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Designblick Sommer 2022Designblick Sommer 2022

Die Studiengang Kommunikationsdesign lädt zur Designblick Sommer 2022 an den Campus Münchberg der Hochschule Hof ein.

Designblick Sommer 2022 - Kommunikationsdesign
Freitag, 08.07.2022, Eröffnung um 17.00 Uhr am Campus Münchberg und Präsentation der Designprojekte zum Thema "Stadt der Zukunft" um 18.30 Uhr im Stadtraum Lindenstraße 11


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Die Studierenden stellen den Besucherinnen und Besuchern ausgewählte innovative Semesterarbeiten vor und die Gäste können hinter die Kulissen des modernen Designstudiums am Campus Münchberg blicken.

Der Eintritt in die Werkschau Designblick ist frei. Die Studentinnen und Studenten freuen sich auf Ihren Besuch!

Nahwärme-Netzwerk will Ausbauhemmnisse abbauenNahwärme-Netzwerk will Ausbauhemmnisse abbauen

Das Netzwerk ADerN („Ausbau und Digitalisierung effizienter regenerativer Nahwärmenetze“) lud nach dem Auftakt im März des Jahres nun zu seinem zweiten Treffen ins Gründerzentrum Einstein1 ein. Ziel des Projekts ADerN ist es, die Akzeptanz für regenerative Nahwärmenetze in der Bevölkerung zu steigern, Akteure der bayerischen Nahwärmebranche zu vernetzen und so die Branche im Freistaat zu stärken.


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Gekommen waren 45 Teilnehmende aus den Bereichen Netzbetreiber, Technologieanbieter, Planungsbüros, Verbände und Wissenschaft. Nach der Begrüßung durch Dr.-Ing. Andy Gradel, dem leitenden Ingenieur des Institutes für Wasser- und Energiemanagement (iwe), und Wolfram Schöberl vom Centralen Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk (C.A.R.M.E.N. e.V.) zog Projektmitarbeiter Anton Sack eine kurze Zwischenbilanz zu den aktuellen Entwicklungen und den nächsten Schritten im ADerN-Netzwerk: So sei als Impuls aus dem Auftakttreffen bereits ein Vollkostenrechner für Verbraucherheizkosten erstellt und den Netzwerkteilnehmenden zugänglich gemacht worden. Zudem seien viele weitere Kontakte zu Verbänden und Kommunen entstanden, die ein großes Potenzial für weitere Zusammenarbeit eröffneten.

Vorstellung und Workshops

Um die Teilnehmenden untereinander bekannt zu machen, waren vor, zwischen und nach den Vorträgen zu den Themen „Auslegung eines Nahwärmenetzes für Industrieanlagen“ und „Vollkostenrechnung für Heizanlagen“ Zeitfenster zur Vorstellung eingeplant. Nach der Mittagspause hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, an verschiedenen Workshops zur Diskussion der im Projekt ADerN angeboten Weiterbildungsthemen teilzunehmen. Gewählt werden konnte aus den Netzwerkschwerpunkten „Intelligente Netzsteuerung und Digitalisierung“, „Simulationsmethoden zur Netzauslegung“, „Alternative Ergänzungstechnologien“ und „Abnehmerakquise und transparente Kommunikation“.

Hemmnisse für Nahwärme abbauen

Im Rahmen des Treffens setzte sich die Gruppe auch Ziele für die weitere Arbeit des Netzwerkes: So sollen wichtige Hemmnisse für den Ausbau der Nahwärme identifiziert und zu deren Abbau beigetragen werden: „Ein Beispiel für Probleme beim Ausbau der Nahwärme kann sein, dass die Netzbetreuung im Ehrenamt geschieht und die personellen Ressourcen begrenzt sind. Zudem existieren auf dem Weg von der Idee bis zur Umsetzung eines Nahwärmenetzes diverse bürokratische Hürden, die den Prozess ausbremsen oder Projekte sogar vereiteln können“, so Projektmitarbeiter Anton Sack.

Weiterbildungsmaßnahmen für Anmeldung offen

Im Rahmen des ADerN-Netzwerkes sind auch umfangreiche Weiterbildungsmaßnahmen geplant, die sich zunächst den Schwerpunkten

  • Intelligente Netzsteuerung und Digitalisierung
  • Simulationsmethoden zur Netzauslegung
  • Alternative Ergänzungstechnologien
  • Abnehmerakquise und transparente Kommunikation

widmen werden. „An dieser Weiterbildung kann jeder teilnehmen, den es interessiert. Auch, wer zum Beispiel wissen möchte, wie man ein Nahwärmenetz in seiner Gegend installiert oder wer Fragen zur Umsetzung hat, kann sich gerne an uns wenden. Wir stellen dann die notwendigen Kontakte her“, so Dr.-Ing. Andy Gradel. Für eine Teilnahme oder für entsprechende Anfragen genügt eine E-Mail an: projekt-adern@hof-university.LÖSCHEN.de

Zusätzlich zu den Netzwerktreffen wird es bald auch Gespräche in kleinerem Rahmen geben, um den Austausch zu intensivieren. So sind unter anderem Betreiberstammtische und themenspezifische Informationsabende geplant.

Ideationweek: Fünf Tage, 24 Studierende, vier Teams, eine ChallengeIdeationweek: Fünf Tage, 24 Studierende, vier Teams, eine Challenge

Im Rahmen der Ideationweek entwickelten Studierende der Hochschule Hof mit Hilfe von Design Thinking fünf Tage lang Konzepte und innovative Ideen auf Grundlage einer realen Aufgabenstellung aus der Praxis. Partnerunternehmen für die diesjährige Veranstaltung war das Startup Triebwerk24 aus Lichtenfels, das in Döhlau und Sparneck volldigitalisierte Supermärkte mit 24-Stunden-Zugang eröffnen und damit die Versorgung mit Lebensmitteln und täglichen Bedürfnissen in kleinen Ortschaften verbessern möchte.


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Die Ideationweek ist ein neues Lehrformat, das seit 2021 an der Hochschule Hof angeboten wird. Praxisorientierung und die Zusammenarbeit von Studierenden aus unterschiedlichen Studiengängen stehen dabei im Vordergrund. Die Veranstaltung ist mit einem Hackathon vergleichbar. Ziel ist es, innerhalb von nur fünf Tagen innovative Ideen auf Grundlage einer realen Aufgabenstellung eines Partnerunternehmens zu entwickeln – in diesem Fall, wie ein moderner Dorfladen aus Kundensicht konzipiert sein soll.

Für die diesjährige Ideationweek war das Startup Triebwerk24 aus Lichtenfels gam Bord. Die Gründer Sebastian Morgenroth und Helge Roes haben ein Konzept für Dorfläden entwickelt, die 24 Stunden und sieben Tage die Woche geöffnet sein sollen, die durch Digitalisierung ohne Verkaufspersonal auskommen und die insbesondere die Versorgung kleinerer Orte in ländlichen Regionen mit dem täglichen Bedarf und vor allem regionalen Lebensmitteln sicherstellen sollen. Die ersten Läden in der Region sind in Döhlau und Sparneck geplant.

„Ich freue mich über die Unterstützung und die Zusammenarbeit mit der Hochschule Hof“, sagt Sebastian Morgenroth, der vor einigen Jahren selbst sein BWL-Studium in Hof abgeschlossen hat und mit Berufserfahrung im Gepäck nun ein eigenes Unternehmen gegründet hat. „Für uns ist die Ideationweek eine riesen Chance, um Studierende aus verschiedenen Studiengängen auf unsere Herausforderungen schauen zu lassen. Die Studierenden kommen aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen und bringen somit eine Vielfalt an Perspektiven ein. Deren unvoreingenommener Blick hilft uns enorm, um unser Konzept weiterzuentwickeln“, sagt er.  

Ideenentwicklung mit Design Thinking

Während der Ideationweek lernen die Studierenden unterschiedliche Innovationsmethoden kennen und wenden diese im Praxisfall direkt an. Das interaktive Lehrkonzept orientiert sich dabei vor allem an der Design Thinking Methode. Design Thinking ist eine systematische Herangehensweise zur Lösung komplexer Problemstellungen, die häufig im Innovationsmanagement zur Entwicklung neuer Ideen eingesetzt wird. „Bei Design Thinking steht zunächst nicht die technische Lösbarkeit im Fokus, sondern die Bedürfnisse der Anwender. Wir schauen während der Ideationweek durch die Brille des Nutzers auf die Aufgabe“, sagt Jörg Raithel, Projektkoordinator des Startuplabs an der Hochschule Hof, unter dessen Dach die Ideationweek stattfindet. „Die Studierenden durchlaufen während der fünf Tage verschiedene Prozessschritte, vom Verinnerlichen und Verstehen der Aufgabenstellung, über Marktforschung und Kundenbefragungen, die kreative Ideenentwicklung bis zum Bau von Prototypen, Tests am Kunden und der finalen Präsentation der Ergebnisse. Die Woche ist intensiv, die Workload sehr hoch“, sagt Raithel. „Wir arbeiten am Wochenende und teilweise bis spät in die Nacht. So etwas schweißt die Teams auch zusammen und es ist toll zu sehen, wie sich die Studierenden reinhängen, um am Ende einen guten Pitch hinzulegen.“Unterstützt werden die Teams durch die Methoden-Experten Yiheng Cen und Viktor Miller von der Innovationsagentur Tomspike aus Berlin, die die Studierenden coachen und durch den Prozess führen.

Arbeiten wie bei Google

 „Die Ideationweek ist eine außergewöhnliche Lehrveranstaltung und eine tolle Erfahrung“, sagt Sophie Hämmerlein, eine der Teilnehmerinnen, die im sechsten Semester Wirtschaftspsychologie in Hof studiert. „Das Umfeld hier im Einstein1 und die Art und Weise, wie wir hier lernen, das ist schon etwas Besonderes. So stell ich mir das Arbeiten bei Google vor.“

Am Ende der Woche präsentierten die Studierenden die arbeiteten Ideen einer Jury und einem ausgewählten Fachpublikum. Zu den Gästen gehörten unter anderem der Döhlauer Bürgermeister Marc Ultsch, in dessen Gemeinde einer der Läden von Triebwerk24 gebaut werden soll. Auch der Geschäftsführer der Genussregion Oberfranken, Norbert Heimbeck, zeigte sich begeistert vom Engagement der Studierenden und deren Ideen: „Die neue Generation von Dorfläden, die die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen, sind ein hochaktuelles Thema und eine gute Möglichkeit, um die Versorgung in den kleineren Ortschaften aufrechtzuerhalten oder zurückzugewinnen.“

Viele der Ideen, die die Studierenden entwickelten, sind digitale Lösungen, von Navigationshilfen, die Kunden mit Einschränkungen das Einkaufen im Laden erleichtern sollen, über Veranstaltungsformate, die den Laden zum sozialen Treffpunkt im Dorf machen bis zu ganz profan anmutenden Bürger-helfen-Bürger-Formaten, bei dem sich die Menschen beim Einkauf gegenseitig unterstützen und so das soziale Gefüge in den Ortschaften gestärkt wird.  

