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30 moderne und mobile Stühle für die Hochschule Hof – Hisham Nazmy spendet privaten Gewinn30 moderne und mobile Stühle für die Hochschule Hof – Hisham Nazmy spendet privaten Gewinn

Es ist keine Zuwendung, wie sie die Hochschule Hof jeden Tag erhält: Bei einem privaten Gewinnspiel auf der Plattform LinkedIn hatte Hochschulmitarbeiter Hisham Nazmy zuletzt insgesamt 30 moderne „node“-Stühle der Firma Steelcase gewonnen. Ein Gewinn, der mit einem stolzen Gesamtwert von nicht weniger als 27200 EUR zu Buche schlägt. Statt aber die Stühle meistbietend zu verkaufen oder selbst zu nutzen, zeigte Hisham Nazmy, der an der Hochschule Hof die Stabstelle Digitalisierung der Lehre (DAL) bekleidet, seine große Verbundenheit zu seinem Arbeitgeber: Er spendete den gesamten Gewinn an die Hochschule Hof.


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Beschreibung

„Ich war natürlich sehr überrascht von meinem Gewinn und habe mich sehr gefreut. Da ich privat aber wenig Verwendung für 30 Konferenzstühle habe, wollte ich sie einer guten und sinnvollen Verwendung bei uns an der Hochschule zuführen“, so Hisham Nazmy.

Die ergonomischen Sitzmöbel, die extra für Hochschulen entwickelt wurden und flexibel in der Nutzung sind, kommen einerseits am Standort Hof im Digital Learning Lab A105 sowie am Hochschulstandort Kronach in einem neuen Workingspace zum Einsatz. Beide Räume lassen sich durch die Stühle, in denen auch ein Tisch integriert ist, noch flexibler auf unterschiedliche Workshop-Settings anpassen. Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann dazu: „Diese Spende freut uns alle ganz besonders – nicht nur, weil sie das Budget bemerkenswert entlastet, sondern weil sie eine großartige Identifikation eines Mitarbeiters mit den Zielen der Hochschule zeigt. Ganz herzlichen Dank!“ Offiziell übergeben wurden die Stühle durch Sandra Dechant und Helmut Kausler, Account Managerin und Senior Workplace Consultant von der Herstellerfirma Steelcase, einem multinationalen Hersteller von Büroeinrichtungen und Raumlösungen.

 

Für eine qualitativ hochwertige Ausbildung - VR Bank Bayreuth-Hof eG unterstützt HofSpannung Motorsport e.V.Für eine qualitativ hochwertige Ausbildung - VR Bank Bayreuth-Hof eG unterstützt HofSpannung Motorsport e.V.

Mit einer Spende in Höhe von EUR 5000 unterstützt die VR Bank Bayreuth-Hof eG den Verein HofSpannung e.V. Die Mittel stammen aus dem Reinertrag des VR Bank-Gewinnsparens. Das an der Hochschule Hof angesiedelte Projekt konstruiert Elektro-Rennwagen und nimmt damit an der internationalen Rennserie Formula Student teil. Im Rahmen dieser Arbeit erhalten die Studierenden eine exzellente praktische Ausbildung unter anderem in Bereichen wie Mechanik, Elektrik und Softwareentwicklung.


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Der Verein HofSpannung Motorsport e.V. existiert seit 2012 an der Hochschule Hof. Sein Ziel ist es, funktionstüchtige, elektrische Rennwagen zu entwickeln und zu fertigen, mit denen sich Studierende aller Fachrichtungen auf internationalen Events mit anderen Teams messen. Die im Verein engagierten Studierenden investieren viele Stunden ihrer Freizeit in die Entwicklung der Modelle.
 

Wertvolle Verknüpfung von Studium und Praxis

„Die dabei erworbenen Kenntnisse machen die Beteiligten nach dem Studium zu begehrten Arbeitskräften, die in vielen Bereichen der Wirtschaft dringend benötigt werden. Diese sinnvolle Verknüpfung von Studium und praktischem Wissen möchten wir gezielt fördern und so auch das herausragende Engagement der jungen Leute belohnen“, erläutert Jürgen Handke, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Bayreuth-Hof eG, den Spendenentscheid seines Instituts.

Gestiegene Kosten werden kompensiert

Der Verein befindet sich aktuell am Ende der Entwicklung und Konstruktion eines neuen Fahrzeugs und steht mitten in der Fertigung und Umsetzung. Einige Komponenten sind bereits vor Ort, andere sind in Fertigung und einige müssen noch in Auftrag gegeben werden. Die Spende ist dabei sehr hilfreich: „Durch diese Unterstützung ist es möglich, dass wir trotz stark erhöhter Fertigungskosten, enormen Werkstoffpreisen und Lieferengpässen weitermachen können. Dank dem Geld können wir unter anderem das Material und die Fertigung unserer innovativen Motorträger bezahlen“, bedankte sich Lea Schmidt, 1. Vorständin des Vereins HofSpannung Motorsport e.V., bei den Spendengebern.

Selbstentwickelte Bauteile in Auftrag

Ganz konkret können mit der Spende nun u.a. selbst entwickelte Platinen zur Überwachung und Steuerung des 400 Volt starken Akkus des Rennfahrzeugs in Auftrag gegeben werden. „Die Realisierung dieser Komponenten stellt für das Team einen großen Fortschritt in Richtung Leichtbau und Systemoptimierung dar und trägt maßgeblich zu einer besseren Fahrzeugperformance bei. Diese Weiterentwicklungen werden uns im Sommer auf internationalen Events an vergangene Erfolge anknüpfen lassen und diese vielleicht sogar übertreffen“, erläutert Johannes Dietrich, 2. Vorstand des Vereins.

Dank an VR Bank Bayreuth-Hof für dauerhaftes Engagement

Dass die Unterstützung des Kreditinstituts keine Selbstverständlichkeit ist, das machten bei der Spendenübergabe Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann und Dr. Dorothee Strunz, Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V., deutlich: „Die VR Bank Bayreuth-Hof zeigt einmal mehr den hohen Stellenwert, den die Ausbildung junger Menschen dort genießt. Zurecht, denn in den Händen qualitativ hochwertig ausgebildeter junger Menschen liegt die Zukunft unseres Landes. Für die Unterstützung bedanken wir uns auch im Namen der Hochschule Hof herzlich.“

Bild: Große Freude: Jürgen Handke (r.) übergibt den 5000-EUR-Scheck an Lea Schmidt und Johannes Dietrich vom Verein “HofSpannung Motorsport e.V.”

CHE-Ranking:Hochschule Hof besticht durch hohen Praxisbezug in InformatikCHE-Ranking:Hochschule Hof besticht durch hohen Praxisbezug in Informatik

Nach sehr guten Ergebnissen bei Untersuchungen zu Bachelorstudiengängen im Fach Informatik überzeugt die Hochschule Hof im neuen CHE-Hochschulranking nun auch im Bereich der Informatik-Masterstudiengänge. Insbesondere in der Kategorie „Kontakt zur Berufspraxis“ wurden hervorragende Bewertungen erreicht.
 


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Ab sofort sind die aktuellen Urteile der Masterstudierenden in Deutschland im CHE Ranking auf ZEIT Online veröffentlicht. Bewertet werden dabei verschiedene Kriterien ihres Studiums. Zusammen mit den Fakten zu Forschung und Lehre bietet das CHE Hochschulranking damit Orientierung für die Studienplatzwahl in diesen Fächern. Die Masterstudierenden beurteilen unter anderem die „Allgemeine Studiensituation“, das „Lehrangebot“ und die „Studienorganisation“.

