GTW – Grüne Technologiewerkstatt Hof

Zielsetzung

Wasser, Energie und Ressourcen spielen bei nahezu jedem Unternehmen eine Rolle – entweder bei den angebotenen Produkten und Dienstleitungen und / oder beim Betrieb des Unternehmens. Im Rahmen dieses Projektes werden Vorhaben mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durchgeführt – bedarfsgerecht für das jeweilige Unternehmen und idealerweise mit Vernetzungen – sowohl fachlich, technologisch als auch unternehmerisch. Angestrebt wird vorrangig grüne Technologien zu entwickeln und zu transferieren.

Ziel ist es, dass die Unternehmen mit dem erworbenen Wissen und Kompetenzen Ihre Marktposition stärken und ausbauen können. Je nach Bereich ist es für die Unternehmen Herausforderung und Chance zugleich sich weiter Alleinstellungsmerkmale zu erarbeiten sowie die Effizienz und Flexibilität zu steigern, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu erweitern. Mit der Förderung des Technologietransfers zwischen Hochschulen und KMU sollen die anwendungsorientierte Umsetzung von Forschungsergebnissen sowie die bessere Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft erreicht werden.

Infos zu den Einzelvorhaben gibt es auf den jeweiligen Projektseiten.

Förderprogramm

Die GTW Hof wird mit einer Zuwendung von 1.474.000 € aus EFRE-Mitteln zu 50 % kofinanziert.

Einzelvorhaben

Ressourcenschonende Optimierung von Kunststoffbauteilen

Ziel des Projektes, als Teil der „Grünen Technologiewerkstatt Hof", ist die Entwicklung einer optimierten Spritzguss-Kunststoffträgerplatte für Rohrpostsysteme zur Einsparung von fossilen Rohstoffen und somit zur Kostenersparnis. Die Hochschule Hof arbeitet zusammen mit der Hörtig Rohrpost GmbH an diesem Projekt. Das Unternehmen stellt dabei die erforderlichen Daten zur Verfügung und führt Versuchsreihen durch, die Hochschule bietet anhand numerischer Berechnungen Konstruktionsvorschläge und Optimierungsansätze.   

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Steigerung der Energieeffizienz der Produktionsprozesse einer Brauerei

Das Energiemanagement eines Brauprozesses ist komplex, da unterschiedlichste Energieformen benötigt werden. Der wirtschaftliche Betrieb solcher Anlagen erfordert eine optimale Auslegung und Einstellung des Prozesses. In Zusammenarbeit mit der Familienbrauerei Georg Meinel GmbH werden Potenziale zur energetischen Optimierung der dabei anfallenden Produktionsprozesse untersucht. Ziel ist es, die einzelnen Prozesse effizient zu kombinieren.

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Stroh als moderner Dämmstoff

Das Projekt der „Grünen Technologiewerkstatt Hof" beschäftigt sich mit einer Alternative zu bestehen Wärmeverbundsystemen, da diese bezüglich CO2-Bilanz, Recyclingfähigkeit und bauphysikalischer Eiegnschaften keine optimalen Lösungen bieten. Platten aus Naturmaterialien, wie Holz oder Kork, gibt es auf dem Markt, allerdings nur als Nischenprodukte und ohne biogene Bindemittel. Im Rahmen des Projektes wird deshalb eine Produktionstechnik für die Fertigung von Wärmedämmplatten aus Stroh entwickelt. Stroh als Dämmstoff hat Vorteile gegenüber anderen Naturmaterialien im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit, Brandschutz und bauphysikalische Eigenschaften.    

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Wandlung eines Altindustriestandortes zu einem Green-Energy-Gewerbequartier

Das Projekt wird im Rahmen der „Grünen Technologiewerkstatt Hof" durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Entwicklungsperspektiven eines Altindustreistandortes, des Winterling Areals in Schwarzenbach an der Saale, wurden bereits ermittelt. U.a. wurde ein neues Energiekonzept erarbeitet, das den Einsatz regenerativer Rohstoffe vorsieht. Ziel der Kooperation zwischen dem Architekturbüro Fickenscher und der Hochschule, ist es, Kellerräume des Gebäudes zu Wärmespeichern umzufunktionieren und weitere Möglichkeiten für den Einsatz von Speichersystemen zu ermitteln.         

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Erstellung einer Monitoring-App für Smart-Homes

Dieses Projekt wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. 

In diesem Projekt wurde eine Monitoring-App für Smart Homes zusammen mit der Gemeinhardt AG als Projektpartner entwickelt. Für Besitzer einer Phtovoltaikanlage war es nicht möglich, die Energieflüsse der Anlage sinnvoll zu überwachen, wenn die einzelnen Komponenten von unterschiedlichen Herstellern stammten. Ziel des Projektes war es, eine App zu erschaffen, die herstellerübergreifende Energiedaten darstellen und Energieflüsse visualisieren kann.      

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InnoFisch

Ziel des Projektes ist es, eine technischen Möglichkeit zu entwicklen, um für die traditionelle, regionale Fischzucht eine zusätzliche Wertschöpfung zu ermöglichen. Derzeit wird das Prozesswasser der Fischzucht in der Regel unbehandelt oder nach dem Passieren eines Absetzbeckens ins Ökosystem zurückgeführt. Im Prozesswasser enthaltene Stoffe, wie Stickstoff- und Phosphorverbindungen, bleiben ungenutzt. Möglichkeiten der Interaktion mit anderen Aquakultursystemen werden nicht genutzt. Im Rahmen der „Grünen Technologiewerkstatt Hof" sollen neue Ansätze geschaffen werden, um die Reststoffe und Kopplungsmöglichkeiten effizient zu nutzen.   

