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Überdurchschnittlicher Zuwachs von Studierenden im SommersemesterÜberdurchschnittlicher Zuwachs von Studierenden im Sommersemester

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, sind nach vorläufigen Meldungen der Studierenden-Kanzleien für das Sommersemester 2020 insgesamt 368.172 Studierende an Hochschulen in Bayern eingeschrieben, d.h. 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Hochschule Hof  konnte im Vergleich zum vergangenen Sommersemester sogar einen Zuwachs von 4,8 Prozent verzeichnen. 
▪️ Während die Zahl der Erstimmatrikulationen von ausländischen Studierenden in Bayern insgesamt um etwa 30 Prozent zurück gegangen ist, trotzt die Hochschule Hof dem Trend: Es gab einen Zuwachs von mehr als 80 Prozentvon Studienbeginnern aus dem Ausland.
▪️ Die Studiengänge Operational Excellence, Maschinenbau und Innovative Textilien waren bei diesen Studierenden besonders beliebt.

Mehr zu den Studienmöglichkeiten.


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Hochschule Hof erforscht AquakulturHochschule Hof erforscht Aquakultur

Zucht-Fischen, die in einem sogenannten Aquaponik-System aus Fisch-und Pflanzenkultur, gehalten werden, geht es besser: Experimente mit Welsen zeigen, dass sich die Fische in Co-Kultur mit Pflanzen ruhiger verhalten und weniger Verletzungen aufweisen. Das Tierwohl kann so deutlich, gegenüber konventioneller Haltung ohne Pflanzen, gesteigert werden. An diesen Untersuchungen hat unter anderem Dr. Harvey Harbach vom Institut für Wasser- und Energiemanagement der Hochschule Hof iwe mitgewirkt.

Dr. Harbach erforscht die zahlreichen weiteren Vorteile solcher sogenannter integrierter Aquakulturverfahren, wozu auch die Aquaponik zählt. Derzeit werden mit Fördermitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE im Rahmen des Projekts „Grüne Technologiewerkstatt Hof“ mit dem Vorhaben „InnoFisch“ der Nutzen für die Umwelt und die regionale Wirtschaft untersucht. 


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Beschreibung

Im Wasser einer Fischzucht reichern sich zwangsläufig Rest-und Abfallstoffe an. Im Rahmen von „InnoFisch“ wird untersucht, ob dieses Abwasser zur Kultivierung von Würmern und Nutzpflanzen genutzt werden kann. Diese Organismen reinigen das Wasser und verwenden die Reststoffe als Nahrung bzw. Dünger. Das Wasser wird dadurch wieder sauber und der Fischzüchter kann perspektivisch Würmer, z.B. als Angelköder, oder zusätzlich Pflanzen vermarkten.

Erste Ergebnisse sind vielversprechend für die Fischzüchter und die Würmer. Die Wasserbelastung an Stickstoff (NH4) wird durch die Wurmkultur im Mittel um 40,3% reduziert. Und dies auch im oberfränkischen Winter. Die Nutzpflanzen reduzieren die Wasserbelastung an Stickstoff (NO3) lediglich im Mittel um 2,9%. Die Pflanzen zeigen dennoch ein gutes Wachstum ohne jeglichen Einsatz von zusätzlichem Dünger.

 

DMKG startet bundesweites Kopfschmerzregister – made in HofDMKG startet bundesweites Kopfschmerzregister – made in Hof

Das Kopfschmerzregister der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) ist nach einer zweijährigen Vorbereitungsphase im Juni 2020 gestartet. Realisiert wurde es von einem Konsortium aus zwei Forschungsgruppen des Instituts für Informationssysteme - iisys und der smartlytic GmbH, einer Ausgründung der Hochschule Hof.

Ziel des deutschlandweit einzigartigen medizinischen Projekts ist es, die klinische Versorgung von Kopfschmerzpatienten zu verbessern.

Allgemeine Informationen zum Projekt: https://www.kopfschmerzregister.de


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Beschreibung

Das Kopfschmerzregister der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) ist nach einer zweijährigen Vorbereitungsphase im Juni 2020 gestartet. Realisiert wurde es von einem Konsortium aus zwei Forschungsgruppen des Instituts für Informationssysteme - iisys und der smartlytic GmbH, einer Ausgründung der Hochschule Hof.