Alle Abschlussarbeiten mit Praxisbezug

Die Hochschule Hof erreicht bei der Bewertung des Praxisbezugs im Bereich der Informatik-Masterstudiengänge gute 8 von 12 Punkten. Darüber hinaus werden ganze 100 Prozent der  Abschlussarbeiten mit direktem Praxisbezug angefertigt. „Unsere Studierenden werden an unserer familiären Hochschule nicht nur sehr gut betreut, sondern es ist unser Anspruch sie während ihres Studiums sehr intensiv mit potentiellen Arbeitgebern und deren Anforderungen vertraut zu machen. Der Erfolg dieses Ansatzes und der Arbeit unserer in diesem Gebiet Lehrenden wird in der aktuellen Untersuchung bestätigt. Darüber freue ich mich sehr“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann.

An Bedürfnissen des Arbeitsmarktes ausgerichtet

Zufriedenheit über das gute Ergebnis herrscht auch bei der Fakultät Informatik der Hochschule Hof selbst: „Mit Blick auf sich stark veränderte Herausforderungen in der Arbeitswelt werden wir unser Lehrangebot auch in Zukunft auf höchstem Niveau weiterentwickeln. Die Verknüpfung zur praktischen Berufswelt ist hier natürlich von besonderer Bedeutung. Unsere Studierenden können sich darauf verlassen, dass ihnen auf dem deutschen und internationalen Arbeitsmarkt ausgezeichnete Berufsperspektiven offenstehen“, so Studiendekan Prof. Dr. Thomas Schaller und Dekan Prof. Dr. Andrej Bachmann unisono.

Über das CHE-Ranking

Im neuen Vergleich der Masterangebote werden je nach Fach bis zu elf Kriterien bewertet. Über 5.000 Masterstudierende beurteilten bundesweit unter anderem die „Allgemeine Studiensituation“, das „Lehrangebot“ und die „Studienorganisation“. Das Urteil der Studierenden zum „Wissenschaftsbezug“ informiert darüber, inwieweit im Masterstudium die Gelegenheit besteht, wissenschaftliches Arbeiten zu vertiefen und mit wichtigen und innovativen Forschungsergebnissen in Berührung zu kommen. Für die Fächer Mathematik und Informatik an Universitäten werden Fakten zu den Forschungsgeldern pro Wissenschaftler*in sowie den Veröffentlichungen pro Wissenschaftler*in und den Promotionen pro Professor*in erhoben. Sie geben einen Überblick über die Forschungsleistung an den Fachbereichen. An Fachhochschulen / HAW wird mit einem Faktenindikator dargestellt, wie intensiv der Kontakt zur Berufspraxis ausfällt. Die Ergebnisse bei den Fakten und Urteilen werden jeweils einer Spitzen-, Mittel- und Schlussgruppe zugeordnet.

Masteranden entwickeln 3D-HybriddruckerMasteranden entwickeln 3D-Hybriddrucker

Die Förderung von Gründerinnen und Gründern wird an der Hochschule Hof und dem Digitalen Gründerzentrum Einstein1 großgeschrieben und bringt mittlerweile sichtbare Erfolge. Dr. Andy Gradel, Gründer und Geschäftsführer der BtX energy GmbH, wurde jüngst mit dem Rainer-Markgraf-Preis ausgezeichnet. Gradel ist leitender Ingenieur am Institut für Wasser- und Energiemanagement der Hochschule Hof und befasst sich mit nachhaltigen und innovativen Energielösungen. Johannes Garbarek, Gründer und CEO der ahearo GmbH, hat Ende November den ersten digitalen Audiokiosk Deutschlands gestartet und wurde damit für den Deutschen Gründerpreis nominiert. Mit SmartZavod folgt ein weiteres ambitioniertes, internationales Gründerteam aus der Hochschule Hof, das sich mit der Entwicklung eines vollautomatisierten Hybriddruckers beschäftigt und dafür bereits einen renommierten Gründerpreis erhalten hat.
 


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Oleksii Solntsev, 25 Jahre, und Anton Yakhno (26) sind Masteranden im Studiengang Maschinenbau an der Hochschule Hof. Sie arbeiten seit einem halben Jahr an der Entwicklung eines multifunktionalen 3D-Druckers. Den ersten Prototyp haben sie im Rahmen des Kickstart-Förderprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das Hofer Studierenden eine Anschubfinanzierung von 7.500 Euro für ihr Gründungsvorhaben gewährt, gebaut. Mit ihrer Geschäftsidee haben die beiden Gründer von SmartZavod (ukrainisch für Smarte Fabrik) auch die Jury des mit umgerechnet über 20.000 Euro dotierten Gründerpreis Ukrainian Startup Fund in ihrer Heimat Kiew überzeugt und damit zusätzliches Geld für die Weiterentwicklung eingesammelt. 

3D-Drucken ist eine absolute Zukunftstechnologie, deren Einsatz vor allem in der Herstellung von Einzelanfertigungen und Ersatzteilen - etwa bei Prothesen in der Medizin, von Modellen, Kleinserien und Prototypen - seit Jahren stark zunimmt. Es handelt sich dabei um ein additives Fertigungsverfahren, bei dem Material, meist Kunstharze, Kunststoffe, Keramiken, speziell aufbereitete Metalle oder auch Carbon- und Graphitmaterialien, Schicht für Schicht aufgetragen und so dreidimensionale Werkstücke erzeugt werden. Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Produktionsverfahren liegen vor allem in der schnelleren und günstigeren Produktion, weil die aufwendige vorgelagerte Herstellung der Formen für die Gießverfahren wegfallen. Viele der am Markt verfügbaren 3D-Drucker sind aber reine Insellösungen. Das heißt, sollen unterschiedliche Materialien verarbeitet werden oder neben dem Druck auch zum Beispiel Fräs- oder Laserarbeiten gemacht werden, sind in aller Regel mehrere Geräte notwendig.  Das Team von SmartZavod möchte dieses Problem durch einen vollautomatisierten und multifunktionalen Hybriddrucker lösen. Damit würde der Entwicklungs- und Produktionsprozess von neuen Werkstücken deutlich verschlankt und beschleunigt. „Unser Drucker soll bis zu 30 verschiedene Materialien verarbeiten können, über acht Werkzeugköpfe verfügen, die vollautomatisch gewechselt werden können. Damit würde Drucken, Fräsen und Laserschneiden in einem einzigen Gerät möglich“, sagt Anton Yakhno. „Wir können den Herstellungsprozess über eine Webapplikation von jedem Ort der Welt komplett steuern, ohne dass ein Bediener manuell eingreifen muss“, ergänzt Mitgründer Oleksii Solntsev. „Wenn uns das gelingt, wären wir der erste Anbieter weltweit, der diese Vielfalt in einem einzigen Gerät ermöglicht.“

Hochschule Hof bietet hervorragendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer

An der Hochschule Hof freut man sich über so viel Innovations- und Gründergeist. „Oleksii und Anton treffen mit ihrer Entwicklung einen Nerv. Die additive Fertigung nimmt zunehmend eine wesentliche Rolle in der industriellen Fertigung ein, hybride Verfahren sind dabei hochattraktiv“, sagt Dr.-Ing. Anke Müller, Professorin für Maschinenbau an der Hochschule Hof. Zusammen mit Dr. Michael Seidel hat sie im vergangenen Jahr das Projekt Startuplab nach Hof geholt, und damit 1,2 Millionen Euro für die Förderung von Gründerinnen und Gründern an der Hochschule. „Wir haben das Gründerökosystem in den letzten Jahren Schritt für Schritt ausgebaut, erst mit dem Aufbau des Digitalen Gründerzentrums und letztes Jahr mit dem Startuplab, das potentielle Existenzgründer in einer ganz frühen Phase unterstützt, bei der Ideenfindung und der Entwicklung von ersten Demonstratoren. Wir freuen uns natürlich, dass unser Engagement jetzt auch Früchte trägt, sagt Seidel, der Professor für Entrepreneurship und Gründungsberater an der Hochschule Hof ist. „Wer in Hof studiert, findet ein außerordentlich gutes Umfeld für die eigene Unternehmensgründung vor.“