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Entwicklung einer Vorrichtung zur Gasaufbereitung von Pyrolysegasen

In Zusammenarbeit mit der Völkl Motorentechnik GmbH wird in dem Projekt, das durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird, eine Möglichkeit der Gasaufbereitung entwickelt, um stark verunreinigte Pyrolysegase aus der Biokohleherstellung energetisch nutzen zu können.    

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Erstellung eines Energiekonzeptes für ein Familienfreibad

In einem Kooperationsprojekt im Rahmen der „Grünen Technologiewerkstatt Hof“ soll ein professionelles Energiemanagement entwickelt werden, um das bestehende Betriebskonzept des Freibades Stadtsteinach zu verbessern.Die Grundstruktur des neu geplanten Konzeptes bildet ein kombiniertes System aus Photovoltaik und Luft-/Wasser- Wärmepumpen. Vorhandene Komponenten werden in das neue Energiekonzept integriert, neue Elemente zur Optimierung eingeplant. Ziel ist es, das Freibad inklusive aller zugehörigen Gebäude möglichst energieautark zu gestalten.

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Schnittstellengeneration von Ahlborn-Messtechnik zu Labview

Dieses Projekt wurde bereits erfolgreich abgeschlossen.

Im Rahmen der „Grünen Technologiewerkstatt Hof" arbeitete die Hochschule zusammen mit dem Unternehmen Ahlborn an einem System zur Übermittlung von physikalischen, elektrischen oder chemischen Messdaten an die Systementwicklungssoftware LabView. Vorher war eine Übergabe der Daten zwischen den Systemen nicht möglich. Durch die Schnittstellengeneratrion konnten Messwerte dargestellt, mathematisch verarbeitet, gespeichert, ausgedruckt und zur weiteren Verarbeitung exportiert werden. Zudem wurde durch die Kombination des Messsystemes der Firma Ahlborn und der Software LabView dem Unternehmen Ahlborn ein neuer Anwenderkreis erschlossen.

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Eisbatterien - Eisspeichersysteme für Kühlanwendungen

Ziel dieses Projektes ist es, mit Unterstützung der Firma Genes Kältetechnik GmbH, ein Eisbatteriekonzept für Kühlanwedungen zu entwickeln, das tagsüber anfallende überschüssige Energie aus Solar-RV speichert und nachts zur Deckung des Kühlbedarf nutzt, wenn kein Solar-PV-Strom verfügbar ist. Um in möglichst anwedungsnahen Betriebsszenarien zu arbeiten, wurde am Campus Münchberg ein Laborprüfstand mit Wasserspeicher und Wärmetauschern errichtet.  

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Identifikation von Optimierungspotentialen laufender Holzvergasungsanlagen

Das Partnerunternehmen Ferienhof Erzengel betreibt zwei Holzkraftwerke des Typs Spanner Re2 und verfügt über jahrelange Erfahrung im praktischen Umgang mit diesen Anlagen. Die Hochschule Hof arbeitet zusammen mit dem Ferienhof Erzengel im Rahmen der „Grünen Technologiewerkstatt Hof" an Optimierungspotential im Dauerbetrieb von Holzvergasungsanlagen und analysiert Zusammenhänge zwischen Beschaffenheit des Brennstoffs und Gasqualität.

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Entwicklung eines Kühlschrankes für netzferne Regionen

Das Partnerunternehmen InnoQuer und das Institut für Wasser- und Energiemanagement (iwe) entwickeln gemeinsam einen Kühlschrank der ohne Elektrizität funktioniert. Ziel ist es, einen preisgünstigen, umweltfreundlichen niedrig-Energie Kühlschrank aus regional verfügbaren Materialien herzustellen. Die anvisierte Zielgruppe sind Privathaushalte auf den Kap Verden. Später soll das Modell so weiterentwickelt werden, dass es auch in anderen netzfernen Regionen Anwendung findet.

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CO2-Bilanzen für Textilkaschierverfahren im Vergleich

Diese Projekt wurde bereits erfolgreich abgeschlossen.

Aufgrund mangelnder Abluftreinigung in der Vergangenheit geriet die Flammkaschierung zunehmend in Verruf und wurde durch vermeintlich saubere Prozesse, wie die Kaschierung mittels einer Gravurwalze oder die Flachbettpressenkaschierung, ersetzt. Im Rahmen dieses Projektes - als Teil der „Grünen Technologiewerkstatt Hof“ - wurden zusammen mit der Firma Hofer Textilveredelungs GmbH die CO2-Bilanzen für alle drei Kaschierungsverfahren erstellt und miteinander verglichen.    

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Standorte

Corner

Campus Hof

Alfons-Goppel-Platz-1
95028 Hof

Fon: +49 (0) 9281 / 409 3000

Campus Münchberg

Kulmbacher Str. 76
95213 Münchberg

Fon: +49 (0) 9281 / 409 8000

Campus Kronach

96317 Kronach
Fon: +49 (0) 9281 / 409 3000