 

Mit der Arbeitswelt ändert sich aus das Lernen

Für die Hochschule ist die Ideationweek ein weiterer Baustein in der Lehre, um Unternehmergeist an der Hochschule zu fördern und den Studierenden frühzeitig die Chance zu geben, sich mit modernen Arbeitsmethoden auseinanderzusetzen und diese zu erproben“, sagen Professorin Anke Müller und Professor Michael Seidel, die zusammen das Startuplab der Hochschule Hof leiten. Das Startuplab unterstützt Studierende bei der Entwicklung von Geschäftsideen und der Gründung eines eigenen Unternehmens. „Die in der Ideationweek vermittelten Kompetenzen spielen in der sich rapide ändernden Arbeitswelt eine immer größere Rolle. Wir möchten den Studierenden mit solchen Formaten und dem Kontakt mit Startups auch Mut machen, eigene Wege zu gehen und auch eine Unternehmensgründung als Karriereoption in Erwägung zu ziehen“, sagt. Seidel.   

Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf ZentralasienDie Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf Zentralasien

Trotz vieler Diskussionen über steigende Gas- und Benzinpreise hierzulande: Die wirtschaftlichen Folgen des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine betreffen insbesondere die Nachbarländer Russlands in Zentralasien ganz besonders. Dies machte ein beachtenswerter Vortrag von Saule Kemelbayeva, Wirtschaftswissenschaftlerin an der International School of Economics der M. Narikbayev KAZGUU Universität in Nur-Sultan, Kasachstan, deutlich. Auch ein Vertreter der Kasachischen Botschaft war dazu angereist.


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Mit der privaten Universität KAZGUU im Norden des Landes unterhält die Hochschule Hof ein Partnerschaftsabkommen und bietet ihren Studierenden zudem zwei Doppelabschluss-Angebote für die Studiengänge Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsinformatik an. Die bestehenden partnerschaftlichen Beziehungen sowie eine Förderung im Rahmen des Erasmus-Programmes nutzte Saule Kemelbayeva, um über die Entwicklungen in Zentralasien seit Beginn des Ukraine-Konflikts zu berichten.

Zentralasien wenig im europäischen Blickfeld

Bedingt durch die strategische und geopolitische Lage der Region und die immer wichtiger werdenden Energie- und Sicherheitsfragen, waren die fünf Länder Zentralasiens - Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan – vor Ausbruch des russisch-ukrainischen Krieges vermehrt in das Blickfeld Europas gerückt. Mittlerweile aber haben Europa und auch Deutschlands die Verwerfungen, die in direkter Nachbarschaft der Konfliktländer entstehen, weitestgehend aus den Augen verloren – obwohl diese durchaus auch mittel- und langfristige Konsequenzen für die westliche Welt haben könnten.

Russlands Wirtschaft eingebrochen

Bei ihrem faktenreichen Vortrag machte die Wissenschaftlerin zunächst deutlich, dass es allerdings Russland selbst sein, das derzeit die härtesten wirtschaftlichen Einbrüche zu verkraften habe: „Der Krieg selbst, aber auch die Sanktionen des Westens führen zu einem mittlerweile dramatischen Einbruch der russischen Wirtschaftsdaten im Bereich der industriellen Produktion und des Bruttoinlandsprodukts (BIP) - absehbare Wohlstands- und Jobverluste werden hier die logische Konsequenz sein“, so Kemelbayeva. Auch diverse Sicherungsmaßnahme des russischen Staates könnten dies nicht verhindern. Russland sei demnach bereits jetzt gezwungen sich wirtschaftlich vom Westen ab- und Asien zuzuwenden. Dies allerdings sei beileibe nicht so leicht, wie es Russland derzeit gerne aussehen lassen würde: „Um die wirtschaftlichen Aktivitäten auf Asien zu konzentrieren, sind enorme Investitionen in Infrastruktur und Logistik notwendig. Dies kostet nicht nur viel Geld, sondern auch Zeit.“ Die Gefahr einer weiteren Nationalisierung und einer Monopolisierung der Wirtschaft innerhalb Russlands steige, der Lebensstandard sinke und die Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte nehme deutlich zu. 

Energie- und Nahrungsmittelkrise im Mittelpunkt

In Bezug auf die Weltökonomie würde derzeit neben der Energie- vor allem die sich ankündigende Essenskrise diskutiert. Kein Wunder: Russland und die Ukraine produzierten vor ihrem Krieg allein über 25% des weltweiten Angebots an Weizen. Der Weizenpreis sei aber seit Beginn der Kriegshandlungen bereits um 53 Prozent gestiegen und auf dem höchsten Stand seit 2011, so die kasachische Wissenschaftlerin. Ein weiterer Wegfall des Angebots dürfte bekanntermaßen vor allem auch unabsehbare Folgen für den afrikanischen Kontinent mit sich bringen. Doch auch die Entwicklungsländer Zentralasiens – immerhin zusammen größer als der indische Subkontinent -  seien immer stärker vom andauernden Konflikt betroffen.

Zentralasien leidet unter Exportabhängigkeit

Zentralasien erlebt demnach derzeit eine wirtschaftliche Schwächephase, die durch autoritäre Systeme, unvollkommene Rechtsinstitutionen sowie durch geopolitische Risiken verstärkt wird. Ein vom Rohstoffboom getriebenes Wachstum bis 2014 ist längst beendet. Sinkende Lebensqualität, Ungleichheit und Korruption belasten die Menschen. In Kasachstan kam es im Januar 2022 zu groß angelegten Massenprotesten und Unruhen ausgelöst durch einen starken Anstieg der Gaspreise. Das Wirtschaftswachstum im Kaukasus und in Zentralasien wird sich voraussichtlich von 5,6% im Jahr 2021 auf 2,6 % im laufenden Jahr verlangsamen - aufgrund der engen Handels- und Finanzbeziehungen zu Russland, der Abhängigkeit von Überweisungen und Tourismus sowie durch Wechselkurseffekte(IWF-Prognose).

„Insbesondere das durchschnittliche Einkommen sinkt – am stärksten in Armenien und Georgien, aber auch in Kirgisistan, Kasachstan und Tadschikistan, wo bis zu 5% weniger Geld zur Verfügung steht“, so Saule Kemenbayeva. Problematisch sei insbesondere, dass keines der Länder über einen eigenen Seehafen verfüge. Speziell Öl werde fast ausschließlich über Russland exportiert, was derzeit immer schlechter möglich sei. Gerade der vom russischen Nachbarn abhängige Transport des Öls sei immer häufiger gestört oder unmöglich. Zudem sei Russland immer noch traditionell der Hauptabnehmer vieler anderer vor Ort produzierter Waren, was ebenso in der derzeitigen Lage zu Einbußen und Jobverlusten führe. „Zentralasien ist hochabhängig vom Export. Wenn dieser gestört ist, stehen vor Ort Wohlstand, Arbeitsplätze und in der Folge möglicherweise auch der soziale Friede auf dem Spiel“, so die Wissenschaftlerin abschließend.

Organisiert wurde der Besuch durch Prof. Dr. Sebastian Leuoth und Prof. Dr. Andrej Bachmann von der Fakultät für Informatik der Hochschule Hof.

 

Diskussion mit der Kommunalpolitik: Wie „smart“ kann die Stadt der Zukunft sein?Diskussion mit der Kommunalpolitik: Wie „smart“ kann die Stadt der Zukunft sein?

Studierende der Hochschule Hof am Campus Münchberg hatten innerhalb des Semesterprojektes „Stadt der Zukunft“ eine Informationsveranstaltung über die kommunalen Strukturen und Prozesse einer Stadt und außerdem die Möglichkeit, direkt mit führenden Lokalpolitikern zu sprechen. Am konkreten Beispiel der Stadt Münchberg präsentierten die Kommunikationsdesign-Studierenden zudem ihre Ideen für eine intelligente Region und Stadt der Zukunft, die sich attraktiv für junge Menschen präsentiert und Gründern ein geeignetes Umfeld bietet. Landrat Dr. Oliver Bär und Münchbergs Bürgermeister Christian Zuber zeigten sich von vielen Ideen begeistert und wollen einige Pilotprojekte nun aufgreifen und fortführen.


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Eingeladen zu der spannenden Veranstaltung auf dem Hochschulcampus Münchberg hatte Professor Norbert Diedrich, der an der Hochschule Hof seit knapp einem Jahr im Studiengang Kommunikationsdesign als Experte für Storytelling und User-Experience-Design lehrt. Sein Anliegen und das der Lehrenden Prof. Claudia Siegel und Prof. Michael Zöllner war es auch, dass sich die Studierenden ganz konkret durch Projektentwicklungen mit der Zukunft ihrer Studienregion auseinandersetzen sollten. Das Team bearbeitete die Aspekte „Stadt im Wandel“, „Stadt im Dialog“ und „Stadt der Daten“ gemeinsam mit ihren Studierenden.                                                                                                         

Wandel und Leerstand als Chance

„Es ist ganz eindeutig, dass sich der Fachkräftemangel schon aus demographischen Gründen weiter verschärfen wird. Umso akuter ist die Frage, wie wir junge Menschen in die Region bekommen und dann halten. Dafür ist es am besten, wenn man sie selbst befragt. Alleine schon die Auswahl ihrer Projektideen zeigt dabei, wo die Interessen und Anliegen der jungen Generation liegen“, so Prof. Norbert Diedrich über den Projektansatz, den er als durch und durch optimistisch verstanden wissen will: „Jeder Strukturwandel und jeder Leerstand bietet vielerlei Chancen!“

Beteiligung junger Menschen nötig und wertvoll wie nie

Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch einen Impulsvortrag von Dr. Pia Beckmann, von 2002 bis 2008 Oberbürgermeisterin der Stadt Würzburg. Die promovierte Germanistin, die an der Universität Würzburg auch unter anderem „E-Government“ unterrichtete, betonte bei ihrem Thema „Stadt und Prozesse“ insbesondere die Wichtigkeit der Kommunalen Selbstverwaltung: „Hier sind eben nicht nur die Kommunen, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger gefragt – gerade in Zeiten des Wandels können und sollten junge Menschen mitdenken und mitgestalten“, so Beckmann. Gemeinsam gehe es für die Region darum, die Vision eines „Hofer Smartlands“ zu entwickeln. Dabei könne die Hochschule Hof als „Think Tank“ agieren, aber auch weitere Parameter wie günstige Ansiedlungspreise, niedrige bürokratische Hürden, die Anmietung von Leerständen für innovative Start-ups sowie die Schaffung von Co-Working-Spaces müsse gegeben sein, wenn man eine Gründerdynamik entfalten wolle. Eine Hochschule aber sei ein „Schatz der Region“ und ein nicht erschöpfender Quell an neuartigen Ideen, die es für die Politik zu nutzen gelte, so die frühere Kommunalpolitikerin.  

Breite Bandbreite an Projekten und Zukunftsideen

Wie zum Beleg stellten anschließend die Studierenden ihre Semesterprojekte vor, die sich allesamt mit der Region und der Stadt Münchberg im speziellen auseinandersetzen. In teilweise bereits weit entwickelten Anwendungen setzen sie sich dabei mit unzähligen brisanten und herausfordernden Themen der Gegenwart und Zukunft auseinander: Müllbeseitigung, Energieverbrauch, eine 3D-Präsentation für aktuellen Leerstand, eine Sichtbarmachung von Funknetzwerken, die Schaffung eines digitalen Rathauses oder eine Datenanalyse zum ÖPNV wurden dabei ebenso umgesetzt wie eine App zur Findung des perfekten WG-Partners oder eine Plattform zur Präsentation besonders regionaler und nachhaltiger Produkte. Ein ganz praktisches Engagement zeigten die Studierenden zudem in der Münchberger Lindenstraße, wo ein zuvor leerstehendes Ladengeschäft immer wieder mit Ideen und Ausstellungen zum Leben erweckt wurde. Die Stadt stellt diesen Laden den innovativen Studenten zur Verfügung. 

Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Politik verstetigen

Landrat Dr. Oliver Bär und Münchbergs Bürgermeister Christian Zuber zeigten sich ob so viel Erfindungsreichtum und Kreativität beeindruckt. Vieles davon beträfe ganz direkt aktuelle Handlungsfelder der Kommunalpolitik und der Verwaltung. So stelle sich die Frage, welche Ideen man nun weiterführen und ausbauen könne. „Generell müssen wir die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Kommunalpolitik institutionalisieren. Wir müssen auf beiden Seiten Wege finden, wie wir die richtigen Projekte auch dann weiterführen, wenn die Studierenden längst ihren Abschluss haben“, so Landrat Dr. Oliver Bär. Es könne nicht sein, dass man durch die Fluktuation von Studierenden und Lehrenden alle zwei Jahre neu beginnen müsse, so auch Bürgermeister Zuber: „Wir werden schon in 5 bis 10 Jahren in teilweise stark veränderten Städten leben. Um dies in die richtigen Bahnen zu lenken, müssen wir schnellstmöglich zu einem regelmäßigen Dialog mit Forschung und Lehre und zu einer verlässlichen Zusammenarbeit für die Region kommen.“ Die Ideen der Studierenden seien auch für die Verwaltungen und die Stadtgesellschaft ein enormer Mehrwert, so die beiden Kommunalpolitiker unisono.

Konkrete Hilfe zugesagt: „Wir sind hungrig in dieser Region!“

In der anschließenden Diskussion wiesen die Studierenden die Politiker auch auf bestehende Probleme bei Gründungen hin. So sei es mitunter schwierig Vermieter von Leerständen zu überzeugen auch an junge Gründer zu vermieten, die naturgemäß noch nicht so viele Sicherheiten zu bieten hätten. Hier brachte Landrat Dr. Bär die kommunalen Leerstandsmanager ins Spiel: „Bitte nehmen Sie in solchen Fällen mit uns Kontakt auf – wir vermitteln hier gerne und versuchen etwaige Probleme zu beseitigen. Wir sind absolut hungrig in dieser Region und wollen ihnen helfen!“ Auch Bürgermeister Christian Zuber verwies auf kurze Wege ins Rathaus. Hochschulpräsident Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann brachte zudem auch das Digitale Gründerzentrum Einstein 1 und das Gründerökosystem der Hochschule Hof ins Spiel: „Auch hier können günstige Mietlösungen machbar sein – praktische Hilfe sowieso. Lassen Sie sich von so etwas bitte nie entmutigen!“

Mobilität eine Schicksalsfrage der Region

Angeregt durch eine Frage zur kulturellen Szene in der Region gerade für junge Menschen betonte Landrat Dr. Bär die Vielseitigkeit der lokalen und regionalen Kreativszene. Neben vielen bekannten Leuchttürmen der etablierten Kultur gebe es auch viele kleinere Keimzellen für Jugendkultur oder alternative Musik. Problem sei aber auch hier oft der Transport. „Es muss uns gelingen in Zukunft einen bezahlbaren Transport für alle anzubieten. Genau deshalb kämpfen wir derzeit um die Ausweitung des Hofer Landbus-Angebotes.“ Zudem sollen zukünftig durch den Beitritt zum Nürnberger Verkehrsverbund VGN auch größere Entfernungen kostengünstiger überwindbar sein. Bürgermeister Zuber sieht ebenso eine hohe Qualität in der lokalen Kulturszene, allerdings müsse man „nach Corona sicherlich den ein oder anderen wieder etwas motivieren und ermutigen, das alte Angebot wieder aufzulegen.“ Zudem verwies der Bürgermeister darauf, dass man kreativen Ideen immer offen gegenüberstehe: „Kommen Sie auf mich zu und wir versuchen zu unterstützen.“ Als eine der ersten Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität will die Hochschule Hof nun prüfen, ob zwischen Hof und dem Campus Münchberg ein Car-Sharing-Angebot für Studierende etabliert werden kann. Beide Kommunalpolitiker befürworteten das Ausloten dieses bedarfsorientierten Verkehrs zwischen Hof und Münchberg.

Projekte werden geprüft

Professor Norbert Diedrich und die Studierenden bedankten sich abschließend für den sehr offenen und produktiven Dialog mit den beiden Politikern. Gemeinsam sollen nun Ideen des Studiengangs aufgegriffen und gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit den Verwaltungen umgesetzt werden.

Der Studiengang Kommunikationsdesign lädt herzlich zur Werkschau am 08.07. am Campus Münchberg um 15:00 Uhr und zur Lindenstraße 11 um 18:00 Uhr ein.

Hochschule Hof erhält Förderung für DigitalisierungskollegHochschule Hof erhält Förderung für Digitalisierungskolleg

Mit der Schaffung von interdisziplinären Digitalisierungskollegs an Hochschulen in ganz Bayern sollen Studierende fit für den digitalen Wandel gemacht werden. Wie Wissenschaftsminister Markus Blume am Donnerstag bekanntgab, sollen die 13 neuen Kollegs an 17 Hochschulen ab September 2022 vier Jahre lang mit insgesamt durchschnittlich rund 2,1 Millionen Euro pro Jahr gefördert werden. Auch die Hochschule Hof profitiert im Rahmen eines Verbundantrages mit der Universität Bayreuth von dieser Förderung.


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Die nun geförderten Kollegs beschäftigen sich je nach Schwerpunkt der Antrag stellenden Hochschule bzw. Hochschulen mit Themen wie „Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit“, „Digitale Projekte in der Sozialen Arbeit“ oder auch psychologischen und ethischen Aspekten der Digitalisierung. An der Hochschule Hof sollen in Zusammenarbeit mit den Lehrstühlen Polymere Werkstoffe und Wirtschaftsinformatik der Universität Bayreuth innerhalb des Digitalisierungskollegs verschiedene Kurse zur Vermittlung digitaler Kompetenzen, v.a. im Bereich der Künstlichen Intelligenz (Sprachverständnis, generative KI, intelligente Robotik) entstehen. Studierende beider Einrichtungen können zudem in interdisziplinären Hands-on-Projekten und Veranstaltungen das Erlernte praxisnah anwenden. Hierfür werden Daten und Problemstellungen aus unterschiedlichen Bereichen herangezogen.

Zusammenarbeit zwischen Hof und Bayreuth wird gestärkt

„Die Komplexität der modernen Welt erfordert Lösungen, die am besten in interdisziplinären Teams erarbeitet werden können und das sollen auch die Studierenden in den gemeinsamen Lehrveranstaltungen lernen und erfahren. Deshalb freue ich mich sehr über die Berücksichtigung unseres Antrages und auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kollegen aus den Materialwissenschaften und der Wirtschaftsinformatik der Uni Bayreuth und hausinternen Kollegen“, so Prof. Dr. René Peinl, Leiter des Instituts für Informationssysteme der Hochschule Hof (iisys). Dieser Freude schließt sich auch Prof. Dr. Christian Groth, Leiter der Forschungsgruppe Intelligente und lernende Systeme, an: „Wir stärken die Vernetzung der beiden Hochschulen und die digitalen Kompetenzen der Studierenden. Neben der Stärkung des KI-Anwenderzentrums der Hochschule Hof werden die Fördermittel vor allem für sogenannte Coaches verwendet, die bei der Entwicklung und Ausgestaltung der verschiedenen Kurse beitragen.“

In den nächsten Schritten gehe es nun darum, die Kurse und Anwendungsprojekte detailliert zu gestalten. „Es geht auch darum, den weiteren Ausbau einer Hard- und Softwareplattform voran zu treiben, auf der die Studierenden später arbeiten sollen. Ich freue mich zudem, dass unser Konzept des Kompetenzzentrums für angewandte KI, das vorsieht Anwender ohne Informatik-Studium eine möglichst niedrige Einstiegshürde für eigene Experimente mit maschinellem Lernen zu bieten, mit dem Projekt eine erste Bewährungsprobe und durch die erfolgreiche Bewerbung auch eine erste Bestätigung bekommt. Ich hoffe, dass das auch eine Initialzündung für die Nutzung durch kleine und mittlere Unternehmen der Region (KMUs) sein wird“, so Prof. Dr. René Peinl abschließend.   

Kollegs an allen Hochschularten zu großer Bandbreite an Themen 

Die 13 erfolgreichen Anträge von Hochschulen aller Hochschularten (Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften bzw. Technische Hochschulen und Kunsthochschulen) waren von einer unabhängigen, interdisziplinär besetzten Expertenkommission zur Förderung empfohlen worden. Darunter sind sieben Einzelanträge und sechs Verbundanträge. Die Förderung ist Teil der neuen Nachwuchsförderprogramme, die durch das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt), einem Institut der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW), koordiniert und betreut werden.

 

Bilder: Prof. Dr. René Peinl, Leiter des Instituts für Informationssysteme der Hochschule Hof (iisys);

 

Unterstützung durch im Ultraschall sichtbaren MikroschlauchUnterstützung durch im Ultraschall sichtbaren Mikroschlauch

Am Institut für Angewandte Biopolymerforschung (ibp) der Hochschule Hof wird aktuell an einem im Ultraschall sichtbaren Mikroschlauch geforscht, der die Arbeit von Anästhesisten an Kliniken deutlich vereinfachen soll. Gefördert wird das Projekt „TubUS – Ultraschall-sichtbarer Mikroschlauch“ von der Bayerischen Forschungsstiftung (BFS) mit einer Fördersumme von 224.000 Euro. Der Forschungszeitraum beträgt zwei Jahre.

 


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Bei der Lokalanästhesie bzw. örtlichen Betäubung wird ein Anästhetikum unter die Haut oder direkt ins Gewebe gespritzt. Dafür wird ein Schlauch mit einer darin enthaltenen Metallnadel in die Region eingeführt, in der das Medikament verabreicht werden soll. Damit dieser Vorgang noch genauer und minimalinvasiver ablaufen kann, soll ein neuer Kunststoffschlauch entwickelt werden, welcher mittels innovativer Mikrostrukturen deutlich im Ultraschall sichtbar ist.

Herausforderung bei der Lokalanästhesie

Die Herausforderung bei der Lokalanästhesie ist, dass der Kunststoffschlauch mittels Ultraschall-Verfahren nicht sichtbar ist, weshalb die genaue Positionierung des Schlauchs nach Entfernung der metallischen Nadel erschwert ist. Aktuell wird dieser Mangel noch durch eine Verabreichung von größeren Mengen an Anästhetika oder dem Einsatz von teureren Röntgenverfahren mit Kontrastmitteln, die zu Nebenwirkungen führen können, kompensiert.

Gewebeschonende Verabreichung von Anästhetikum durch Mikroschlauch

Das Ziel des Projekts am Institut für Angewandte Biopolymerforschung (ibp) der Hochschule Hof ist nun die Entwicklung eines neuen Kunststoffschlauchs, welcher mittels innovativer Mikrostrukturen deutlich im Ultraschall sichtbar ist. Hierzu soll die Mikrostruktur im Polymer, an der Oberfläche und an der Schlauchspitze verändert werden. Damit wird die Ultraschall-Visibilität maßgeblich verbessert, wodurch die Positionierung des Schlauchs durch den Anästhesisten deutlich erleichtert wird und die reibungsarme Führung des Schlauchs das Gewebe schont.