Wissenstransfer und Netzwerkaufbau in TunesienWissenstransfer und Netzwerkaufbau in Tunesien

Migrationsursachen bekämpfen, Know-How vermitteln: Die Hochschule Hof unterstützt den Aufbau wissenschaftlicher Netzwerke in Tunesien und lehrt vor Ort Wissen aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Mechatronik. Zu diesem Zweck absolvierte Prof. Dr.-Ing. Valentin Plenk, Vizepräsident Forschung und Entwicklung der Hochschule Hof, nun eine Rundreise quer durch das nordafrikanische Land. Das Projekt wird durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)unterstützt und soll zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in Nordafrika beitragen.


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Tunesien kämpft nach der „Jasminrevolution“ 2010/11 für mehr Demokratie und Mitbestimmung immer noch mit großen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen. Die Arbeitslosigkeit liegt auf einem konstant hohen Niveau von über 15 Prozent. Besonders schwierig ist die Lage aber für Hochschulabsolventinnen und -absolventen technisch-naturwissenschaftlicher Studiengänge mit einer Arbeitslosigkeit von knapp 40 Prozent.

Migrationsursachen bekämpfen

Um diese Situation im Hinblick auf mögliche Migrationsursachen zu verbessern wurde durch die Bayerische Staatsregierung das Projekt „Tunesien-Bayern: Förderung der Beschäftigungsfähigkeit junger Studierender“ (ALEJE) begründet. Über einen zweijährigen Zeitraum unterstützte der Freistaat Bayern ausgewählte Hochschulen in Tunesien unter anderem durch Schulungen dabei, ihre Studiengänge praxisorientierter zu gestalten und die Qualität der Lehre zu verbessern. Auch Hard- und Software, an der die Studierenden geschult werden, wurde dabei übergeben.

Dauerhafter Netzwerkaufbau

Nun ist mit „Automation Robotics Network Tunesien“ (ARNT) ein Folgeprojekt gestartet, das auf dem bereits vermittelten Wissen aufbaut. Das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst mit rund 40.000 EUR geförderte Programm hat zum Ziel, ein dauerhaftes innertunesisches Netzwerk mit deutschen Partnern aufzubauen und die Ausbildung in Tunesien zu verbessern. Der Fokus liegt hierbei zunächst auf den Bereichen Automatisierung & Robotik, die besonders in tunesischen Industriebetrieben benötigt werden, sowie auf projektbasiertem Lernen. Den Kern des neu gegründeten Netzwerks bilden die Mitarbeiter von sechs tunesischen ISETs ( ISET Béjà, ISET Djerba, ISET Gabès, ISET Kasserine, ISSAT Mateur, ISET Touzeur) - und die Hochschule Hof. Die tunesischen ISETs sind dabei in etwa mit den deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften vergleichbar.

Rundreise und Konferenz

Zu diesem Zweck hat im Herbst nun Prof. Dr.-Ing. Valentin Plenk von der Hochschule Hof im Rahmen einer Rundreise insgesamt sechs tunesische Bildungseinrichtungen besucht und anschließend in Abstimmung mit den tunesischen Partnern eine Konferenz in Sousse organisiert (Webseite der Konferenz: https://arnt-kasserine-iset.tn/). An dieser nahmen etwa 100 Besucherinnen und Besucher von insgesamt 12 tunesischen ISETs teil: „Bei den Vorträgen und praktischen Einheiten auf den Gebieten von Maschinenbau, Elektrotechnik und Mechatronik habe ich mich bemüht, insbesondere auch didaktische Ideen für die spätere Lehre in Tunesien vermitteln und zu deren Gebrauch zu motivieren“, so Prof. Plenk. Und weiter: „Der Vorteil ist, dass 20 Prozent der Lehrpläne in Tunesien ohne Zustimmung der dortigen Ministerien geändert werden können. Das macht es einfacher, wenn man neue Ideen übernehmen möchte.“ Dem positiven Fazit schloß sich Malek Khadhraoui, Direktor des Netzwerkpartners ISET Kasserine, an: „Der technologische Austausch im neuen Netzwerk erhöht die fachlichen Kompetenzen aller Netzwerkpartner und der Austausch von Lehrmodellen, Laborexperimenten und Trainingskonzepten verbessert die Soft Skills unserer Studierenden. Unserem Ziel, den Absolventinnen und Absolventen deutlich verbesserte Beschäftigungsmöglichkeiten zu eröffnen, kommen wir damit sicherlich näher.“

Langfristige Partnerschaft als Ziel

Im Rahmen des Förderprogramms schließt sich nun noch ein 5-tägiges Training für ausgewählte Mitglieder des Lehrpersonals der ISETs in einer Winter Schule (École d’Hiver) an, bei der tunesische Lehrende ihren Kollegen praktische Kenntnisse zu ausgewählten Themen vermitteln werden. Das aus der Taufe gehobene Netzwerk soll schon bald von 12 auf alle existierenden 24 tunesischen ISETs ausgedehnt werden. „Die Hochschule Hof hat das Ziel, engere Verbindungen zu ausgewählten ISETs herzustellen, um Hochschulkooperationen in einer Region aufzubauen, in der wir aktuell noch keine Partnerschaften haben. Ich denke hier mittelfristig nicht nur an akademischen Erfahrungsaustausch und Studentenaustausch, sondern auch an gemeinsame Forschungsprojekte“, so Prof. Valentin Plenk.

Update: 2G-Regelung und hybride LehreUpdate: 2G-Regelung und hybride Lehre

Die bayerische Staatsregierung plant ab 24.11.2021 weitere Beschränkungen für alle die, die nicht der 2G-Regelung (geimpft, genesen) unterliegen. Für die Hochschule Hof gilt nach einer Aussprache der Hochschulleitung und den Fakultäten Folgendes: 

  • Vorlesungen finden ab Mittwoch 24.11.2021 hybrid statt (Präsenz + Live-Stream oder Aufzeichnung oder besprochene Folien).
  • Aufgrund der aktuell unklaren rechtliche Lage unterliegen bis auf Weiteres auch Praktika, die Bibliothek sowie Übungen und Präsentationen (bei diesen nach Maßgabe der Lehrenden)der 2G-Regelung

  • Bitte beachten Sie: Ab 24.11.2021 steht keine Covid19-Test-Station an der Hochschule Hof mehr zur Verfügung.
  • ab 13.12.2021 finden alle Vorlesungen online statt, um vorsorglich einen Puffer zu Weihnachten zu schaffen.

Weitere Details lesen Sie bei den Covid19-Infos.


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Ingenieurwissenschaften: Innovation in Studium und LehreIngenieurwissenschaften: Innovation in Studium und Lehre

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und die Hochschule Hof schließen ihr gemeinsames Transferprojekt ab. Als Ergebnis bietet die Hochschule Hof ab dem Wintersemester 2022/23 ein neu strukturiertes und stark flexibilisiertes Bachelorstudium der Ingenieurwissenschaften an. Dieses Ergebnis wurde jetzt im Rahmen einer Preisverleihung durch den VDMA gewürdigt.