Ziel des deutschlandweit einzigartigen medizinischen Projekts unter Leitung von PD Dr. Ruth Ruscheweyh aus der Neurologischen Klinik der LMU München – Präsidiumsmitglied der DMKG – ist es, die klinische Versorgung von Kopfschmerzpatienten zu verbessern. Die teilnehmenden Ärzte werden durch das Register bei der Behandlung unterstützt. Die im Register erfassten Daten sollen Lücken in der Versorgung identifizieren.

Die technische Entwicklung des Kopfschmerzregisters erfolgte in Hof. Ein Konsortium aus dem Umfeld der Hochschule Hof erhielt 2018 den Zuschlag. Verantwortlich für die Konzeption und technische Realisierung des Registers waren die smartlytic GmbH – eine Ausgründung ehemaliger Studierender der Hochschule Hof aus dem Digitalen Gründerzentrum Einstein1 – und die Forschungsgruppe „Analytische Informationssysteme“ unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg Scheidt. Die Forschungsgruppe „Recht in Nachhaltigkeit, Compliance und IT“ unter der Leitung von Prof. Dr. Beatrix Weber bearbeitete alle Fragen, welche die rechtlichen Aspekte, die Zertifizierung als Medizinprodukt und den Schutz der gespeicherten persönlichen Daten betrafen. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses wichtige Projekt hier in Hof umsetzen konnten. Seit fast 10 Jahren engagieren wir uns mit dem Projekt Migräne Radar in der Kopfschmerzforschung und konnten die dort gewonnenen Erfahrungen in das Register einbringen,“ betont Prof. Scheidt. Dr. Dirk Reinel, einer der drei Gründer und Geschäftsführer der smartlytic GmbH, hebt dabei insbesondere die sehr gute Kooperation hervor: „Dass wir dieses interdisziplinäre Großprojekt gemeinsam erfolgreich umsetzen konnten, lag vor allem an der hervorragenden und unkomplizierten Zusammenarbeit mit den beteiligten Institutionen.“

Im Zentrum des Registers steht ein Internetportal, das Ärzte und Patienten miteinander verbindet. Teilnehmende Praxen und Zentren laden ihre Patienten ein, dieses Portal zu nutzen. Es erfasst systematisch die Informationen, die für die Behandlung von Kopfschmerzpatienten benötigt werden. Die zugehörige DMKG-App fungiert dabei als persönlicher Kopfschmerzkalender. Diese Daten können die behandelnden Ärzte einsehen und die Therapie daran ausrichten. Gleichzeitig entsteht so eine anonymisierte, deutschlandweite Datenbank, die für wissenschaftliche Auswertungen genutzt wird.

PD Dr. Ruth Ruscheweyh sieht in diesem Projekt eine große Chance: „Klar ist, dass die Behandlung von Kopfschmerzen verbessert werden kann und muss. Es gibt bisher viel zu wenig Daten zur Versorgungsqualität von Kopfschmerzpatienten in Deutschland.“

PD Dr. Tim Jürgens, Präsident der DMKG, unterstreicht: „Die technische Plattform des Registers ermöglicht es uns als wissenschaftliche Fachgesellschaft erstmals, eigenständige praxisnahe Versorgungsforschung zu betreiben.“

 

Allgemeine Informationen zum Projekt finden Sie hier: https://www.kopfschmerzregister.de

 

Foto: Nathan Cowley / pexels.com

Wintersemester 2020/2021: Hochschule Hof plant Lehrveranstaltungen in PräsenzWintersemester 2020/2021: Hochschule Hof plant Lehrveranstaltungen in Präsenz

Im Wintersemester 2021/2021 startet die Hochschule Hof im Normalbetrieb: Es sollen Präsenzveranstaltungen auf dem Campus realisiert werden – soweit es die Pandemie dann zulässt. Aber auch digitale Lehre soll weiterhin in einem gewissen Maß einfließen.  