Projektablauf

Unter der Leitung von Michaela Zagler, wissenschaftliche Mitarbeiterin im ibp, ist das Projekt auf zwei Jahre angelegt. „In einem ersten Schritt werden wir das Anforderungsprofil und anwendungsspezifische Vorgaben an die Biokompatibilität, also die Verträglichkeit zwischen dem natürlichen menschlichen Gewebe und unseres Werkstoffs konkretisieren. Im Anschluss folgt ein Versuchsaufbau und die Durchführung erster in-vitro Tests zur Abschätzung der Ultraschall-Visibilität,“ so Michaela Zagler, Projektleitung. Gefolgt von weiteren Forschungsergebnissen sollen die hergestellten Funktionsmuster zum Schluss unter realen Einsatzbedingungen untersucht werden inklusive abschließender Tests zur Untersuchung der Lagerfähigkeit und Haltbarkeit der Mikrostrukturen.

Projekt- und Förderpartner

Das Projektteam des ibp arbeitet mit dem Industriepartner ALPO Medizintechnik GmbH zusammen. Die ALPO Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen aus Auerbach in der Oberpfalz und verarbeitet Kunststoffe zu Medizinprodukten. Unterstützt werden die beiden Partner auf der Anwenderseite von den Kliniken HochFranken bei Versuchen, mit Leihgeräten und durch medizinwissenschaftliche Beratung. Gefördert wird das Projekt mit 224.000 Euro von der Bayerischen Forschungsstiftung, wovon 147.100 Euro direkt an die Hochschule Hof gehen.

Die Region als „Wasserschwamm“ - Wie muss Oberfranken auf den Klimawandel reagieren?Die Region als „Wasserschwamm“ - Wie muss Oberfranken auf den Klimawandel reagieren?

Der Klimawandel und seine oft verheerenden Folgen sind weltweit allgegenwärtig. Ein Projekt an der Hochschule Hof widmet sich im kommenden Jahr nun den konkreten Folgen für den ländlichen Raum in der Region Oberfranken. Die Forscher des Instituts für Wasser- und Energiemanagement (iwe) möchten ein Konzept für regionale Klimaanpassung entwickeln, das durch die Einbindung digitaler Elemente unter anderem Trockenperioden und Starkregen im Wassermanagement ausgleichen kann – ein bislang einmaliges Projekt.


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„Smart Sponge Region (SPORE)“ – zu Deutsch: „Intelligente Schwammregion“ – ist der Titel des Anfang Mai gestarteten Pilotprojektes, das bis Ende Oktober 2023 abgeschlossen sein soll. Der Name ist dabei Programm: Wie ein Schwamm soll die Region zukünftig mit ihren Wasserressourcen umgehen und so die Grundlage dafür legen, dass ein Ausgleich zwischen Trockenheitsperioden und den zunehmenden Starkregenereignissen erfolgen kann.

Sicherung der Grundlagen für Mensch und Tier

„Wir möchten herausfinden, welchen Anpassungsbedarf an den Klimawandel es bei uns gibt – im Hinblick auf Land- und Forstwirtschaft, aber auch mit Blick auf die Wasserwirtschaft für Siedlungen“, erläutert Projektleiter Dr. Stephan Wagner das Ziel der Forschenden. Unter anderem zusammen mit Kommunen und Unternehmen sollen anhand regionaler Prognosen für die Klimaveränderung Lösungen erarbeitet werden, um ökologische Grundfunktionen und einen nachhaltigen Umgang mit Wasserressourcen sicherzustellen.  „Letztlich geht es dabei am Ende um nichts weniger als die Sicherung der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region und um den Erhalt der Lebensqualität für Mensch und Tier“, so Dr. Wagner weiter.

Detaillierte Untersuchung des ländlichen Raums

Das Konzept der „Schwammregion“ fußt dabei auf einer systematischen Untersuchung der notwendigen Klimawandelanpassung des ländlichen Raums und seiner urbanen Zentren.

„Oberfranken wird auch zukünftig mit trockneren Sommern mit kurzen intensiven Niederschlägen konfrontiert. Das führt z.B. zu Trockenstress der Bäume und es kommt vermehrt zum Waldsterben beispielsweise durch Borkenkäferbefall. Weitere Auswirkungen des Klimawandels können auch Überflutungen infolge von Starkregenereignissen, die Absenkung des Grundwasserspiegels, Ernteausfall, Waldsterben sowie Wald- und Flächenbränden infolge langanhaltender Trockenheit sein“ so Dr. Stephan Wagner. Unbekannt sei bisher, wie stark die Region davon betroffen sein werde und wo demnach Anpassungsmaßnahmen besonders notwendig sind. „Für die Region Oberfranken sollen im Projekt SPORE deshalb zunächst die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserhaushalt kleinstädtischer Strukturen sowie landwirtschaftlich genutzter Flächen und Wälder ermittelt werden. Für die am schwersten betroffenen Bereiche werden wegweisende und regionale Lösungen für Anpassungsmaßnahmen entwickelt. Dazu zählen z.B. die Wiedervernässung von Wäldern, die Gestaltung wasserresilienter Neubausiedlungen und die Wiederverwertung von Abwasser zur Bewässerung“, so Wagner.

Digitalisierung für eine bessere Vernetzung

„Unser Vorhaben ist in dieser Form bislang einmalig – auch, da bislang meist die Auswirkungen des Klimawandels auf Küstenregionen oder urbane Regionen untersucht wurden“, freut sich auch Prof. Günter Müller-Czygan, der die Leitung des Projektes ab Juli übernehmen wird. Der Stiftungsprofessor beleuchtet an der Hochschule Hof im Rahmen vieler Projekte die fortschreitende Digitalisierung der Wasserwirtschaft, die auch in Bezug auf den Klimawandel von Vorteil sein dürfte: „Die klimatische Veränderung ist bereits heute zum Teil nicht mehr zu stoppen. Darum bedarf es intelligenter und moderner Lösungen, um seine Folgen für die Menschheit so erträglich wie möglich zu machen. Die Digitalisierung schafft Vernetzung und versorgt uns mit vielen und schnellen Informationen, die wir nützen können“, so Prof. Müller-Czygan. So soll der Einbau digitaler Elemente in das Wassermanagement dazu führen, die „Schwammfunktion“ zu einer bestmöglichen Nutzung der Wasserressourcen zu stärken.

Entwicklung dreier konkreter Pilotvorhaben

Das Projekt selbst gliedert sich in zwei Phasen. In Phase eins entwickelt die Hochschule Hof das Konzept der Schwammregion und ermittelt den Bedarf an Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel. Das heimische Kompetenznetzwerk Wasser und Energie e.V., das auch die Projektidee entwickelte, unterstützt die Forschenden beim Aufbau des Netzwerks und bei der Bedarfsermittlung durch die Organisation und Durchführung von Wissenstransfer-Workshops. In der Phase zwei werden dann fünf Projektideen als Pilotvorhaben von Hochschule und ihren Partnern erarbeitet. Drei der Pilotvorhaben sollen so weit entwickelt werden, dass eine Umsetzung im Anschluss an das Projekt SPORE machbar wird.

Förderung

Die für die Realisierung des Forschungsprojektes erforderlichen Fördermittel wurden bei der Wilo Stiftung und bei der Hochschule Hof erfolgreich beantragt. Neben dem Kompetenznetzwerk Wasser und Energie e.V. aus Hof unterstützt auch die Fernwasserversorgung Kronach das Projekt.

Info- und Bewerbertage für Studieninteressierte und UnentschlosseneInfo- und Bewerbertage für Studieninteressierte und Unentschlossene

Die Fakultäten Wirtschaft, Informatik und Ingenieurwissenschaften veranstalten in den kommenden Wochen für Studieninteressierte und Unentschlossene verschiedene Infotage am Campus Hof. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit die Studiengänge, die Räumlichkeiten der Hochschule, Mitstudierende und Lehrende kennenzulernen.


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Info- und Bewerbertag der Fakultät Wirtschaft, Foyer Gebäude B
Am Donnerstag, 23. Juni 2022 beginnt das Programm des Infotags der Fakultät Wirtschaft um 10.00 Uhr mit einer Begrüßung durch Dekan Prof. Dr. Jens Kirchner. Ab 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr können sich Studieninteressierte alle halbe Stunde über die fünf Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaft, Internationales Management, Wirtschafts- und Organisationssoziologie, Wirtschaftspsychologie und Wirtschaftsrecht informieren. Parallel dazu findet eine Mini-Messe statt mit Informationen rund ums Studium, aber auch über das Leben und Wohnen in der Stadt Hof. Campus-Touren und Führungen im digitalen Gründerzentrum Einstein1 runden den Vormittag ab. Nach der Mittagspause haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit „richtige“ Vorlesungen zu besuchen und so in die Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule hineinzuschnuppern oder bei einer Citytour die Stadt Hof und ihre Vorzüge kennenzulernen. Der Infotag endet um 16.00 Uhr.

Das Programm des Infotags im Detail und die Anmeldung gibt es auf den Internetseiten der Hochschule Hof unter https://www.hof-university.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/bewerber-und-interessenteninformationen.html

 

Bewerbertage der Fakultäten Informatik und Ingenieurwissenschaften, REHAU Audimax B 023
Studieninteressierte, die sich für das Wintersemester 2022/2023 beworben und bereits die Zusage erhalten, den Studienplatz aber noch nicht final angenommen haben, bekommen am Samstag, 02. Juli 2022 von 10.00 bis 14.00 Uhr (Ingenieurwissenschaften) und Mittwoch, 27. Juli 2022 von 14.00 bis 17.00 Uhr (Informatik) zusätzlich bei einem Bewerbertag die Chance, sich von der Hochschule Hof zu überzeugen.

Das ausführliche Programm der beiden Bewerbertage gibt es unter https://www.hof-university.de/ueber-uns/aktuelles/veranstaltungen.html;

Zur Anmeldung Bewerbertag Fakultät Ingenieurwissenschaften am 02.07.2022 (Anmeldung bis einschließlich 30.06.2022 möglich)
Zur Anmeldung Bewerbertag Fakultät Informatik am 27.07.2022

 

Online-Infoabend des Masterstudiengangs „Internationales Projektmanagement“
Der Masterstudiengang „Internationales Projektmanagement“ veranstaltet am Montag, 27. Juni 2022 ab 18.00 Uhr einen Online-Infoabend via Zoom. Interessierte können sich dabei über Studieninhalte, Zulassungsvoraussetzungen und Karrierechancen informieren und in einer Fragerunde mit der Studiengangleiterin herausfinden, ob der Master zu ihnen passt.

Im Masterstudiengang „Internationales Projektmanagement“ lernen die Studierenden nicht nur klassische, hybride und agile Methoden zur Projektdurchführung. Sie arbeiten ab dem zweiten Semester an echten Praxisprojekten und erlernen die Führung von Projektgruppen. Der Master konzentriert sich nicht nur auf fachliche Kompetenzen, sondern es werden ebenso soziale Fähigkeiten vertieft, die für ein verantwortungsvolles Denken und Handeln in Unternehmen notwendig sind. Neben den Schwerpunkten „Technisches Projektmanagement“ (M.Eng.) und „Commercial Projektmanagement“ (M.A.) gibt es einen neuen, dritten Schwerpunkt: „Environmental and Sustainability Project Management“ (M.A.), der sich auf Nachhaltigkeitsprojekte konzentriert. Zum Master „Internationales Projektmanagement“ können sowohl ingenieurwissenschaftlich als auch betriebswirtschaftlich ausgerichtete Bachelor und Wirtschaftsjuristinnen und -juristen zugelassen werden.