 


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Noch immer sind die Abbruchquoten in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen in Deutschland zu hoch – eine durchaus besorgniserregende Entwicklung angesichts des Bedarfs an qualifizierten Fachkräften gerade in diesem Bereich. Wie also kann das Ingenieurstudium für die Zukunft attraktiver aufgestellt und flexibilisiert werden, damit wieder mehr junge Menschen eine entsprechende Ausbildung anstreben?

Begleitung durch Branchenexperten

Unter anderem zu diesen Leitfragen fanden im Rahmen des Maschinenhaus-Transferprojekts mehrere Gesprächsrunden mit Studiengangverantwortlichen, Lehrenden, Studierenden und Unternehmen statt. Die anschließenden Workshops wurden dann von Experten des VDMA und des HIS-Institutes für Hochschulentwicklung (HIS-HE) begleitet und unterstützt. Uwe Krüger vom HIS-HE erklärt dazu: „Bestehende Studienangebote konsequent weiterzuentwickeln ist eine Gemeinschaftsleistung der verschiedenen Lehrenden. Das Ergebnis ist im besten Fall hoch attraktiv für Studierende und Unternehmen. Hier an der Hochschule Hof ist diese Zusammenarbeit und auch die Zielsetzung in vorbildlicher Art und Weise umgesetzt worden.“

Überfachliche Kompetenzen gefragt

Projektleiter und VDMA-Bildungsreferent Michael Patrick Zeiner ergänzt zur Zielsetzung des Projekts: „Industrie 4.0 erfordert heute ein Denken jenseits des eigenen Studienfachs. Die Unternehmen meldeten im Projektverlauf zurück, dass aufgrund der technologischen Entwicklungen der letzten Jahre Maschinenbau-Absolventinnen und -Absolventen gesucht werden, die bereits im Studium gelernt haben, fachliche Inhalte auch aus der Elektrotechnik und Informatik einbeziehen zu können. Auch werden überfachliche Kompetenzen hinsichtlich des Kommunikationsvermögens oder agilem Projektmanagement wichtiger und sollten bereits im Studium gefördert werden. All dies fließt in das Projektergebnis ein.

Ingenieurstudium wird neu aufgestellt

Ein neues, innovatives Konzept vereint an der Hochschule Hof künftig die Inhalte aller bestehenden ingenieurwissenschaftlichen Studiengangkonzepte. Die Hochschule bietet dabei ab dem Wintersemester 2022/23 ein neu strukturiertes und stark flexibilisiertes Bachelorstudium der Ingenieurwissenschaften (B.Eng.) an. Das Besondere dabei: Studierende erhalten die Möglichkeit, sich erst nach einer Orientierungsphase für einen Studienschwerpunkt entscheiden zu müssen. Zudem werden aktuelle Entwicklungen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die Mobilität der Zukunft in die modulare Ausbildung integriert. „Auch interdisziplinäre Angebote sind mit den klassischen ingenieurwissenschaftlichen Inhalten kombinierbar, was die bestmögliche Qualifikation für die Herausforderungen der Zukunft garantiert – auch dies ist ein Ergebnis der sehr produktiven Zusammenarbeit mit dem VDMA“, so der designierte Studiengangleiter Prof. Dr. Marco Linß.

Leichtere Orientierung für die Studierenden

Das Konzept betrifft zunächst alle ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge: Durch eine einheitliche und transparente Studiengangstruktur werden einzelne Studiengänge in der Eingangsphase und in ihren Basismodulen vereinheitlicht. „Das erleichtert unseren Studierenden anfangs die Orientierung, stärkt die Vernetzung der Studierenden untereinander und ermöglicht später eine passgenaue Spezialisierung“, erklärt Prof. Linß. „Auch die Unternehmen als spätere Arbeitgeber profitieren von diesem innovativen Konzept, das eine fundierte ingenieurwissenschaftliche Basis mit hoch innovativem Transferwissen vereint“. Das Konzept besteht neben der zweisemestrigen, gemeinsamen Orientierungsphase, aus den vier Bausteinen „Basics“ (allgemeine fachliche Grundlagen), Major 1 (spezielle fachliche Grundlagen), Major 2 (vertiefende Schwerpunkte), Minor (frei wählbarer Ergänzungsblock) sowie einer Praxisphase. Mit der Wahl des Major 1 definieren man seine Studienrichtung wie Umwelttechnik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Werkstofftechnik oder Wirtschaftsingenieurwissenschaften. Entscheiden muss man sich hier ab dem dritten Semester. Ein möglicher, anschließender Masterstudiengang dient der fachlichen Spezialisierung der Absolventinnen und Absolventen. Eine Bewerbung für das neue Studienangebot ist ab Mai 2022 möglich.

Zertifizierung durch VDMA

VDMA-Bildungsreferent Michael Patrick Zeiner überreichte zum Abschluss des Projekts und zur Würdigung des Engagements der Fakultät für Ingenieurwissenschaften das „Maschinenhaus-Zertifikat“. Die Hochschule Hof hat damit als 60. Fakultät in Deutschland das Maschinenhaus-Transferprojekt erfolgreich abgeschlossen.

Bild: VDMA-Bildungsreferent Michael Patrick Zeiner (Mitte) überreichte zum Abschluss des Projekts das „Maschinenhaus-Zertifikat“ an Studiengangleiter Prof. Dr.-Ing. Marco Linß (links) und Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann;
 

Hintergrundinformationen: Über die VDMA-Initiative „Maschinenhaus – Plattform für innovative Lehre“
Mit der Maschinenhaus-Initiative unterstützt der VDMA seit 2013 Fakultäten und Fachbereiche des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und der Informatik bei der Weiterentwicklung der Lehre und der Erreichung von mehr Studienerfolg. Das Maschinenhaus versteht sich dabei als „Plattform für innovative Lehre“, die Akteure aus Hochschulen, Politik und Unternehmen miteinander vernetzt. Damit soll den hohen Studienabbruchquoten in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen entgegengewirkt und ein qualitativ hochwertiges Ingenieurstudium sichergestellt werden. In aktuell 62 laufenden oder bereits abgeschlossenen Transferprojekten im gesamten Bundesgebiet gelangt die Theorie in die Praxis und in individuellen Workshops wird der Status quo der Lehre analysiert und neue Maßnahmen konzipiert. Bereits erfolgreich praktizierte Good-Practice-Beispiele innovativer Hochschullehre sammelt die Maschinenhaus-Initiative in einer Toolbox. Alle weiteren Informationen zur Maschinenhaus-Initiative und dem Hochschul-Engagement des VDMA finden Sie unter vdma.org/ingenieurausbildung.

Aktuelles Infektionsschutzkonzept für das Wintersemester 2021/2022Aktuelles Infektionsschutzkonzept für das Wintersemester 2021/2022

Am 23. September 2021 ist das neue Infektionsschutzkonzept der Hochschule Hof in Kraft getreten, das Sie hier einsehen können. Es geht unter anderem darauf ein, welche Vorschiften auf dem gesamten Campus zu beachten sind und welche Maßnahmen für Lehrveranstaltungen in Kraft treten. Neu sind u.a. die Informationen zur 3G-Selbstverpflichtungserklärung und zur Antigen Test Station für Studierende am Standort Hof.

