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Projektbeschreibung

SmaDiWa „Smarte Digitale Transformation in der Wasserwirtschaft“

Unter „Smart" wird der intelligente Einsatz der Digitalisierung verstanden auch im Hinblick auf autonome Systeme. Die Digitalisierung muss einen Mehrwert bieten und ist nicht zum Selbstzweck einzusetzen. Zahlen sollen zu Werten werden als Basis für weitere Wertschöpfung.

Bei der digitalen Transformation geht es um den Wandel, die Umgestaltung der Wirtschaft und Gesellschaft durch die Digitalisierung, bei der u.a. folgende Begriffe wichtig sind: Erfassung, Strukturierung, Übertragung und Analyse von elektronischen Daten, Big Data, Visualisierung, Automatisierung, Prozessverständnis, Sensoren, Aktoren, Transparenz, Vernetzung mit Schnittstellen, Cloud-Computing, Internet der Dinge und Kennzahlen.

Der Kern des Projektes SmaDiWa ist die im Herbst 2017 gestartete Studie, die von Netzwerkaktivitäten begleitet wird und nun, nach einem Jahr ihren Abschluss findet. Die gesamte Wasserwirtschaft in Deutschland soll in ihren Kernbereichen im Hinblick auf die „smarte digitale Transformation" mit Instrumenten, wie Fragebögen, Fokus Groups, Interviews und Workshops beleuchtet werden. Im Fokus steht eine Bestandsaufnahme sowie die Eruierung der Perspektiven zur Digitalisierung in der Wasserwirtschaft aus Sicht der einzelnen Akteure: Anbieter von Produkten/Dienstleistungen, Anlagenbetreibern und Planern. Das Projekt SmaDiWa ist jedoch mit Fertigstellung der Studie nicht beendet. Neben der Entwicklung eines Reifegradchecks zur Digitalisierung, entstehen basierend auf den Ergebnissen der Studie, noch weiter Folgevorhaben.

Aufgaben und Ziele des Projekts

Im ersten Schritt werden Anwendungsfelder der Digitalisierung für die Wasserwirtschaft mithilfe von Tiefeninterviews und Focus Groups identifiziert. Hierbei werden Experten befragt, die von unabhängigen Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen in der Wasserwirtschaft anbieten, von Plan- und Ingenieurbüros und von Kommunen als Anwender bzw. Anlagenbetreiber kommen um eine breite Basis an aktuellen Themen und Fragestellungen rund um das Thema Digitalisierung zu erfassen.

Aufbauend auf den Ergebnissen der Tiefeninterviews und der Focus Groups wird in einem zweiten Schritt der tatsächliche, aktuelle Stand der Digitalisierung in der Wasserwirtschaft aus Sicht der Betreiber, Planer und Lieferanten in einer repräsentativen Online-Umfrage eruiert.

In gemeinsamen Workshops und Werkstattgesprächen mit den genannten Akteuren der Wasserwirtschaft sollen neue Perspektiven, Geschäftsmodelle und mögliche Netzwerke für eine smarte Digitalisierung in der Wasserwirtschaft generiert werden sowie Lücken in der derzeitigen Forschung und den Bedarf an weiteren angewandten Forschungs- und Entwicklungsprojekten aufgezeigt werden.

Die Ergebnisse der Studie werden zum Ende der ersten Phase der Projektlaufzeit auf dieser Projektwebsite publiziert sowie auf einem Symposium im April 2018 am Institut für Wasser- und Energiemanagement der Hochschule Hof präsentiert.

Projekthintergrund

Mitten in der digitalen Transformation bringen schlagartigen Veränderungen Vorteile, Chancen und schaffen ganz neue Herausforderungen. Deutschland soll als digitales Wachstumsland Nr. 1 in Europa etabliert und die digitale Transformation für den Erfolg der deutschen Wirtschaft genutzt werden (vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 2015).


Das Schlagwort „Industrie 4.0" ist Treiber der digitalen Wirtschaft. Technologisch stehen hinter „Industrie 4.0“ weitere Begriffe: Mit dem „Internet der Dinge" (engl: Internet of Things (IoT)) wird die Vernetzung von Gegenständen verstanden, so dass diese selbstständig miteinander kommunizieren und beispielsweise Material- oder Produktionsflüsse steuern können. Der Begriff „Wasser 4.0“ bzw. „Digitalisierung in der Wasserwirtschaft“ wird vom Arbeitskreis 4.0 der German Water Partnership (2016) definiert:


„Wasser 4.0 stellt die Digitalisierung und Automatisierung in den Mittelpunkt einer Strategie für eine ressourceneffiziente, flexible und wettbewerbsfähige Wasserwirtschaft. Dabei greift Wasser 4.0 in Analogie zur Initiative Industrie 4.0 maßgebliche Merkmale und Begriffe dieser industriellen Revolution, wie „Vernetzung von Maschinen, Prozessen, Lagersystemen und Betriebsmitteln", „smart grids", „Internet der Dinge und Dienste" auf und bringt sie in einen systemischen, wasserwirtschaftlichen Zusammenhang.