Link zur Einwahl für den Online-Infoabend (Zoom):
https://hof-university.zoom.us/j/92427068678?pwd=alJCZEFybkRLTEliVlpJbmVkSlRCdz09
Meeting-ID: 924 2706 8678; Kenncode: 005925

Designblick Sommer 2022

Die Studiengang Kommunikationsdesign lädt zur Designblick Sommer 2022 an den Campus Münchberg der Hochschule Hof ein.

Designblick Sommer 2022 - Kommunikationsdesign
Freitag, 08.07.2022, Eröffnung um 17.00 Uhr am Campus Münchberg und Präsentation der Designprojekte zum Thema "Stadt der Zukunft" um 18.30 Uhr im Stadtraum Lindenstraße 11


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Designblick Sommer 2022
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Die Studierenden stellen den Besucherinnen und Besuchern ausgewählte innovative Semesterarbeiten vor und die Gäste können hinter die Kulissen des modernen Designstudiums am Campus Münchberg blicken.

Der Eintritt in die Werkschau Designblick ist frei. Die Studentinnen und Studenten freuen sich auf Ihren Besuch!

Nahwärme-Netzwerk will Ausbauhemmnisse abbauen

Das Netzwerk ADerN („Ausbau und Digitalisierung effizienter regenerativer Nahwärmenetze“) lud nach dem Auftakt im März des Jahres nun zu seinem zweiten Treffen ins Gründerzentrum Einstein1 ein. Ziel des Projekts ADerN ist es, die Akzeptanz für regenerative Nahwärmenetze in der Bevölkerung zu steigern, Akteure der bayerischen Nahwärmebranche zu vernetzen und so die Branche im Freistaat zu stärken.


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Nahwärme-Netzwerk will Ausbauhemmnisse abbauen
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Gekommen waren 45 Teilnehmende aus den Bereichen Netzbetreiber, Technologieanbieter, Planungsbüros, Verbände und Wissenschaft. Nach der Begrüßung durch Dr.-Ing. Andy Gradel, dem leitenden Ingenieur des Institutes für Wasser- und Energiemanagement (iwe), und Wolfram Schöberl vom Centralen Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk (C.A.R.M.E.N. e.V.) zog Projektmitarbeiter Anton Sack eine kurze Zwischenbilanz zu den aktuellen Entwicklungen und den nächsten Schritten im ADerN-Netzwerk: So sei als Impuls aus dem Auftakttreffen bereits ein Vollkostenrechner für Verbraucherheizkosten erstellt und den Netzwerkteilnehmenden zugänglich gemacht worden. Zudem seien viele weitere Kontakte zu Verbänden und Kommunen entstanden, die ein großes Potenzial für weitere Zusammenarbeit eröffneten.

Vorstellung und Workshops

Um die Teilnehmenden untereinander bekannt zu machen, waren vor, zwischen und nach den Vorträgen zu den Themen „Auslegung eines Nahwärmenetzes für Industrieanlagen“ und „Vollkostenrechnung für Heizanlagen“ Zeitfenster zur Vorstellung eingeplant. Nach der Mittagspause hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, an verschiedenen Workshops zur Diskussion der im Projekt ADerN angeboten Weiterbildungsthemen teilzunehmen. Gewählt werden konnte aus den Netzwerkschwerpunkten „Intelligente Netzsteuerung und Digitalisierung“, „Simulationsmethoden zur Netzauslegung“, „Alternative Ergänzungstechnologien“ und „Abnehmerakquise und transparente Kommunikation“.

Hemmnisse für Nahwärme abbauen

Im Rahmen des Treffens setzte sich die Gruppe auch Ziele für die weitere Arbeit des Netzwerkes: So sollen wichtige Hemmnisse für den Ausbau der Nahwärme identifiziert und zu deren Abbau beigetragen werden: „Ein Beispiel für Probleme beim Ausbau der Nahwärme kann sein, dass die Netzbetreuung im Ehrenamt geschieht und die personellen Ressourcen begrenzt sind. Zudem existieren auf dem Weg von der Idee bis zur Umsetzung eines Nahwärmenetzes diverse bürokratische Hürden, die den Prozess ausbremsen oder Projekte sogar vereiteln können“, so Projektmitarbeiter Anton Sack.

Weiterbildungsmaßnahmen für Anmeldung offen

Im Rahmen des ADerN-Netzwerkes sind auch umfangreiche Weiterbildungsmaßnahmen geplant, die sich zunächst den Schwerpunkten

  • Intelligente Netzsteuerung und Digitalisierung
  • Simulationsmethoden zur Netzauslegung
  • Alternative Ergänzungstechnologien
  • Abnehmerakquise und transparente Kommunikation

widmen werden. „An dieser Weiterbildung kann jeder teilnehmen, den es interessiert. Auch, wer zum Beispiel wissen möchte, wie man ein Nahwärmenetz in seiner Gegend installiert oder wer Fragen zur Umsetzung hat, kann sich gerne an uns wenden. Wir stellen dann die notwendigen Kontakte her“, so Dr.-Ing. Andy Gradel. Für eine Teilnahme oder für entsprechende Anfragen genügt eine E-Mail an: projekt-adern@hof-university.LÖSCHEN.de

Zusätzlich zu den Netzwerktreffen wird es bald auch Gespräche in kleinerem Rahmen geben, um den Austausch zu intensivieren. So sind unter anderem Betreiberstammtische und themenspezifische Informationsabende geplant.

Ideationweek: Fünf Tage, 24 Studierende, vier Teams, eine Challenge

Im Rahmen der Ideationweek entwickelten Studierende der Hochschule Hof mit Hilfe von Design Thinking fünf Tage lang Konzepte und innovative Ideen auf Grundlage einer realen Aufgabenstellung aus der Praxis. Partnerunternehmen für die diesjährige Veranstaltung war das Startup Triebwerk24 aus Lichtenfels, das in Döhlau und Sparneck volldigitalisierte Supermärkte mit 24-Stunden-Zugang eröffnen und damit die Versorgung mit Lebensmitteln und täglichen Bedürfnissen in kleinen Ortschaften verbessern möchte.


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Ideationweek: Fünf Tage, 24 Studierende, vier Teams, eine Challenge
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Die Ideationweek ist ein neues Lehrformat, das seit 2021 an der Hochschule Hof angeboten wird. Praxisorientierung und die Zusammenarbeit von Studierenden aus unterschiedlichen Studiengängen stehen dabei im Vordergrund. Die Veranstaltung ist mit einem Hackathon vergleichbar. Ziel ist es, innerhalb von nur fünf Tagen innovative Ideen auf Grundlage einer realen Aufgabenstellung eines Partnerunternehmens zu entwickeln – in diesem Fall, wie ein moderner Dorfladen aus Kundensicht konzipiert sein soll.

Für die diesjährige Ideationweek war das Startup Triebwerk24 aus Lichtenfels gam Bord. Die Gründer Sebastian Morgenroth und Helge Roes haben ein Konzept für Dorfläden entwickelt, die 24 Stunden und sieben Tage die Woche geöffnet sein sollen, die durch Digitalisierung ohne Verkaufspersonal auskommen und die insbesondere die Versorgung kleinerer Orte in ländlichen Regionen mit dem täglichen Bedarf und vor allem regionalen Lebensmitteln sicherstellen sollen. Die ersten Läden in der Region sind in Döhlau und Sparneck geplant.

„Ich freue mich über die Unterstützung und die Zusammenarbeit mit der Hochschule Hof“, sagt Sebastian Morgenroth, der vor einigen Jahren selbst sein BWL-Studium in Hof abgeschlossen hat und mit Berufserfahrung im Gepäck nun ein eigenes Unternehmen gegründet hat. „Für uns ist die Ideationweek eine riesen Chance, um Studierende aus verschiedenen Studiengängen auf unsere Herausforderungen schauen zu lassen. Die Studierenden kommen aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen und bringen somit eine Vielfalt an Perspektiven ein. Deren unvoreingenommener Blick hilft uns enorm, um unser Konzept weiterzuentwickeln“, sagt er.  

Ideenentwicklung mit Design Thinking

Während der Ideationweek lernen die Studierenden unterschiedliche Innovationsmethoden kennen und wenden diese im Praxisfall direkt an. Das interaktive Lehrkonzept orientiert sich dabei vor allem an der Design Thinking Methode. Design Thinking ist eine systematische Herangehensweise zur Lösung komplexer Problemstellungen, die häufig im Innovationsmanagement zur Entwicklung neuer Ideen eingesetzt wird. „Bei Design Thinking steht zunächst nicht die technische Lösbarkeit im Fokus, sondern die Bedürfnisse der Anwender. Wir schauen während der Ideationweek durch die Brille des Nutzers auf die Aufgabe“, sagt Jörg Raithel, Projektkoordinator des Startuplabs an der Hochschule Hof, unter dessen Dach die Ideationweek stattfindet. „Die Studierenden durchlaufen während der fünf Tage verschiedene Prozessschritte, vom Verinnerlichen und Verstehen der Aufgabenstellung, über Marktforschung und Kundenbefragungen, die kreative Ideenentwicklung bis zum Bau von Prototypen, Tests am Kunden und der finalen Präsentation der Ergebnisse. Die Woche ist intensiv, die Workload sehr hoch“, sagt Raithel. „Wir arbeiten am Wochenende und teilweise bis spät in die Nacht. So etwas schweißt die Teams auch zusammen und es ist toll zu sehen, wie sich die Studierenden reinhängen, um am Ende einen guten Pitch hinzulegen.“Unterstützt werden die Teams durch die Methoden-Experten Yiheng Cen und Viktor Miller von der Innovationsagentur Tomspike aus Berlin, die die Studierenden coachen und durch den Prozess führen.

Arbeiten wie bei Google

 „Die Ideationweek ist eine außergewöhnliche Lehrveranstaltung und eine tolle Erfahrung“, sagt Sophie Hämmerlein, eine der Teilnehmerinnen, die im sechsten Semester Wirtschaftspsychologie in Hof studiert. „Das Umfeld hier im Einstein1 und die Art und Weise, wie wir hier lernen, das ist schon etwas Besonderes. So stell ich mir das Arbeiten bei Google vor.“

Am Ende der Woche präsentierten die Studierenden die arbeiteten Ideen einer Jury und einem ausgewählten Fachpublikum. Zu den Gästen gehörten unter anderem der Döhlauer Bürgermeister Marc Ultsch, in dessen Gemeinde einer der Läden von Triebwerk24 gebaut werden soll. Auch der Geschäftsführer der Genussregion Oberfranken, Norbert Heimbeck, zeigte sich begeistert vom Engagement der Studierenden und deren Ideen: „Die neue Generation von Dorfläden, die die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen, sind ein hochaktuelles Thema und eine gute Möglichkeit, um die Versorgung in den kleineren Ortschaften aufrechtzuerhalten oder zurückzugewinnen.“

Viele der Ideen, die die Studierenden entwickelten, sind digitale Lösungen, von Navigationshilfen, die Kunden mit Einschränkungen das Einkaufen im Laden erleichtern sollen, über Veranstaltungsformate, die den Laden zum sozialen Treffpunkt im Dorf machen bis zu ganz profan anmutenden Bürger-helfen-Bürger-Formaten, bei dem sich die Menschen beim Einkauf gegenseitig unterstützen und so das soziale Gefüge in den Ortschaften gestärkt wird.  