Bitte beachten Sie, dass seit 08. November eine FFP2-Maskenpflicht im Gebäude gilt. 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unser Team via wintersemester2021@hof-university.de


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30 moderne und mobile Stühle für die Hochschule Hof – Hisham Nazmy spendet privaten Gewinn

Es ist keine Zuwendung, wie sie die Hochschule Hof jeden Tag erhält: Bei einem privaten Gewinnspiel auf der Plattform LinkedIn hatte Hochschulmitarbeiter Hisham Nazmy zuletzt insgesamt 30 moderne „node“-Stühle der Firma Steelcase gewonnen. Ein Gewinn, der mit einem stolzen Gesamtwert von nicht weniger als 27200 EUR zu Buche schlägt. Statt aber die Stühle meistbietend zu verkaufen oder selbst zu nutzen, zeigte Hisham Nazmy, der an der Hochschule Hof die Stabstelle Digitalisierung der Lehre (DAL) bekleidet, seine große Verbundenheit zu seinem Arbeitgeber: Er spendete den gesamten Gewinn an die Hochschule Hof.


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30 moderne und mobile Stühle für die Hochschule Hof – Hisham Nazmy spendet privaten Gewinn
Beschreibung

„Ich war natürlich sehr überrascht von meinem Gewinn und habe mich sehr gefreut. Da ich privat aber wenig Verwendung für 30 Konferenzstühle habe, wollte ich sie einer guten und sinnvollen Verwendung bei uns an der Hochschule zuführen“, so Hisham Nazmy.

Die ergonomischen Sitzmöbel, die extra für Hochschulen entwickelt wurden und flexibel in der Nutzung sind, kommen einerseits am Standort Hof im Digital Learning Lab A105 sowie am Hochschulstandort Kronach in einem neuen Workingspace zum Einsatz. Beide Räume lassen sich durch die Stühle, in denen auch ein Tisch integriert ist, noch flexibler auf unterschiedliche Workshop-Settings anpassen. Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann dazu: „Diese Spende freut uns alle ganz besonders – nicht nur, weil sie das Budget bemerkenswert entlastet, sondern weil sie eine großartige Identifikation eines Mitarbeiters mit den Zielen der Hochschule zeigt. Ganz herzlichen Dank!“ Offiziell übergeben wurden die Stühle durch Sandra Dechant und Helmut Kausler, Account Managerin und Senior Workplace Consultant von der Herstellerfirma Steelcase, einem multinationalen Hersteller von Büroeinrichtungen und Raumlösungen.

 

Für eine qualitativ hochwertige Ausbildung - VR Bank Bayreuth-Hof eG unterstützt HofSpannung Motorsport e.V.

Mit einer Spende in Höhe von EUR 5000 unterstützt die VR Bank Bayreuth-Hof eG den Verein HofSpannung e.V. Die Mittel stammen aus dem Reinertrag des VR Bank-Gewinnsparens. Das an der Hochschule Hof angesiedelte Projekt konstruiert Elektro-Rennwagen und nimmt damit an der internationalen Rennserie Formula Student teil. Im Rahmen dieser Arbeit erhalten die Studierenden eine exzellente praktische Ausbildung unter anderem in Bereichen wie Mechanik, Elektrik und Softwareentwicklung.


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Für eine qualitativ hochwertige Ausbildung - VR Bank Bayreuth-Hof eG unterstützt HofSpannung Motorsport e.V.
Beschreibung

Der Verein HofSpannung Motorsport e.V. existiert seit 2012 an der Hochschule Hof. Sein Ziel ist es, funktionstüchtige, elektrische Rennwagen zu entwickeln und zu fertigen, mit denen sich Studierende aller Fachrichtungen auf internationalen Events mit anderen Teams messen. Die im Verein engagierten Studierenden investieren viele Stunden ihrer Freizeit in die Entwicklung der Modelle.
 

Wertvolle Verknüpfung von Studium und Praxis

„Die dabei erworbenen Kenntnisse machen die Beteiligten nach dem Studium zu begehrten Arbeitskräften, die in vielen Bereichen der Wirtschaft dringend benötigt werden. Diese sinnvolle Verknüpfung von Studium und praktischem Wissen möchten wir gezielt fördern und so auch das herausragende Engagement der jungen Leute belohnen“, erläutert Jürgen Handke, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Bayreuth-Hof eG, den Spendenentscheid seines Instituts.

Gestiegene Kosten werden kompensiert

Der Verein befindet sich aktuell am Ende der Entwicklung und Konstruktion eines neuen Fahrzeugs und steht mitten in der Fertigung und Umsetzung. Einige Komponenten sind bereits vor Ort, andere sind in Fertigung und einige müssen noch in Auftrag gegeben werden. Die Spende ist dabei sehr hilfreich: „Durch diese Unterstützung ist es möglich, dass wir trotz stark erhöhter Fertigungskosten, enormen Werkstoffpreisen und Lieferengpässen weitermachen können. Dank dem Geld können wir unter anderem das Material und die Fertigung unserer innovativen Motorträger bezahlen“, bedankte sich Lea Schmidt, 1. Vorständin des Vereins HofSpannung Motorsport e.V., bei den Spendengebern.

Selbstentwickelte Bauteile in Auftrag

Ganz konkret können mit der Spende nun u.a. selbst entwickelte Platinen zur Überwachung und Steuerung des 400 Volt starken Akkus des Rennfahrzeugs in Auftrag gegeben werden. „Die Realisierung dieser Komponenten stellt für das Team einen großen Fortschritt in Richtung Leichtbau und Systemoptimierung dar und trägt maßgeblich zu einer besseren Fahrzeugperformance bei. Diese Weiterentwicklungen werden uns im Sommer auf internationalen Events an vergangene Erfolge anknüpfen lassen und diese vielleicht sogar übertreffen“, erläutert Johannes Dietrich, 2. Vorstand des Vereins.

Dank an VR Bank Bayreuth-Hof für dauerhaftes Engagement

Dass die Unterstützung des Kreditinstituts keine Selbstverständlichkeit ist, das machten bei der Spendenübergabe Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann und Dr. Dorothee Strunz, Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V., deutlich: „Die VR Bank Bayreuth-Hof zeigt einmal mehr den hohen Stellenwert, den die Ausbildung junger Menschen dort genießt. Zurecht, denn in den Händen qualitativ hochwertig ausgebildeter junger Menschen liegt die Zukunft unseres Landes. Für die Unterstützung bedanken wir uns auch im Namen der Hochschule Hof herzlich.“

Bild: Große Freude: Jürgen Handke (r.) übergibt den 5000-EUR-Scheck an Lea Schmidt und Johannes Dietrich vom Verein “HofSpannung Motorsport e.V.”

CHE-Ranking:Hochschule Hof besticht durch hohen Praxisbezug in Informatik

Nach sehr guten Ergebnissen bei Untersuchungen zu Bachelorstudiengängen im Fach Informatik überzeugt die Hochschule Hof im neuen CHE-Hochschulranking nun auch im Bereich der Informatik-Masterstudiengänge. Insbesondere in der Kategorie „Kontakt zur Berufspraxis“ wurden hervorragende Bewertungen erreicht.
 


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CHE-Ranking:Hochschule Hof besticht durch hohen Praxisbezug in Informatik
Beschreibung

Ab sofort sind die aktuellen Urteile der Masterstudierenden in Deutschland im CHE Ranking auf ZEIT Online veröffentlicht. Bewertet werden dabei verschiedene Kriterien ihres Studiums. Zusammen mit den Fakten zu Forschung und Lehre bietet das CHE Hochschulranking damit Orientierung für die Studienplatzwahl in diesen Fächern. Die Masterstudierenden beurteilen unter anderem die „Allgemeine Studiensituation“, das „Lehrangebot“ und die „Studienorganisation“.