In der Umsetzung von Wasser 4.0 sind Cyber-Physical Systems Treiber der optimalen Vernetzung virtueller und realer Wassersysteme, wobei Planung, Bau und Betrieb weitgehend von Software durchdrungen werden. Damit wird eine intelligente Vernetzung in einer zukunftsfähigen Wasserinfrastruktur mit der Umwelt und dem Wasserkreislauf ermöglicht.


Weiterhin bietet Wasser 4.0 eine hohe Transparenz für Wassernutzer, deckt damit aktuelle Bedürfnisse und schafft zukunftsfähige, kreative Arbeitsplätze in der Wasserwirtschaft."


Moderne IT, in die doch eher konservative Wasser- und Abwasserwirtschaft einzubinden, stellt eine ganz eigene Herausforderung an Wasser und Abwasser 4.0 dar (Thamsen, 2015). Folgende offene, aus Industrie 4.0 bekannte, strategische sowie rechtliche Fragen sollen im Rahmen des Projekts SmaDiWa insbesondere mit Fokus in der Wasserwirtschaft beantwortet werden:

  • Wer besetzt die digitale Kommunikationsschnittstelle?
  • Wem gehören die erzeugten Daten?
  • Wie lassen sich die Systeme vor Cyberangriffen schützen?
  • Wer trägt die Verantwortung für das System?
  • Wer übernimmt Garantie und Gewährleistung?

Projektteam

Projektleitung

Corner
Prof. Dr. Manuela Wimmer | University of Applied Science Hof

Prof. Dr. Manuela Wimmer

Ingenieurwissenschaften
Umweltingenieurwesen

Hochschule Hof
Alfons-Goppel-Platz 1
95028 Hof

Raum: C 115
Fon: +49 (0) 9281 / 409 4580
Fax: +49 (0) 9281 / 409 55 4580
E-Mail: manuela.wimmerhof-university.LÖSCHEN.de

Professorin Wimmer ist wissenschaftliche Leiterin des Instituts für Wasser- und Energiemanagement (iwe) der Hochschule Hof. Neben Institutsleitung und Lehre an der Hochschule leitet sie das Projekt SmaDiWa und bildet aufgrund ihrer beruflichen Hintergrund die Schnittstelle zur Wasserwirtschaft.

Marktforschung

Corner
Prof. Dr. Christine Falkenreck | University of Applied Science Hof

Prof. Dr. Christine Falkenreck

Ingenieurwissenschaften
Wirtschaftsingenieurwesen

Hochschule Hof
Alfons-Goppel-Platz 1
95028 Hof

Raum: C 115
Fon: +49 (0) 9281 / 409 4615
Fax: +49 (0) 9281 / 409 55 4615
E-Mail: christine.falkenreckhof-university.LÖSCHEN.de

Professorin Falkenreck ist seit 2013 berufen auf die Professur für BWL mit Schwerpunkt Industriegütermarketing und koordiniert als langjährige Marktforscherin in den Bereichen Business-to-Business (B2B) sowie Business-to-Government (B2G) sämtliche Marktforschungsaktivitäten im Projekt.

 Oliver Schuster | University of Applied Science Hof

Oliver Schuster

Institut für Wasser- und Energiemanagement (iwe)

Hochschule Hof
Alfons-Goppel-Platz 1
95028 Hof

Raum: G 037
Fon: +49 (0) 9281 / 409 4616
Fax: +49 (0) 9281 / 409 55 4616
E-Mail: oliver.schusterhof-university.LÖSCHEN.de

 

Herr Schuster ist gemeinsam mit Professorin Falkenreck für die strategische Planung der Marktforschungsaktivitäten zuständig. Zudem führt er die operativen Maßnahmen wie Interviews und Focus Groups durch und ist für die Onlineumfrage verantwortlich.

Administration

Corner
 Benjamin Breuer | University of Applied Science Hof

Benjamin Breuer

Institut für Wasser- und Energiemanagement (iwe)
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Hochschule Hof
Alfons-Goppel-Platz 1
95028 Hof

Raum: G 037
Fon: +49 (0) 9281 / 409 4587
Fax: +49 (0) 9281 / 409 55 4587
E-Mail: benjamin.breuerhof-university.LÖSCHEN.de

 

Herr Breuer ist für die administrative Abwicklung des Projekts zuständig. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wasser- und Energiemanagement ist er zudem auch Schnittstelle zu Kooperationspartnern und Netzwerken.

Projektassistenz

Corner

Frau Hodel ist als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Wasser- und Energiemanagement unterstützend sowohl für Marktforschungsaktivitäten als auch administrative Aufgaben zuständig.

Anfahrt

Corner

Campus Hof

Alfons-Goppel-Platz-1
95028 Hof

Fon: +49 (0) 9281 / 409 3000

Campus Münchberg

Kulmbacher Str. 76
95213 Münchberg

Fon: +49 (0) 9281 / 409 8000