Die Begrüßung der Erstsemester ist für den 1. und 2. Oktober 2020 in Präsenz in der Hochschule geplant. Für alle weiteren Studierenden beginnen die Lehrveranstaltungen im Wintersemester ab dem 5. Oktober 2020 regulär.

Mehr Details in der Videobotschaft des Hochschulpräsidenten.

 

Wer noch eine Möglichkeit zum Wohnen sucht, findet hier verschiedene Anlaufstellen.


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Campus Münchberg: TFK entwickelt Herstellungsverfahren für Metalldrahtnetze zum Einsatz in der RaumfahrtCampus Münchberg: TFK entwickelt Herstellungsverfahren für Metalldrahtnetze zum Einsatz in der Raumfahrt

„Es wäre ein Riesenerfolg, wenn metallische Gewirke, die in Münchberg entwickelt und produziert wurden, im Weltraum eingesetzt würden.“, sagt Prof. Dr. Frank Ficker, Leiter des Fraunhofer-Anwendungszentrums für Textile Faserkeramiken (TFK) und Vizepräsident Forschung und Entwicklung der Hochschule Hof. Die Hochschule und das TFK haben in Münchberg gemeinsam mit den Unternehmen HPS GmbH und Iprotex GmbH & Co. KG ein Verfahren entwickelt, mit dem es möglich ist, großflächige Metallnetze mit Drähten im Dickenbereich von wenigen Mikrometern im industriellen Maßstab zu fertigen.

Eine geradezu prädestinierte Anwendung für den Einsatz dieses neuen Verfahrens ist die Herstellung von Weltraumantennen. Im Rahmen des EU-Projektes “Large European Antenna” (LEA) wird derzeit ein Reflektor mit acht Metern Durchmesser gebaut. Die Produktion des Metallnetzes, das dabei verwendet wird, soll im August 2020 anlaufen.


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Beschreibung

Erste Prototypen seien am Campus Münchberg der Hochschule Hof bereits erfolgreich hergestellt worden, so Prof. Dr. Frank Ficker. Welche Forschungseinrichtungen und Unternehmen künftig an der Weiterentwicklung mitwirken werden, wird die europäische Raumfahrtagentur ESA in wenigen Tagen entscheiden.

 

Zur Telekommunikation: Reflektoren gewirkt aus hauchdünnen metallischen Drähten

Die Entwicklung von hochreflektierenden textilen Metallnetzen ist in der europäischen Raumfahrt gefragt, da die metallischen Gewirke leicht und faltbar sind und ein geringes Packmaß aufweisen. Die Reflektoren aus Gewirken werden in Satelliten-Antennen verbaut, die zur Telekommunikation und zur Erdbeobachtung eingesetzt werden. Dabei variiert die Größe des Reflektors und die Art der Bespannung je nach Menge der Daten, die übertragen werden sollen. Für die Übertragung von Frequenzen im Ka-Band Bereich werden extrem engmaschige Metallgewirke benötigt, die auf Reflektoren mit einem Durchmesser von bis zu 20 Metern montiert werden.

Auch in anderen Anwendungsbereichen für faserartige Netze, mit hohen Anforderungen hinsichtlich geringem Gewicht und Packmaß, gepaart mit hoher elektrischer Leitfähigkeit des Netzmaterials, sind Lösungen mit dem neuen Verfahren denkbar.

Eigens für die Herstellung und Vermarktung dieser innovativen Metallgewirke wurde von den beiden Unternehmen HPS und Iprotex mit gleichen Eigentumsanteilen ein neues Unternehmen, nämlich HPTex gegründet. Das TFK in Münchberg unterstützt HPTex auch weiterhin mit seiner Expertise im Bereich Forschung & Entwicklung bei der Übertragung des textilen Fertigungsverfahrens vom Labor in den industriellen Maßstab.

EU-Projekt “Large European Antenna” (LEA)

Die europäische Raumfahrtagentur ESA und die Europäische Kommission unterstützen die Entwicklung von Antennen-Komponenten im Rahmen des EU-Projektes LEA. Damit soll die Unabhängigkeit von europäischen Weltraum-Missionen gefördert werden.