Alle Abschlussarbeiten mit Praxisbezug

Die Hochschule Hof erreicht bei der Bewertung des Praxisbezugs im Bereich der Informatik-Masterstudiengänge gute 8 von 12 Punkten. Darüber hinaus werden ganze 100 Prozent der  Abschlussarbeiten mit direktem Praxisbezug angefertigt. „Unsere Studierenden werden an unserer familiären Hochschule nicht nur sehr gut betreut, sondern es ist unser Anspruch sie während ihres Studiums sehr intensiv mit potentiellen Arbeitgebern und deren Anforderungen vertraut zu machen. Der Erfolg dieses Ansatzes und der Arbeit unserer in diesem Gebiet Lehrenden wird in der aktuellen Untersuchung bestätigt. Darüber freue ich mich sehr“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann.

An Bedürfnissen des Arbeitsmarktes ausgerichtet

Zufriedenheit über das gute Ergebnis herrscht auch bei der Fakultät Informatik der Hochschule Hof selbst: „Mit Blick auf sich stark veränderte Herausforderungen in der Arbeitswelt werden wir unser Lehrangebot auch in Zukunft auf höchstem Niveau weiterentwickeln. Die Verknüpfung zur praktischen Berufswelt ist hier natürlich von besonderer Bedeutung. Unsere Studierenden können sich darauf verlassen, dass ihnen auf dem deutschen und internationalen Arbeitsmarkt ausgezeichnete Berufsperspektiven offenstehen“, so Studiendekan Prof. Dr. Thomas Schaller und Dekan Prof. Dr. Andrej Bachmann unisono.

Über das CHE-Ranking

Im neuen Vergleich der Masterangebote werden je nach Fach bis zu elf Kriterien bewertet. Über 5.000 Masterstudierende beurteilten bundesweit unter anderem die „Allgemeine Studiensituation“, das „Lehrangebot“ und die „Studienorganisation“. Das Urteil der Studierenden zum „Wissenschaftsbezug“ informiert darüber, inwieweit im Masterstudium die Gelegenheit besteht, wissenschaftliches Arbeiten zu vertiefen und mit wichtigen und innovativen Forschungsergebnissen in Berührung zu kommen. Für die Fächer Mathematik und Informatik an Universitäten werden Fakten zu den Forschungsgeldern pro Wissenschaftler*in sowie den Veröffentlichungen pro Wissenschaftler*in und den Promotionen pro Professor*in erhoben. Sie geben einen Überblick über die Forschungsleistung an den Fachbereichen. An Fachhochschulen / HAW wird mit einem Faktenindikator dargestellt, wie intensiv der Kontakt zur Berufspraxis ausfällt. Die Ergebnisse bei den Fakten und Urteilen werden jeweils einer Spitzen-, Mittel- und Schlussgruppe zugeordnet.

Masteranden entwickeln 3D-Hybriddrucker

Die Förderung von Gründerinnen und Gründern wird an der Hochschule Hof und dem Digitalen Gründerzentrum Einstein1 großgeschrieben und bringt mittlerweile sichtbare Erfolge. Dr. Andy Gradel, Gründer und Geschäftsführer der BtX energy GmbH, wurde jüngst mit dem Rainer-Markgraf-Preis ausgezeichnet. Gradel ist leitender Ingenieur am Institut für Wasser- und Energiemanagement der Hochschule Hof und befasst sich mit nachhaltigen und innovativen Energielösungen. Johannes Garbarek, Gründer und CEO der ahearo GmbH, hat Ende November den ersten digitalen Audiokiosk Deutschlands gestartet und wurde damit für den Deutschen Gründerpreis nominiert. Mit SmartZavod folgt ein weiteres ambitioniertes, internationales Gründerteam aus der Hochschule Hof, das sich mit der Entwicklung eines vollautomatisierten Hybriddruckers beschäftigt und dafür bereits einen renommierten Gründerpreis erhalten hat.
 


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Masteranden entwickeln 3D-Hybriddrucker
Beschreibung

Oleksii Solntsev, 25 Jahre, und Anton Yakhno (26) sind Masteranden im Studiengang Maschinenbau an der Hochschule Hof. Sie arbeiten seit einem halben Jahr an der Entwicklung eines multifunktionalen 3D-Druckers. Den ersten Prototyp haben sie im Rahmen des Kickstart-Förderprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das Hofer Studierenden eine Anschubfinanzierung von 7.500 Euro für ihr Gründungsvorhaben gewährt, gebaut. Mit ihrer Geschäftsidee haben die beiden Gründer von SmartZavod (ukrainisch für Smarte Fabrik) auch die Jury des mit umgerechnet über 20.000 Euro dotierten Gründerpreis Ukrainian Startup Fund in ihrer Heimat Kiew überzeugt und damit zusätzliches Geld für die Weiterentwicklung eingesammelt. 

3D-Drucken ist eine absolute Zukunftstechnologie, deren Einsatz vor allem in der Herstellung von Einzelanfertigungen und Ersatzteilen - etwa bei Prothesen in der Medizin, von Modellen, Kleinserien und Prototypen - seit Jahren stark zunimmt. Es handelt sich dabei um ein additives Fertigungsverfahren, bei dem Material, meist Kunstharze, Kunststoffe, Keramiken, speziell aufbereitete Metalle oder auch Carbon- und Graphitmaterialien, Schicht für Schicht aufgetragen und so dreidimensionale Werkstücke erzeugt werden. Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Produktionsverfahren liegen vor allem in der schnelleren und günstigeren Produktion, weil die aufwendige vorgelagerte Herstellung der Formen für die Gießverfahren wegfallen. Viele der am Markt verfügbaren 3D-Drucker sind aber reine Insellösungen. Das heißt, sollen unterschiedliche Materialien verarbeitet werden oder neben dem Druck auch zum Beispiel Fräs- oder Laserarbeiten gemacht werden, sind in aller Regel mehrere Geräte notwendig.  Das Team von SmartZavod möchte dieses Problem durch einen vollautomatisierten und multifunktionalen Hybriddrucker lösen. Damit würde der Entwicklungs- und Produktionsprozess von neuen Werkstücken deutlich verschlankt und beschleunigt. „Unser Drucker soll bis zu 30 verschiedene Materialien verarbeiten können, über acht Werkzeugköpfe verfügen, die vollautomatisch gewechselt werden können. Damit würde Drucken, Fräsen und Laserschneiden in einem einzigen Gerät möglich“, sagt Anton Yakhno. „Wir können den Herstellungsprozess über eine Webapplikation von jedem Ort der Welt komplett steuern, ohne dass ein Bediener manuell eingreifen muss“, ergänzt Mitgründer Oleksii Solntsev. „Wenn uns das gelingt, wären wir der erste Anbieter weltweit, der diese Vielfalt in einem einzigen Gerät ermöglicht.“

Hochschule Hof bietet hervorragendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer

An der Hochschule Hof freut man sich über so viel Innovations- und Gründergeist. „Oleksii und Anton treffen mit ihrer Entwicklung einen Nerv. Die additive Fertigung nimmt zunehmend eine wesentliche Rolle in der industriellen Fertigung ein, hybride Verfahren sind dabei hochattraktiv“, sagt Dr.-Ing. Anke Müller, Professorin für Maschinenbau an der Hochschule Hof. Zusammen mit Dr. Michael Seidel hat sie im vergangenen Jahr das Projekt Startuplab nach Hof geholt, und damit 1,2 Millionen Euro für die Förderung von Gründerinnen und Gründern an der Hochschule. „Wir haben das Gründerökosystem in den letzten Jahren Schritt für Schritt ausgebaut, erst mit dem Aufbau des Digitalen Gründerzentrums und letztes Jahr mit dem Startuplab, das potentielle Existenzgründer in einer ganz frühen Phase unterstützt, bei der Ideenfindung und der Entwicklung von ersten Demonstratoren. Wir freuen uns natürlich, dass unser Engagement jetzt auch Früchte trägt, sagt Seidel, der Professor für Entrepreneurship und Gründungsberater an der Hochschule Hof ist. „Wer in Hof studiert, findet ein außerordentlich gutes Umfeld für die eigene Unternehmensgründung vor.“

