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.Bologna-Reform
 

Die Bologna-Reform zielt darauf ab, bis 2010 eine europäischen Hochschulraum zu schaffen, in dem Studierende ihre Ausbildung aus einem breit gefächerten und transparenten Angebot wählen können und in dem erbrachte Leistungen besser anerkannt werden. Die im Juni 1999 im italienischen Bologna abgegebenen Erklärung hat eine Reihe von Reformen ausgelöst durch welche die akademische Ausbildung vergleichbarer, konkurrenzfähiger und attraktiver sowohl für europäische Studierende, als auch Studierende von anderen Kontinenten geworden ist.

Ziel der Reformen ist es, international akzeptierte Abschlüsse zu schaffen, die Qualität von Studienangeboten zu verbessern und mehr Beschäftigungsfähigkeit zu vermitteln.

Inzwischen wirken 47 Staaten, die EU-Kommission und acht weitere Organisationen an der Weiterentwicklung des Hochschulraumes mit.

Vergleich
ursprüngliches deutsches System heutiges System
Diplom (Uni und FH), Magister oder Staatsexamen als Studienabschluss plus Promotionsphase (Doktor) Einführung eines zweistufigen Studiensystems plus einer darauf aufbauenden Promotionsphase (Bachelor, Master, Doktor)
Abschlüsse wurden im Ausland teilweise nicht anerkannt Zusicherung der wechselseitigen Anerkennung von Abschlüssen im europäischen Hochschulraum
Hochschulwechsel und Auslandsphasen schwierig durch mangelnde Anerkennung schon erbrachter Leistungen Förderung der studentischen Mobilität
Einzelne Noten bzw. Scheine Einführung eines Leistungspunktesystems gemäß dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS)
Keine Übersicht über Kompetenzen der Absolventen Einführung eines Diploma Supplements
SWS-orienierte Curriculagestaltung Berücksichtigung der studentischen Arbeitsbelastung
Berufsbegleitende Abschlüsse kaum angeboten Bezugnahme auf das Konzept des Lebenslangen Lernens
 

Bologna von A bis Z. Glossar der Hochschulreform.

Die wichtigsten Begriffe der Bologna-Reform mit Links zu Organisationen und Dokumenten.

 
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