Überdurchschnittlicher Zuwachs von Studierenden im Sommersemester

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, sind nach vorläufigen Meldungen der Studierenden-Kanzleien für das Sommersemester 2020 insgesamt 368.172 Studierende an Hochschulen in Bayern eingeschrieben, d.h. 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Hochschule Hof  konnte im Vergleich zum vergangenen Sommersemester sogar einen Zuwachs von 4,8 Prozent verzeichnen. 
▪️ Während die Zahl der Erstimmatrikulationen von ausländischen Studierenden in Bayern insgesamt um etwa 30 Prozent zurück gegangen ist, trotzt die Hochschule Hof dem Trend: Es gab einen Zuwachs von mehr als 80 Prozentvon Studienbeginnern aus dem Ausland.
▪️ Die Studiengänge Operational Excellence, Maschinenbau und Innovative Textilien waren bei diesen Studierenden besonders beliebt.

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Überdurchschnittlicher Zuwachs von Studierenden im Sommersemester
Hochschule Hof erforscht Aquakultur

Zucht-Fischen, die in einem sogenannten Aquaponik-System aus Fisch-und Pflanzenkultur, gehalten werden, geht es besser: Experimente mit Welsen zeigen, dass sich die Fische in Co-Kultur mit Pflanzen ruhiger verhalten und weniger Verletzungen aufweisen. Das Tierwohl kann so deutlich, gegenüber konventioneller Haltung ohne Pflanzen, gesteigert werden. An diesen Untersuchungen hat unter anderem Dr. Harvey Harbach vom Institut für Wasser- und Energiemanagement der Hochschule Hof iwe mitgewirkt.

Dr. Harbach erforscht die zahlreichen weiteren Vorteile solcher sogenannter integrierter Aquakulturverfahren, wozu auch die Aquaponik zählt. Derzeit werden mit Fördermitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE im Rahmen des Projekts „Grüne Technologiewerkstatt Hof“ mit dem Vorhaben „InnoFisch“ der Nutzen für die Umwelt und die regionale Wirtschaft untersucht. 


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Hochschule Hof erforscht Aquakultur
Beschreibung

Im Wasser einer Fischzucht reichern sich zwangsläufig Rest-und Abfallstoffe an. Im Rahmen von „InnoFisch“ wird untersucht, ob dieses Abwasser zur Kultivierung von Würmern und Nutzpflanzen genutzt werden kann. Diese Organismen reinigen das Wasser und verwenden die Reststoffe als Nahrung bzw. Dünger. Das Wasser wird dadurch wieder sauber und der Fischzüchter kann perspektivisch Würmer, z.B. als Angelköder, oder zusätzlich Pflanzen vermarkten.

Erste Ergebnisse sind vielversprechend für die Fischzüchter und die Würmer. Die Wasserbelastung an Stickstoff (NH4) wird durch die Wurmkultur im Mittel um 40,3% reduziert. Und dies auch im oberfränkischen Winter. Die Nutzpflanzen reduzieren die Wasserbelastung an Stickstoff (NO3) lediglich im Mittel um 2,9%. Die Pflanzen zeigen dennoch ein gutes Wachstum ohne jeglichen Einsatz von zusätzlichem Dünger.

 

DMKG startet bundesweites Kopfschmerzregister – made in Hof

Das Kopfschmerzregister der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) ist nach einer zweijährigen Vorbereitungsphase im Juni 2020 gestartet. Realisiert wurde es von einem Konsortium aus zwei Forschungsgruppen des Instituts für Informationssysteme - iisys und der smartlytic GmbH, einer Ausgründung der Hochschule Hof.

Ziel des deutschlandweit einzigartigen medizinischen Projekts ist es, die klinische Versorgung von Kopfschmerzpatienten zu verbessern.

Allgemeine Informationen zum Projekt: https://www.kopfschmerzregister.de


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DMKG startet bundesweites Kopfschmerzregister – made in Hof
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Das Kopfschmerzregister der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) ist nach einer zweijährigen Vorbereitungsphase im Juni 2020 gestartet. Realisiert wurde es von einem Konsortium aus zwei Forschungsgruppen des Instituts für Informationssysteme - iisys und der smartlytic GmbH, einer Ausgründung der Hochschule Hof.