Wissenstransfer und Netzwerkaufbau in Tunesien

Migrationsursachen bekämpfen, Know-How vermitteln: Die Hochschule Hof unterstützt den Aufbau wissenschaftlicher Netzwerke in Tunesien und lehrt vor Ort Wissen aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Mechatronik. Zu diesem Zweck absolvierte Prof. Dr.-Ing. Valentin Plenk, Vizepräsident Forschung und Entwicklung der Hochschule Hof, nun eine Rundreise quer durch das nordafrikanische Land. Das Projekt wird durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)unterstützt und soll zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in Nordafrika beitragen.


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Wissenstransfer und Netzwerkaufbau in Tunesien
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Tunesien kämpft nach der „Jasminrevolution“ 2010/11 für mehr Demokratie und Mitbestimmung immer noch mit großen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen. Die Arbeitslosigkeit liegt auf einem konstant hohen Niveau von über 15 Prozent. Besonders schwierig ist die Lage aber für Hochschulabsolventinnen und -absolventen technisch-naturwissenschaftlicher Studiengänge mit einer Arbeitslosigkeit von knapp 40 Prozent.

Migrationsursachen bekämpfen

Um diese Situation im Hinblick auf mögliche Migrationsursachen zu verbessern wurde durch die Bayerische Staatsregierung das Projekt „Tunesien-Bayern: Förderung der Beschäftigungsfähigkeit junger Studierender“ (ALEJE) begründet. Über einen zweijährigen Zeitraum unterstützte der Freistaat Bayern ausgewählte Hochschulen in Tunesien unter anderem durch Schulungen dabei, ihre Studiengänge praxisorientierter zu gestalten und die Qualität der Lehre zu verbessern. Auch Hard- und Software, an der die Studierenden geschult werden, wurde dabei übergeben.

Dauerhafter Netzwerkaufbau

Nun ist mit „Automation Robotics Network Tunesien“ (ARNT) ein Folgeprojekt gestartet, das auf dem bereits vermittelten Wissen aufbaut. Das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst mit rund 40.000 EUR geförderte Programm hat zum Ziel, ein dauerhaftes innertunesisches Netzwerk mit deutschen Partnern aufzubauen und die Ausbildung in Tunesien zu verbessern. Der Fokus liegt hierbei zunächst auf den Bereichen Automatisierung & Robotik, die besonders in tunesischen Industriebetrieben benötigt werden, sowie auf projektbasiertem Lernen. Den Kern des neu gegründeten Netzwerks bilden die Mitarbeiter von sechs tunesischen ISETs ( ISET Béjà, ISET Djerba, ISET Gabès, ISET Kasserine, ISSAT Mateur, ISET Touzeur) - und die Hochschule Hof. Die tunesischen ISETs sind dabei in etwa mit den deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften vergleichbar.

Rundreise und Konferenz

Zu diesem Zweck hat im Herbst nun Prof. Dr.-Ing. Valentin Plenk von der Hochschule Hof im Rahmen einer Rundreise insgesamt sechs tunesische Bildungseinrichtungen besucht und anschließend in Abstimmung mit den tunesischen Partnern eine Konferenz in Sousse organisiert (Webseite der Konferenz: https://arnt-kasserine-iset.tn/). An dieser nahmen etwa 100 Besucherinnen und Besucher von insgesamt 12 tunesischen ISETs teil: „Bei den Vorträgen und praktischen Einheiten auf den Gebieten von Maschinenbau, Elektrotechnik und Mechatronik habe ich mich bemüht, insbesondere auch didaktische Ideen für die spätere Lehre in Tunesien vermitteln und zu deren Gebrauch zu motivieren“, so Prof. Plenk. Und weiter: „Der Vorteil ist, dass 20 Prozent der Lehrpläne in Tunesien ohne Zustimmung der dortigen Ministerien geändert werden können. Das macht es einfacher, wenn man neue Ideen übernehmen möchte.“ Dem positiven Fazit schloß sich Malek Khadhraoui, Direktor des Netzwerkpartners ISET Kasserine, an: „Der technologische Austausch im neuen Netzwerk erhöht die fachlichen Kompetenzen aller Netzwerkpartner und der Austausch von Lehrmodellen, Laborexperimenten und Trainingskonzepten verbessert die Soft Skills unserer Studierenden. Unserem Ziel, den Absolventinnen und Absolventen deutlich verbesserte Beschäftigungsmöglichkeiten zu eröffnen, kommen wir damit sicherlich näher.“

Langfristige Partnerschaft als Ziel

Im Rahmen des Förderprogramms schließt sich nun noch ein 5-tägiges Training für ausgewählte Mitglieder des Lehrpersonals der ISETs in einer Winter Schule (École d’Hiver) an, bei der tunesische Lehrende ihren Kollegen praktische Kenntnisse zu ausgewählten Themen vermitteln werden. Das aus der Taufe gehobene Netzwerk soll schon bald von 12 auf alle existierenden 24 tunesischen ISETs ausgedehnt werden. „Die Hochschule Hof hat das Ziel, engere Verbindungen zu ausgewählten ISETs herzustellen, um Hochschulkooperationen in einer Region aufzubauen, in der wir aktuell noch keine Partnerschaften haben. Ich denke hier mittelfristig nicht nur an akademischen Erfahrungsaustausch und Studentenaustausch, sondern auch an gemeinsame Forschungsprojekte“, so Prof. Valentin Plenk.

Update: 2G-Regelung und hybride Lehre

Die bayerische Staatsregierung plant ab 24.11.2021 weitere Beschränkungen für alle die, die nicht der 2G-Regelung (geimpft, genesen) unterliegen. Für die Hochschule Hof gilt nach einer Aussprache der Hochschulleitung und den Fakultäten Folgendes: 

  • Vorlesungen finden ab Mittwoch 24.11.2021 hybrid statt (Präsenz + Live-Stream oder Aufzeichnung oder besprochene Folien).
  • Aufgrund der aktuell unklaren rechtliche Lage unterliegen bis auf Weiteres auch Praktika, die Bibliothek sowie Übungen und Präsentationen (bei diesen nach Maßgabe der Lehrenden)der 2G-Regelung

  • Bitte beachten Sie: Ab 24.11.2021 steht keine Covid19-Test-Station an der Hochschule Hof mehr zur Verfügung.
  • ab 13.12.2021 finden alle Vorlesungen online statt, um vorsorglich einen Puffer zu Weihnachten zu schaffen.

Weitere Details lesen Sie bei den Covid19-Infos.


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Update: 2G-Regelung und hybride Lehre
Ingenieurwissenschaften: Innovation in Studium und Lehre

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und die Hochschule Hof schließen ihr gemeinsames Transferprojekt ab. Als Ergebnis bietet die Hochschule Hof ab dem Wintersemester 2022/23 ein neu strukturiertes und stark flexibilisiertes Bachelorstudium der Ingenieurwissenschaften an. Dieses Ergebnis wurde jetzt im Rahmen einer Preisverleihung durch den VDMA gewürdigt.

