Editorial

FREI — so wie wir leben wollen

Philipp Sturm, Bachelorarbeit, WS 2014/15

Frei zu leben will gelernt sein. Beim Versuch, den eigenen Weg zu gehen, stoßen wir immer wieder an Grenzen. Eigenständiges Denken erfordert die aktive Bildung eines Bewusstseins und das wiederum verlangt nach Entschlossenheit und einem nicht zu unterschätzenden Kraftaufwand. Barrieren gibt es dabei viele. Die Gesellschaft errichtet ihre Hindernisse gegen “das Andere”. Sei es aus Angst, Unwissenheit oder schlicht Gedankenlosigkeit. Der größte Widerstand aber herrscht meist im eigenen Kopf. Angst und Unsicherheit begleiten die Euphorie des Aufbruchs. 

FREI richtet sich deshalb an diejenigen, die dem Drang nach einem selbstbestimmten und für sie maßgeschneiderten Leben nachgeben. Und natürlich an alle, die diese Lebenswege interessieren. Das Magazin stellt Menschen vor, die ihren eigenen Weg gefunden haben und erzählt ihre Geschichten. Es versteht sich als Plattform, um verschiedenste Ideen vom Leben auszusprechen und auszutauschen. Die erste Ausgabe der Magazinreihe thematisiert den Verzicht und die damit verbundene Bereicherung.

Magazin, 165x240 mm, 96 Seiten.

zam, das Bayreuther Inklusionsmagazin

 

Birgit Engelhardt, Bachelorarbeit, WS 2014/15

Zam ist ein Magazin für Bayreuth, welches über Menschen mit Behinderung berichtet.Durch Informationen und Reportagen wird Inklusion vorgestellt und Unwissen sowie Unsicherheiten  mit dem Thema abgebaut. Projektpartner war die Diakonie Bayreuth.

Magazin DIN A4, Softcover, 64 Seiten

 

 

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Alexander Roidl, Editorial WS 2014/15

Alexander Roidl erstellte ein Buch aus einer Sammlung von Daten zu seiner Person aus dem Internet. Es ist gesetzmäßig erlaubt seine Daten und Informationen zu deren Verwendung von Unternehmen einzufordern. Auf Grundlage dieser Richtlinien fragte Roidl ausgewählte Online-Dienste nach Informationen zu seiner Person ab. Ferner recherchierte er alle auf seine Person bezogenen Daten im Netz, wertete sie aus und prüfte sie auf deren Aussagekraft.

Das Buch macht sichtbar und greifbar, was für die meisten Internetbenutzer unsichtbar bleibt und als scheinbar gleichgültig hingenommen wird. Er geht der Frage nach, wie Internetunternehmen mit persönlichen Informationen umgehen und wie leichtfertig die Benutzer ihre Privatsphäre aufgeben.

Din A4, 446 Seiten, Schweizer Broschur, einseitige Klappe als Menü/Inhaltsverzeichnis

Der Sämann Arepo hält mit Mühe die Räder – Hexenglaube

Sebastian Hartmann, Editorial SS 2014

Im Rahmen des Semesterprojekts „Ortsbeschreibungen“ beschäftigte sich Sebastian Hartmann mit Hexenglaube im Frankenwald und dem damit verbundenen Aberglauben sowie einer besonderen Symbolik. Das Buch spürt dem Volksglauben und Mysterium nach, welches damals wie heute die Neugierde der Gesellschaft weckte. 

155 x 110mm, 112 Seiten, Fadenbindung

Dachbodenfund

Annika Degel, Editorial WS 2014/15

Annika Degel stellt in ihrem Buch eine Auswahl Bücher vor, welche sie auf dem großelterlichen Dachboden fand. Anhand dieser literarischen Sammlung geht sie Geschichten aus dem Leben ihrer einstigen Besitzer nach. Informationen erhält sie dabei nicht nur durch die Bücher selbst, sondern durch handschriftliche Notizen, Fotos und Gebrauchsspuren, welche sich in den Bücher finden.Dabei dokumentiert Degel, in welchem Zustand sich die Bücher heute befinden: Abgerissene Einbände, Stockflecken oder Eselsohren finden hier ihre Anerkennung und zeigen zugleich das Alter, den Zerfall, das Vergessen. Diese Merkmale greift sie buchgestalterisch auf, setzt beispielsweise bewußt Eselsohren ein und betont die Verletzlichkeit des Objektes durch die offene Heftung.

180 x 230 mm, 113 Seiten, Hardcover mit offenem Rücken

50° 14' 03''11° 05' 55'' Stein-Kastanie

Julia König, WS 2013

Im Rahmen des Projektes „Heimat – eine Sammlung“ befragte Julia König Menschen, die sie mit Lichtenfels, ihrer Heimatstadt, verbindet. Sie sammelte Gegenstände dieser nahen Menschen. Die Sammlung sentimentaler Gegenstände erschließt sich durch die Geschichten, welche dem Betrachter im ersten Augenblick nicht ersichtlich sind.
Der Titel »50° 14' 03", 11° 05' 55"« bezieht sich auf die Längen- und Breitengrade der Stadt Lichtenfels. Der Untertitel »Stein — Kastanie« bezeichnet den ältesten und den jüngsten Gegenstand ihrer Sammlung und führt zugleich in die beiden Kapitel des Buches ein.

Der erste Teil »Stein« zeigt die Sammlung und gibt u.a. Aufschluss über Alter, Größe, Material. Im zweiten Teil »Kastanie« verbinden sich Bilder mit den Gegenständen. Manches bleibt verborgen, rätselhaft, unscharf. Hier zeigt sich eine Verbindung mit den Personen und der persönliche Wert.

Festeinband

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