Ziel des deutschlandweit einzigartigen medizinischen Projekts unter Leitung von PD Dr. Ruth Ruscheweyh aus der Neurologischen Klinik der LMU München – Präsidiumsmitglied der DMKG – ist es, die klinische Versorgung von Kopfschmerzpatienten zu verbessern. Die teilnehmenden Ärzte werden durch das Register bei der Behandlung unterstützt. Die im Register erfassten Daten sollen Lücken in der Versorgung identifizieren.

Die technische Entwicklung des Kopfschmerzregisters erfolgte in Hof. Ein Konsortium aus dem Umfeld der Hochschule Hof erhielt 2018 den Zuschlag. Verantwortlich für die Konzeption und technische Realisierung des Registers waren die smartlytic GmbH – eine Ausgründung ehemaliger Studierender der Hochschule Hof aus dem Digitalen Gründerzentrum Einstein1 – und die Forschungsgruppe „Analytische Informationssysteme“ unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg Scheidt. Die Forschungsgruppe „Recht in Nachhaltigkeit, Compliance und IT“ unter der Leitung von Prof. Dr. Beatrix Weber bearbeitete alle Fragen, welche die rechtlichen Aspekte, die Zertifizierung als Medizinprodukt und den Schutz der gespeicherten persönlichen Daten betrafen. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses wichtige Projekt hier in Hof umsetzen konnten. Seit fast 10 Jahren engagieren wir uns mit dem Projekt Migräne Radar in der Kopfschmerzforschung und konnten die dort gewonnenen Erfahrungen in das Register einbringen,“ betont Prof. Scheidt. Dr. Dirk Reinel, einer der drei Gründer und Geschäftsführer der smartlytic GmbH, hebt dabei insbesondere die sehr gute Kooperation hervor: „Dass wir dieses interdisziplinäre Großprojekt gemeinsam erfolgreich umsetzen konnten, lag vor allem an der hervorragenden und unkomplizierten Zusammenarbeit mit den beteiligten Institutionen.“

Im Zentrum des Registers steht ein Internetportal, das Ärzte und Patienten miteinander verbindet. Teilnehmende Praxen und Zentren laden ihre Patienten ein, dieses Portal zu nutzen. Es erfasst systematisch die Informationen, die für die Behandlung von Kopfschmerzpatienten benötigt werden. Die zugehörige DMKG-App fungiert dabei als persönlicher Kopfschmerzkalender. Diese Daten können die behandelnden Ärzte einsehen und die Therapie daran ausrichten. Gleichzeitig entsteht so eine anonymisierte, deutschlandweite Datenbank, die für wissenschaftliche Auswertungen genutzt wird.

PD Dr. Ruth Ruscheweyh sieht in diesem Projekt eine große Chance: „Klar ist, dass die Behandlung von Kopfschmerzen verbessert werden kann und muss. Es gibt bisher viel zu wenig Daten zur Versorgungsqualität von Kopfschmerzpatienten in Deutschland.“

PD Dr. Tim Jürgens, Präsident der DMKG, unterstreicht: „Die technische Plattform des Registers ermöglicht es uns als wissenschaftliche Fachgesellschaft erstmals, eigenständige praxisnahe Versorgungsforschung zu betreiben.“

 

Allgemeine Informationen zum Projekt finden Sie hier: https://www.kopfschmerzregister.de

 

Foto: Nathan Cowley / pexels.com

Wintersemester 2020/2021: Hochschule Hof plant Lehrveranstaltungen in Präsenz

Im Wintersemester 2021/2021 startet die Hochschule Hof im Normalbetrieb: Es sollen Präsenzveranstaltungen auf dem Campus realisiert werden – soweit es die Pandemie dann zulässt. Aber auch digitale Lehre soll weiterhin in einem gewissen Maß einfließen.  

Die Begrüßung der Erstsemester ist für den 1. und 2. Oktober 2020 in Präsenz in der Hochschule geplant. Für alle weiteren Studierenden beginnen die Lehrveranstaltungen im Wintersemester ab dem 5. Oktober 2020 regulär.