 


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Ingenieurwissenschaften: Innovation in Studium und Lehre
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Noch immer sind die Abbruchquoten in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen in Deutschland zu hoch – eine durchaus besorgniserregende Entwicklung angesichts des Bedarfs an qualifizierten Fachkräften gerade in diesem Bereich. Wie also kann das Ingenieurstudium für die Zukunft attraktiver aufgestellt und flexibilisiert werden, damit wieder mehr junge Menschen eine entsprechende Ausbildung anstreben?

Begleitung durch Branchenexperten

Unter anderem zu diesen Leitfragen fanden im Rahmen des Maschinenhaus-Transferprojekts mehrere Gesprächsrunden mit Studiengangverantwortlichen, Lehrenden, Studierenden und Unternehmen statt. Die anschließenden Workshops wurden dann von Experten des VDMA und des HIS-Institutes für Hochschulentwicklung (HIS-HE) begleitet und unterstützt. Uwe Krüger vom HIS-HE erklärt dazu: „Bestehende Studienangebote konsequent weiterzuentwickeln ist eine Gemeinschaftsleistung der verschiedenen Lehrenden. Das Ergebnis ist im besten Fall hoch attraktiv für Studierende und Unternehmen. Hier an der Hochschule Hof ist diese Zusammenarbeit und auch die Zielsetzung in vorbildlicher Art und Weise umgesetzt worden.“

Überfachliche Kompetenzen gefragt

Projektleiter und VDMA-Bildungsreferent Michael Patrick Zeiner ergänzt zur Zielsetzung des Projekts: „Industrie 4.0 erfordert heute ein Denken jenseits des eigenen Studienfachs. Die Unternehmen meldeten im Projektverlauf zurück, dass aufgrund der technologischen Entwicklungen der letzten Jahre Maschinenbau-Absolventinnen und -Absolventen gesucht werden, die bereits im Studium gelernt haben, fachliche Inhalte auch aus der Elektrotechnik und Informatik einbeziehen zu können. Auch werden überfachliche Kompetenzen hinsichtlich des Kommunikationsvermögens oder agilem Projektmanagement wichtiger und sollten bereits im Studium gefördert werden. All dies fließt in das Projektergebnis ein.

Ingenieurstudium wird neu aufgestellt

Ein neues, innovatives Konzept vereint an der Hochschule Hof künftig die Inhalte aller bestehenden ingenieurwissenschaftlichen Studiengangkonzepte. Die Hochschule bietet dabei ab dem Wintersemester 2022/23 ein neu strukturiertes und stark flexibilisiertes Bachelorstudium der Ingenieurwissenschaften (B.Eng.) an. Das Besondere dabei: Studierende erhalten die Möglichkeit, sich erst nach einer Orientierungsphase für einen Studienschwerpunkt entscheiden zu müssen. Zudem werden aktuelle Entwicklungen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die Mobilität der Zukunft in die modulare Ausbildung integriert. „Auch interdisziplinäre Angebote sind mit den klassischen ingenieurwissenschaftlichen Inhalten kombinierbar, was die bestmögliche Qualifikation für die Herausforderungen der Zukunft garantiert – auch dies ist ein Ergebnis der sehr produktiven Zusammenarbeit mit dem VDMA“, so der designierte Studiengangleiter Prof. Dr. Marco Linß.

Leichtere Orientierung für die Studierenden

Das Konzept betrifft zunächst alle ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge: Durch eine einheitliche und transparente Studiengangstruktur werden einzelne Studiengänge in der Eingangsphase und in ihren Basismodulen vereinheitlicht. „Das erleichtert unseren Studierenden anfangs die Orientierung, stärkt die Vernetzung der Studierenden untereinander und ermöglicht später eine passgenaue Spezialisierung“, erklärt Prof. Linß. „Auch die Unternehmen als spätere Arbeitgeber profitieren von diesem innovativen Konzept, das eine fundierte ingenieurwissenschaftliche Basis mit hoch innovativem Transferwissen vereint“. Das Konzept besteht neben der zweisemestrigen, gemeinsamen Orientierungsphase, aus den vier Bausteinen „Basics“ (allgemeine fachliche Grundlagen), Major 1 (spezielle fachliche Grundlagen), Major 2 (vertiefende Schwerpunkte), Minor (frei wählbarer Ergänzungsblock) sowie einer Praxisphase. Mit der Wahl des Major 1 definieren man seine Studienrichtung wie Umwelttechnik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Werkstofftechnik oder Wirtschaftsingenieurwissenschaften. Entscheiden muss man sich hier ab dem dritten Semester. Ein möglicher, anschließender Masterstudiengang dient der fachlichen Spezialisierung der Absolventinnen und Absolventen. Eine Bewerbung für das neue Studienangebot ist ab Mai 2022 möglich.

Zertifizierung durch VDMA

VDMA-Bildungsreferent Michael Patrick Zeiner überreichte zum Abschluss des Projekts und zur Würdigung des Engagements der Fakultät für Ingenieurwissenschaften das „Maschinenhaus-Zertifikat“. Die Hochschule Hof hat damit als 60. Fakultät in Deutschland das Maschinenhaus-Transferprojekt erfolgreich abgeschlossen.

Bild: VDMA-Bildungsreferent Michael Patrick Zeiner (Mitte) überreichte zum Abschluss des Projekts das „Maschinenhaus-Zertifikat“ an Studiengangleiter Prof. Dr.-Ing. Marco Linß (links) und Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann;
 

Hintergrundinformationen: Über die VDMA-Initiative „Maschinenhaus – Plattform für innovative Lehre“
Mit der Maschinenhaus-Initiative unterstützt der VDMA seit 2013 Fakultäten und Fachbereiche des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und der Informatik bei der Weiterentwicklung der Lehre und der Erreichung von mehr Studienerfolg. Das Maschinenhaus versteht sich dabei als „Plattform für innovative Lehre“, die Akteure aus Hochschulen, Politik und Unternehmen miteinander vernetzt. Damit soll den hohen Studienabbruchquoten in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen entgegengewirkt und ein qualitativ hochwertiges Ingenieurstudium sichergestellt werden. In aktuell 62 laufenden oder bereits abgeschlossenen Transferprojekten im gesamten Bundesgebiet gelangt die Theorie in die Praxis und in individuellen Workshops wird der Status quo der Lehre analysiert und neue Maßnahmen konzipiert. Bereits erfolgreich praktizierte Good-Practice-Beispiele innovativer Hochschullehre sammelt die Maschinenhaus-Initiative in einer Toolbox. Alle weiteren Informationen zur Maschinenhaus-Initiative und dem Hochschul-Engagement des VDMA finden Sie unter vdma.org/ingenieurausbildung.

Aktuelles Infektionsschutzkonzept für das Wintersemester 2021/2022

Am 23. September 2021 ist das neue Infektionsschutzkonzept der Hochschule Hof in Kraft getreten, das Sie hier einsehen können. Es geht unter anderem darauf ein, welche Vorschiften auf dem gesamten Campus zu beachten sind und welche Maßnahmen für Lehrveranstaltungen in Kraft treten. Neu sind u.a. die Informationen zur 3G-Selbstverpflichtungserklärung und zur Antigen Test Station für Studierende am Standort Hof.

Bitte beachten Sie, dass seit 08. November eine FFP2-Maskenpflicht im Gebäude gilt. 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unser Team via wintersemester2021@hof-university.de


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Aktuelles Infektionsschutzkonzept für das Wintersemester 2021/2022
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