 

Mit der Arbeitswelt ändert sich aus das Lernen

Für die Hochschule ist die Ideationweek ein weiterer Baustein in der Lehre, um Unternehmergeist an der Hochschule zu fördern und den Studierenden frühzeitig die Chance zu geben, sich mit modernen Arbeitsmethoden auseinanderzusetzen und diese zu erproben“, sagen Professorin Anke Müller und Professor Michael Seidel, die zusammen das Startuplab der Hochschule Hof leiten. Das Startuplab unterstützt Studierende bei der Entwicklung von Geschäftsideen und der Gründung eines eigenen Unternehmens. „Die in der Ideationweek vermittelten Kompetenzen spielen in der sich rapide ändernden Arbeitswelt eine immer größere Rolle. Wir möchten den Studierenden mit solchen Formaten und dem Kontakt mit Startups auch Mut machen, eigene Wege zu gehen und auch eine Unternehmensgründung als Karriereoption in Erwägung zu ziehen“, sagt. Seidel.   

Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf Zentralasien

Trotz vieler Diskussionen über steigende Gas- und Benzinpreise hierzulande: Die wirtschaftlichen Folgen des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine betreffen insbesondere die Nachbarländer Russlands in Zentralasien ganz besonders. Dies machte ein beachtenswerter Vortrag von Saule Kemelbayeva, Wirtschaftswissenschaftlerin an der International School of Economics der M. Narikbayev KAZGUU Universität in Nur-Sultan, Kasachstan, deutlich. Auch ein Vertreter der Kasachischen Botschaft war dazu angereist.


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Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf Zentralasien
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Mit der privaten Universität KAZGUU im Norden des Landes unterhält die Hochschule Hof ein Partnerschaftsabkommen und bietet ihren Studierenden zudem zwei Doppelabschluss-Angebote für die Studiengänge Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsinformatik an. Die bestehenden partnerschaftlichen Beziehungen sowie eine Förderung im Rahmen des Erasmus-Programmes nutzte Saule Kemelbayeva, um über die Entwicklungen in Zentralasien seit Beginn des Ukraine-Konflikts zu berichten.

Zentralasien wenig im europäischen Blickfeld

Bedingt durch die strategische und geopolitische Lage der Region und die immer wichtiger werdenden Energie- und Sicherheitsfragen, waren die fünf Länder Zentralasiens - Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan – vor Ausbruch des russisch-ukrainischen Krieges vermehrt in das Blickfeld Europas gerückt. Mittlerweile aber haben Europa und auch Deutschlands die Verwerfungen, die in direkter Nachbarschaft der Konfliktländer entstehen, weitestgehend aus den Augen verloren – obwohl diese durchaus auch mittel- und langfristige Konsequenzen für die westliche Welt haben könnten.

Russlands Wirtschaft eingebrochen

Bei ihrem faktenreichen Vortrag machte die Wissenschaftlerin zunächst deutlich, dass es allerdings Russland selbst sein, das derzeit die härtesten wirtschaftlichen Einbrüche zu verkraften habe: „Der Krieg selbst, aber auch die Sanktionen des Westens führen zu einem mittlerweile dramatischen Einbruch der russischen Wirtschaftsdaten im Bereich der industriellen Produktion und des Bruttoinlandsprodukts (BIP) - absehbare Wohlstands- und Jobverluste werden hier die logische Konsequenz sein“, so Kemelbayeva. Auch diverse Sicherungsmaßnahme des russischen Staates könnten dies nicht verhindern. Russland sei demnach bereits jetzt gezwungen sich wirtschaftlich vom Westen ab- und Asien zuzuwenden. Dies allerdings sei beileibe nicht so leicht, wie es Russland derzeit gerne aussehen lassen würde: „Um die wirtschaftlichen Aktivitäten auf Asien zu konzentrieren, sind enorme Investitionen in Infrastruktur und Logistik notwendig. Dies kostet nicht nur viel Geld, sondern auch Zeit.“ Die Gefahr einer weiteren Nationalisierung und einer Monopolisierung der Wirtschaft innerhalb Russlands steige, der Lebensstandard sinke und die Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte nehme deutlich zu. 

Energie- und Nahrungsmittelkrise im Mittelpunkt

In Bezug auf die Weltökonomie würde derzeit neben der Energie- vor allem die sich ankündigende Essenskrise diskutiert. Kein Wunder: Russland und die Ukraine produzierten vor ihrem Krieg allein über 25% des weltweiten Angebots an Weizen. Der Weizenpreis sei aber seit Beginn der Kriegshandlungen bereits um 53 Prozent gestiegen und auf dem höchsten Stand seit 2011, so die kasachische Wissenschaftlerin. Ein weiterer Wegfall des Angebots dürfte bekanntermaßen vor allem auch unabsehbare Folgen für den afrikanischen Kontinent mit sich bringen. Doch auch die Entwicklungsländer Zentralasiens – immerhin zusammen größer als der indische Subkontinent -  seien immer stärker vom andauernden Konflikt betroffen.

Zentralasien leidet unter Exportabhängigkeit

Zentralasien erlebt demnach derzeit eine wirtschaftliche Schwächephase, die durch autoritäre Systeme, unvollkommene Rechtsinstitutionen sowie durch geopolitische Risiken verstärkt wird. Ein vom Rohstoffboom getriebenes Wachstum bis 2014 ist längst beendet. Sinkende Lebensqualität, Ungleichheit und Korruption belasten die Menschen. In Kasachstan kam es im Januar 2022 zu groß angelegten Massenprotesten und Unruhen ausgelöst durch einen starken Anstieg der Gaspreise. Das Wirtschaftswachstum im Kaukasus und in Zentralasien wird sich voraussichtlich von 5,6% im Jahr 2021 auf 2,6 % im laufenden Jahr verlangsamen - aufgrund der engen Handels- und Finanzbeziehungen zu Russland, der Abhängigkeit von Überweisungen und Tourismus sowie durch Wechselkurseffekte(IWF-Prognose).

„Insbesondere das durchschnittliche Einkommen sinkt – am stärksten in Armenien und Georgien, aber auch in Kirgisistan, Kasachstan und Tadschikistan, wo bis zu 5% weniger Geld zur Verfügung steht“, so Saule Kemenbayeva. Problematisch sei insbesondere, dass keines der Länder über einen eigenen Seehafen verfüge. Speziell Öl werde fast ausschließlich über Russland exportiert, was derzeit immer schlechter möglich sei. Gerade der vom russischen Nachbarn abhängige Transport des Öls sei immer häufiger gestört oder unmöglich. Zudem sei Russland immer noch traditionell der Hauptabnehmer vieler anderer vor Ort produzierter Waren, was ebenso in der derzeitigen Lage zu Einbußen und Jobverlusten führe. „Zentralasien ist hochabhängig vom Export. Wenn dieser gestört ist, stehen vor Ort Wohlstand, Arbeitsplätze und in der Folge möglicherweise auch der soziale Friede auf dem Spiel“, so die Wissenschaftlerin abschließend.

Organisiert wurde der Besuch durch Prof. Dr. Sebastian Leuoth und Prof. Dr. Andrej Bachmann von der Fakultät für Informatik der Hochschule Hof.

 

Diskussion mit der Kommunalpolitik: Wie „smart“ kann die Stadt der Zukunft sein?

Studierende der Hochschule Hof am Campus Münchberg hatten innerhalb des Semesterprojektes „Stadt der Zukunft“ eine Informationsveranstaltung über die kommunalen Strukturen und Prozesse einer Stadt und außerdem die Möglichkeit, direkt mit führenden Lokalpolitikern zu sprechen. Am konkreten Beispiel der Stadt Münchberg präsentierten die Kommunikationsdesign-Studierenden zudem ihre Ideen für eine intelligente Region und Stadt der Zukunft, die sich attraktiv für junge Menschen präsentiert und Gründern ein geeignetes Umfeld bietet. Landrat Dr. Oliver Bär und Münchbergs Bürgermeister Christian Zuber zeigten sich von vielen Ideen begeistert und wollen einige Pilotprojekte nun aufgreifen und fortführen.


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Diskussion mit der Kommunalpolitik: Wie „smart“ kann die Stadt der Zukunft sein?
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Eingeladen zu der spannenden Veranstaltung auf dem Hochschulcampus Münchberg hatte Professor Norbert Diedrich, der an der Hochschule Hof seit knapp einem Jahr im Studiengang Kommunikationsdesign als Experte für Storytelling und User-Experience-Design lehrt. Sein Anliegen und das der Lehrenden Prof. Claudia Siegel und Prof. Michael Zöllner war es auch, dass sich die Studierenden ganz konkret durch Projektentwicklungen mit der Zukunft ihrer Studienregion auseinandersetzen sollten. Das Team bearbeitete die Aspekte „Stadt im Wandel“, „Stadt im Dialog“ und „Stadt der Daten“ gemeinsam mit ihren Studierenden.                                                                                                         

Wandel und Leerstand als Chance

„Es ist ganz eindeutig, dass sich der Fachkräftemangel schon aus demographischen Gründen weiter verschärfen wird. Umso akuter ist die Frage, wie wir junge Menschen in die Region bekommen und dann halten. Dafür ist es am besten, wenn man sie selbst befragt. Alleine schon die Auswahl ihrer Projektideen zeigt dabei, wo die Interessen und Anliegen der jungen Generation liegen“, so Prof. Norbert Diedrich über den Projektansatz, den er als durch und durch optimistisch verstanden wissen will: „Jeder Strukturwandel und jeder Leerstand bietet vielerlei Chancen!“

Beteiligung junger Menschen nötig und wertvoll wie nie

Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch einen Impulsvortrag von Dr. Pia Beckmann, von 2002 bis 2008 Oberbürgermeisterin der Stadt Würzburg. Die promovierte Germanistin, die an der Universität Würzburg auch unter anderem „E-Government“ unterrichtete, betonte bei ihrem Thema „Stadt und Prozesse“ insbesondere die Wichtigkeit der Kommunalen Selbstverwaltung: „Hier sind eben nicht nur die Kommunen, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger gefragt – gerade in Zeiten des Wandels können und sollten junge Menschen mitdenken und mitgestalten“, so Beckmann. Gemeinsam gehe es für die Region darum, die Vision eines „Hofer Smartlands“ zu entwickeln. Dabei könne die Hochschule Hof als „Think Tank“ agieren, aber auch weitere Parameter wie günstige Ansiedlungspreise, niedrige bürokratische Hürden, die Anmietung von Leerständen für innovative Start-ups sowie die Schaffung von Co-Working-Spaces müsse gegeben sein, wenn man eine Gründerdynamik entfalten wolle. Eine Hochschule aber sei ein „Schatz der Region“ und ein nicht erschöpfender Quell an neuartigen Ideen, die es für die Politik zu nutzen gelte, so die frühere Kommunalpolitikerin.  

Breite Bandbreite an Projekten und Zukunftsideen

Wie zum Beleg stellten anschließend die Studierenden ihre Semesterprojekte vor, die sich allesamt mit der Region und der Stadt Münchberg im speziellen auseinandersetzen. In teilweise bereits weit entwickelten Anwendungen setzen sie sich dabei mit unzähligen brisanten und herausfordernden Themen der Gegenwart und Zukunft auseinander: Müllbeseitigung, Energieverbrauch, eine 3D-Präsentation für aktuellen Leerstand, eine Sichtbarmachung von Funknetzwerken, die Schaffung eines digitalen Rathauses oder eine Datenanalyse zum ÖPNV wurden dabei ebenso umgesetzt wie eine App zur Findung des perfekten WG-Partners oder eine Plattform zur Präsentation besonders regionaler und nachhaltiger Produkte. Ein ganz praktisches Engagement zeigten die Studierenden zudem in der Münchberger Lindenstraße, wo ein zuvor leerstehendes Ladengeschäft immer wieder mit Ideen und Ausstellungen zum Leben erweckt wurde. Die Stadt stellt diesen Laden den innovativen Studenten zur Verfügung. 

Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Politik verstetigen

Landrat Dr. Oliver Bär und Münchbergs Bürgermeister Christian Zuber zeigten sich ob so viel Erfindungsreichtum und Kreativität beeindruckt. Vieles davon beträfe ganz direkt aktuelle Handlungsfelder der Kommunalpolitik und der Verwaltung. So stelle sich die Frage, welche Ideen man nun weiterführen und ausbauen könne. „Generell müssen wir die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Kommunalpolitik institutionalisieren. Wir müssen auf beiden Seiten Wege finden, wie wir die richtigen Projekte auch dann weiterführen, wenn die Studierenden längst ihren Abschluss haben“, so Landrat Dr. Oliver Bär. Es könne nicht sein, dass man durch die Fluktuation von Studierenden und Lehrenden alle zwei Jahre neu beginnen müsse, so auch Bürgermeister Zuber: „Wir werden schon in 5 bis 10 Jahren in teilweise stark veränderten Städten leben. Um dies in die richtigen Bahnen zu lenken, müssen wir schnellstmöglich zu einem regelmäßigen Dialog mit Forschung und Lehre und zu einer verlässlichen Zusammenarbeit für die Region kommen.“ Die Ideen der Studierenden seien auch für die Verwaltungen und die Stadtgesellschaft ein enormer Mehrwert, so die beiden Kommunalpolitiker unisono.

Konkrete Hilfe zugesagt: „Wir sind hungrig in dieser Region!“

In der anschließenden Diskussion wiesen die Studierenden die Politiker auch auf bestehende Probleme bei Gründungen hin. So sei es mitunter schwierig Vermieter von Leerständen zu überzeugen auch an junge Gründer zu vermieten, die naturgemäß noch nicht so viele Sicherheiten zu bieten hätten. Hier brachte Landrat Dr. Bär die kommunalen Leerstandsmanager ins Spiel: „Bitte nehmen Sie in solchen Fällen mit uns Kontakt auf – wir vermitteln hier gerne und versuchen etwaige Probleme zu beseitigen. Wir sind absolut hungrig in dieser Region und wollen ihnen helfen!“ Auch Bürgermeister Christian Zuber verwies auf kurze Wege ins Rathaus. Hochschulpräsident Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann brachte zudem auch das Digitale Gründerzentrum Einstein 1 und das Gründerökosystem der Hochschule Hof ins Spiel: „Auch hier können günstige Mietlösungen machbar sein – praktische Hilfe sowieso. Lassen Sie sich von so etwas bitte nie entmutigen!“

Mobilität eine Schicksalsfrage der Region

Angeregt durch eine Frage zur kulturellen Szene in der Region gerade für junge Menschen betonte Landrat Dr. Bär die Vielseitigkeit der lokalen und regionalen Kreativszene. Neben vielen bekannten Leuchttürmen der etablierten Kultur gebe es auch viele kleinere Keimzellen für Jugendkultur oder alternative Musik. Problem sei aber auch hier oft der Transport. „Es muss uns gelingen in Zukunft einen bezahlbaren Transport für alle anzubieten. Genau deshalb kämpfen wir derzeit um die Ausweitung des Hofer Landbus-Angebotes.“ Zudem sollen zukünftig durch den Beitritt zum Nürnberger Verkehrsverbund VGN auch größere Entfernungen kostengünstiger überwindbar sein. Bürgermeister Zuber sieht ebenso eine hohe Qualität in der lokalen Kulturszene, allerdings müsse man „nach Corona sicherlich den ein oder anderen wieder etwas motivieren und ermutigen, das alte Angebot wieder aufzulegen.“ Zudem verwies der Bürgermeister darauf, dass man kreativen Ideen immer offen gegenüberstehe: „Kommen Sie auf mich zu und wir versuchen zu unterstützen.“ Als eine der ersten Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität will die Hochschule Hof nun prüfen, ob zwischen Hof und dem Campus Münchberg ein Car-Sharing-Angebot für Studierende etabliert werden kann. Beide Kommunalpolitiker befürworteten das Ausloten dieses bedarfsorientierten Verkehrs zwischen Hof und Münchberg.

Projekte werden geprüft

Professor Norbert Diedrich und die Studierenden bedankten sich abschließend für den sehr offenen und produktiven Dialog mit den beiden Politikern. Gemeinsam sollen nun Ideen des Studiengangs aufgegriffen und gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit den Verwaltungen umgesetzt werden.

Der Studiengang Kommunikationsdesign lädt herzlich zur Werkschau am 08.07. am Campus Münchberg um 15:00 Uhr und zur Lindenstraße 11 um 18:00 Uhr ein.

Hochschule Hof erhält Förderung für Digitalisierungskolleg

Mit der Schaffung von interdisziplinären Digitalisierungskollegs an Hochschulen in ganz Bayern sollen Studierende fit für den digitalen Wandel gemacht werden. Wie Wissenschaftsminister Markus Blume am Donnerstag bekanntgab, sollen die 13 neuen Kollegs an 17 Hochschulen ab September 2022 vier Jahre lang mit insgesamt durchschnittlich rund 2,1 Millionen Euro pro Jahr gefördert werden. Auch die Hochschule Hof profitiert im Rahmen eines Verbundantrages mit der Universität Bayreuth von dieser Förderung.


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Hochschule Hof erhält Förderung für Digitalisierungskolleg
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Die nun geförderten Kollegs beschäftigen sich je nach Schwerpunkt der Antrag stellenden Hochschule bzw. Hochschulen mit Themen wie „Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit“, „Digitale Projekte in der Sozialen Arbeit“ oder auch psychologischen und ethischen Aspekten der Digitalisierung. An der Hochschule Hof sollen in Zusammenarbeit mit den Lehrstühlen Polymere Werkstoffe und Wirtschaftsinformatik der Universität Bayreuth innerhalb des Digitalisierungskollegs verschiedene Kurse zur Vermittlung digitaler Kompetenzen, v.a. im Bereich der Künstlichen Intelligenz (Sprachverständnis, generative KI, intelligente Robotik) entstehen. Studierende beider Einrichtungen können zudem in interdisziplinären Hands-on-Projekten und Veranstaltungen das Erlernte praxisnah anwenden. Hierfür werden Daten und Problemstellungen aus unterschiedlichen Bereichen herangezogen.

Zusammenarbeit zwischen Hof und Bayreuth wird gestärkt

„Die Komplexität der modernen Welt erfordert Lösungen, die am besten in interdisziplinären Teams erarbeitet werden können und das sollen auch die Studierenden in den gemeinsamen Lehrveranstaltungen lernen und erfahren. Deshalb freue ich mich sehr über die Berücksichtigung unseres Antrages und auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kollegen aus den Materialwissenschaften und der Wirtschaftsinformatik der Uni Bayreuth und hausinternen Kollegen“, so Prof. Dr. René Peinl, Leiter des Instituts für Informationssysteme der Hochschule Hof (iisys). Dieser Freude schließt sich auch Prof. Dr. Christian Groth, Leiter der Forschungsgruppe Intelligente und lernende Systeme, an: „Wir stärken die Vernetzung der beiden Hochschulen und die digitalen Kompetenzen der Studierenden. Neben der Stärkung des KI-Anwenderzentrums der Hochschule Hof werden die Fördermittel vor allem für sogenannte Coaches verwendet, die bei der Entwicklung und Ausgestaltung der verschiedenen Kurse beitragen.“

In den nächsten Schritten gehe es nun darum, die Kurse und Anwendungsprojekte detailliert zu gestalten. „Es geht auch darum, den weiteren Ausbau einer Hard- und Softwareplattform voran zu treiben, auf der die Studierenden später arbeiten sollen. Ich freue mich zudem, dass unser Konzept des Kompetenzzentrums für angewandte KI, das vorsieht Anwender ohne Informatik-Studium eine möglichst niedrige Einstiegshürde für eigene Experimente mit maschinellem Lernen zu bieten, mit dem Projekt eine erste Bewährungsprobe und durch die erfolgreiche Bewerbung auch eine erste Bestätigung bekommt. Ich hoffe, dass das auch eine Initialzündung für die Nutzung durch kleine und mittlere Unternehmen der Region (KMUs) sein wird“, so Prof. Dr. René Peinl abschließend.   

Kollegs an allen Hochschularten zu großer Bandbreite an Themen 

Die 13 erfolgreichen Anträge von Hochschulen aller Hochschularten (Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften bzw. Technische Hochschulen und Kunsthochschulen) waren von einer unabhängigen, interdisziplinär besetzten Expertenkommission zur Förderung empfohlen worden. Darunter sind sieben Einzelanträge und sechs Verbundanträge. Die Förderung ist Teil der neuen Nachwuchsförderprogramme, die durch das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt), einem Institut der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW), koordiniert und betreut werden.

 

Bilder: Prof. Dr. René Peinl, Leiter des Instituts für Informationssysteme der Hochschule Hof (iisys);

 

Unterstützung durch im Ultraschall sichtbaren Mikroschlauch

Am Institut für Angewandte Biopolymerforschung (ibp) der Hochschule Hof wird aktuell an einem im Ultraschall sichtbaren Mikroschlauch geforscht, der die Arbeit von Anästhesisten an Kliniken deutlich vereinfachen soll. Gefördert wird das Projekt „TubUS – Ultraschall-sichtbarer Mikroschlauch“ von der Bayerischen Forschungsstiftung (BFS) mit einer Fördersumme von 224.000 Euro. Der Forschungszeitraum beträgt zwei Jahre.

 


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Unterstützung durch im Ultraschall sichtbaren Mikroschlauch
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Bei der Lokalanästhesie bzw. örtlichen Betäubung wird ein Anästhetikum unter die Haut oder direkt ins Gewebe gespritzt. Dafür wird ein Schlauch mit einer darin enthaltenen Metallnadel in die Region eingeführt, in der das Medikament verabreicht werden soll. Damit dieser Vorgang noch genauer und minimalinvasiver ablaufen kann, soll ein neuer Kunststoffschlauch entwickelt werden, welcher mittels innovativer Mikrostrukturen deutlich im Ultraschall sichtbar ist.

Herausforderung bei der Lokalanästhesie

Die Herausforderung bei der Lokalanästhesie ist, dass der Kunststoffschlauch mittels Ultraschall-Verfahren nicht sichtbar ist, weshalb die genaue Positionierung des Schlauchs nach Entfernung der metallischen Nadel erschwert ist. Aktuell wird dieser Mangel noch durch eine Verabreichung von größeren Mengen an Anästhetika oder dem Einsatz von teureren Röntgenverfahren mit Kontrastmitteln, die zu Nebenwirkungen führen können, kompensiert.

Gewebeschonende Verabreichung von Anästhetikum durch Mikroschlauch

Das Ziel des Projekts am Institut für Angewandte Biopolymerforschung (ibp) der Hochschule Hof ist nun die Entwicklung eines neuen Kunststoffschlauchs, welcher mittels innovativer Mikrostrukturen deutlich im Ultraschall sichtbar ist. Hierzu soll die Mikrostruktur im Polymer, an der Oberfläche und an der Schlauchspitze verändert werden. Damit wird die Ultraschall-Visibilität maßgeblich verbessert, wodurch die Positionierung des Schlauchs durch den Anästhesisten deutlich erleichtert wird und die reibungsarme Führung des Schlauchs das Gewebe schont.