Mehr Details in der Videobotschaft des Hochschulpräsidenten.

 

Wer noch eine Möglichkeit zum Wohnen sucht, findet hier verschiedene Anlaufstellen.


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Wintersemester 2020/2021: Hochschule Hof plant Lehrveranstaltungen in Präsenz
Campus Münchberg: TFK entwickelt Herstellungsverfahren für Metalldrahtnetze zum Einsatz in der Raumfahrt

„Es wäre ein Riesenerfolg, wenn metallische Gewirke, die in Münchberg entwickelt und produziert wurden, im Weltraum eingesetzt würden.“, sagt Prof. Dr. Frank Ficker, Leiter des Fraunhofer-Anwendungszentrums für Textile Faserkeramiken (TFK) und Vizepräsident Forschung und Entwicklung der Hochschule Hof. Die Hochschule und das TFK haben in Münchberg gemeinsam mit den Unternehmen HPS GmbH und Iprotex GmbH & Co. KG ein Verfahren entwickelt, mit dem es möglich ist, großflächige Metallnetze mit Drähten im Dickenbereich von wenigen Mikrometern im industriellen Maßstab zu fertigen.

Eine geradezu prädestinierte Anwendung für den Einsatz dieses neuen Verfahrens ist die Herstellung von Weltraumantennen. Im Rahmen des EU-Projektes “Large European Antenna” (LEA) wird derzeit ein Reflektor mit acht Metern Durchmesser gebaut. Die Produktion des Metallnetzes, das dabei verwendet wird, soll im August 2020 anlaufen.


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Campus Münchberg: TFK entwickelt Herstellungsverfahren für Metalldrahtnetze zum Einsatz in der Raumfahrt
Beschreibung

Erste Prototypen seien am Campus Münchberg der Hochschule Hof bereits erfolgreich hergestellt worden, so Prof. Dr. Frank Ficker. Welche Forschungseinrichtungen und Unternehmen künftig an der Weiterentwicklung mitwirken werden, wird die europäische Raumfahrtagentur ESA in wenigen Tagen entscheiden.

 

Zur Telekommunikation: Reflektoren gewirkt aus hauchdünnen metallischen Drähten

Die Entwicklung von hochreflektierenden textilen Metallnetzen ist in der europäischen Raumfahrt gefragt, da die metallischen Gewirke leicht und faltbar sind und ein geringes Packmaß aufweisen. Die Reflektoren aus Gewirken werden in Satelliten-Antennen verbaut, die zur Telekommunikation und zur Erdbeobachtung eingesetzt werden. Dabei variiert die Größe des Reflektors und die Art der Bespannung je nach Menge der Daten, die übertragen werden sollen. Für die Übertragung von Frequenzen im Ka-Band Bereich werden extrem engmaschige Metallgewirke benötigt, die auf Reflektoren mit einem Durchmesser von bis zu 20 Metern montiert werden.

Auch in anderen Anwendungsbereichen für faserartige Netze, mit hohen Anforderungen hinsichtlich geringem Gewicht und Packmaß, gepaart mit hoher elektrischer Leitfähigkeit des Netzmaterials, sind Lösungen mit dem neuen Verfahren denkbar.

Eigens für die Herstellung und Vermarktung dieser innovativen Metallgewirke wurde von den beiden Unternehmen HPS und Iprotex mit gleichen Eigentumsanteilen ein neues Unternehmen, nämlich HPTex gegründet. Das TFK in Münchberg unterstützt HPTex auch weiterhin mit seiner Expertise im Bereich Forschung & Entwicklung bei der Übertragung des textilen Fertigungsverfahrens vom Labor in den industriellen Maßstab.

EU-Projekt “Large European Antenna” (LEA)

Die europäische Raumfahrtagentur ESA und die Europäische Kommission unterstützen die Entwicklung von Antennen-Komponenten im Rahmen des EU-Projektes LEA. Damit soll die Unabhängigkeit von europäischen Weltraum-Missionen gefördert werden.

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