Projektablauf

Unter der Leitung von Michaela Zagler, wissenschaftliche Mitarbeiterin im ibp, ist das Projekt auf zwei Jahre angelegt. „In einem ersten Schritt werden wir das Anforderungsprofil und anwendungsspezifische Vorgaben an die Biokompatibilität, also die Verträglichkeit zwischen dem natürlichen menschlichen Gewebe und unseres Werkstoffs konkretisieren. Im Anschluss folgt ein Versuchsaufbau und die Durchführung erster in-vitro Tests zur Abschätzung der Ultraschall-Visibilität,“ so Michaela Zagler, Projektleitung. Gefolgt von weiteren Forschungsergebnissen sollen die hergestellten Funktionsmuster zum Schluss unter realen Einsatzbedingungen untersucht werden inklusive abschließender Tests zur Untersuchung der Lagerfähigkeit und Haltbarkeit der Mikrostrukturen.

Projekt- und Förderpartner

Das Projektteam des ibp arbeitet mit dem Industriepartner ALPO Medizintechnik GmbH zusammen. Die ALPO Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen aus Auerbach in der Oberpfalz und verarbeitet Kunststoffe zu Medizinprodukten. Unterstützt werden die beiden Partner auf der Anwenderseite von den Kliniken HochFranken bei Versuchen, mit Leihgeräten und durch medizinwissenschaftliche Beratung. Gefördert wird das Projekt mit 224.000 Euro von der Bayerischen Forschungsstiftung, wovon 147.100 Euro direkt an die Hochschule Hof gehen.

Die Region als „Wasserschwamm“ - Wie muss Oberfranken auf den Klimawandel reagieren?

Der Klimawandel und seine oft verheerenden Folgen sind weltweit allgegenwärtig. Ein Projekt an der Hochschule Hof widmet sich im kommenden Jahr nun den konkreten Folgen für den ländlichen Raum in der Region Oberfranken. Die Forscher des Instituts für Wasser- und Energiemanagement (iwe) möchten ein Konzept für regionale Klimaanpassung entwickeln, das durch die Einbindung digitaler Elemente unter anderem Trockenperioden und Starkregen im Wassermanagement ausgleichen kann – ein bislang einmaliges Projekt.


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Die Region als „Wasserschwamm“ - Wie muss Oberfranken auf den Klimawandel reagieren?
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„Smart Sponge Region (SPORE)“ – zu Deutsch: „Intelligente Schwammregion“ – ist der Titel des Anfang Mai gestarteten Pilotprojektes, das bis Ende Oktober 2023 abgeschlossen sein soll. Der Name ist dabei Programm: Wie ein Schwamm soll die Region zukünftig mit ihren Wasserressourcen umgehen und so die Grundlage dafür legen, dass ein Ausgleich zwischen Trockenheitsperioden und den zunehmenden Starkregenereignissen erfolgen kann.

Sicherung der Grundlagen für Mensch und Tier

„Wir möchten herausfinden, welchen Anpassungsbedarf an den Klimawandel es bei uns gibt – im Hinblick auf Land- und Forstwirtschaft, aber auch mit Blick auf die Wasserwirtschaft für Siedlungen“, erläutert Projektleiter Dr. Stephan Wagner das Ziel der Forschenden. Unter anderem zusammen mit Kommunen und Unternehmen sollen anhand regionaler Prognosen für die Klimaveränderung Lösungen erarbeitet werden, um ökologische Grundfunktionen und einen nachhaltigen Umgang mit Wasserressourcen sicherzustellen.  „Letztlich geht es dabei am Ende um nichts weniger als die Sicherung der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region und um den Erhalt der Lebensqualität für Mensch und Tier“, so Dr. Wagner weiter.

Detaillierte Untersuchung des ländlichen Raums

Das Konzept der „Schwammregion“ fußt dabei auf einer systematischen Untersuchung der notwendigen Klimawandelanpassung des ländlichen Raums und seiner urbanen Zentren.

„Oberfranken wird auch zukünftig mit trockneren Sommern mit kurzen intensiven Niederschlägen konfrontiert. Das führt z.B. zu Trockenstress der Bäume und es kommt vermehrt zum Waldsterben beispielsweise durch Borkenkäferbefall. Weitere Auswirkungen des Klimawandels können auch Überflutungen infolge von Starkregenereignissen, die Absenkung des Grundwasserspiegels, Ernteausfall, Waldsterben sowie Wald- und Flächenbränden infolge langanhaltender Trockenheit sein“ so Dr. Stephan Wagner. Unbekannt sei bisher, wie stark die Region davon betroffen sein werde und wo demnach Anpassungsmaßnahmen besonders notwendig sind. „Für die Region Oberfranken sollen im Projekt SPORE deshalb zunächst die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserhaushalt kleinstädtischer Strukturen sowie landwirtschaftlich genutzter Flächen und Wälder ermittelt werden. Für die am schwersten betroffenen Bereiche werden wegweisende und regionale Lösungen für Anpassungsmaßnahmen entwickelt. Dazu zählen z.B. die Wiedervernässung von Wäldern, die Gestaltung wasserresilienter Neubausiedlungen und die Wiederverwertung von Abwasser zur Bewässerung“, so Wagner.

Digitalisierung für eine bessere Vernetzung

„Unser Vorhaben ist in dieser Form bislang einmalig – auch, da bislang meist die Auswirkungen des Klimawandels auf Küstenregionen oder urbane Regionen untersucht wurden“, freut sich auch Prof. Günter Müller-Czygan, der die Leitung des Projektes ab Juli übernehmen wird. Der Stiftungsprofessor beleuchtet an der Hochschule Hof im Rahmen vieler Projekte die fortschreitende Digitalisierung der Wasserwirtschaft, die auch in Bezug auf den Klimawandel von Vorteil sein dürfte: „Die klimatische Veränderung ist bereits heute zum Teil nicht mehr zu stoppen. Darum bedarf es intelligenter und moderner Lösungen, um seine Folgen für die Menschheit so erträglich wie möglich zu machen. Die Digitalisierung schafft Vernetzung und versorgt uns mit vielen und schnellen Informationen, die wir nützen können“, so Prof. Müller-Czygan. So soll der Einbau digitaler Elemente in das Wassermanagement dazu führen, die „Schwammfunktion“ zu einer bestmöglichen Nutzung der Wasserressourcen zu stärken.

Entwicklung dreier konkreter Pilotvorhaben

Das Projekt selbst gliedert sich in zwei Phasen. In Phase eins entwickelt die Hochschule Hof das Konzept der Schwammregion und ermittelt den Bedarf an Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel. Das heimische Kompetenznetzwerk Wasser und Energie e.V., das auch die Projektidee entwickelte, unterstützt die Forschenden beim Aufbau des Netzwerks und bei der Bedarfsermittlung durch die Organisation und Durchführung von Wissenstransfer-Workshops. In der Phase zwei werden dann fünf Projektideen als Pilotvorhaben von Hochschule und ihren Partnern erarbeitet. Drei der Pilotvorhaben sollen so weit entwickelt werden, dass eine Umsetzung im Anschluss an das Projekt SPORE machbar wird.

Förderung

Die für die Realisierung des Forschungsprojektes erforderlichen Fördermittel wurden bei der Wilo Stiftung und bei der Hochschule Hof erfolgreich beantragt. Neben dem Kompetenznetzwerk Wasser und Energie e.V. aus Hof unterstützt auch die Fernwasserversorgung Kronach das Projekt.

Info- und Bewerbertage für Studieninteressierte und Unentschlossene

Die Fakultäten Wirtschaft, Informatik und Ingenieurwissenschaften veranstalten in den kommenden Wochen für Studieninteressierte und Unentschlossene verschiedene Infotage am Campus Hof. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit die Studiengänge, die Räumlichkeiten der Hochschule, Mitstudierende und Lehrende kennenzulernen.


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Info- und Bewerbertage für Studieninteressierte und Unentschlossene
Beschreibung

Info- und Bewerbertag der Fakultät Wirtschaft, Foyer Gebäude B
Am Donnerstag, 23. Juni 2022 beginnt das Programm des Infotags der Fakultät Wirtschaft um 10.00 Uhr mit einer Begrüßung durch Dekan Prof. Dr. Jens Kirchner. Ab 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr können sich Studieninteressierte alle halbe Stunde über die fünf Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaft, Internationales Management, Wirtschafts- und Organisationssoziologie, Wirtschaftspsychologie und Wirtschaftsrecht informieren. Parallel dazu findet eine Mini-Messe statt mit Informationen rund ums Studium, aber auch über das Leben und Wohnen in der Stadt Hof. Campus-Touren und Führungen im digitalen Gründerzentrum Einstein1 runden den Vormittag ab. Nach der Mittagspause haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit „richtige“ Vorlesungen zu besuchen und so in die Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule hineinzuschnuppern oder bei einer Citytour die Stadt Hof und ihre Vorzüge kennenzulernen. Der Infotag endet um 16.00 Uhr.

Das Programm des Infotags im Detail und die Anmeldung gibt es auf den Internetseiten der Hochschule Hof unter https://www.hof-university.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/bewerber-und-interessenteninformationen.html

 

Bewerbertage der Fakultäten Informatik und Ingenieurwissenschaften, REHAU Audimax B 023
Studieninteressierte, die sich für das Wintersemester 2022/2023 beworben und bereits die Zusage erhalten, den Studienplatz aber noch nicht final angenommen haben, bekommen am Samstag, 02. Juli 2022 von 10.00 bis 14.00 Uhr (Ingenieurwissenschaften) und Mittwoch, 27. Juli 2022 von 14.00 bis 17.00 Uhr (Informatik) zusätzlich bei einem Bewerbertag die Chance, sich von der Hochschule Hof zu überzeugen.

Das ausführliche Programm der beiden Bewerbertage gibt es unter https://www.hof-university.de/ueber-uns/aktuelles/veranstaltungen.html;

Zur Anmeldung Bewerbertag Fakultät Ingenieurwissenschaften am 02.07.2022 (Anmeldung bis einschließlich 30.06.2022 möglich)
Zur Anmeldung Bewerbertag Fakultät Informatik am 27.07.2022

 

Online-Infoabend des Masterstudiengangs „Internationales Projektmanagement“
Der Masterstudiengang „Internationales Projektmanagement“ veranstaltet am Montag, 27. Juni 2022 ab 18.00 Uhr einen Online-Infoabend via Zoom. Interessierte können sich dabei über Studieninhalte, Zulassungsvoraussetzungen und Karrierechancen informieren und in einer Fragerunde mit der Studiengangleiterin herausfinden, ob der Master zu ihnen passt.

Im Masterstudiengang „Internationales Projektmanagement“ lernen die Studierenden nicht nur klassische, hybride und agile Methoden zur Projektdurchführung. Sie arbeiten ab dem zweiten Semester an echten Praxisprojekten und erlernen die Führung von Projektgruppen. Der Master konzentriert sich nicht nur auf fachliche Kompetenzen, sondern es werden ebenso soziale Fähigkeiten vertieft, die für ein verantwortungsvolles Denken und Handeln in Unternehmen notwendig sind. Neben den Schwerpunkten „Technisches Projektmanagement“ (M.Eng.) und „Commercial Projektmanagement“ (M.A.) gibt es einen neuen, dritten Schwerpunkt: „Environmental and Sustainability Project Management“ (M.A.), der sich auf Nachhaltigkeitsprojekte konzentriert. Zum Master „Internationales Projektmanagement“ können sowohl ingenieurwissenschaftlich als auch betriebswirtschaftlich ausgerichtete Bachelor und Wirtschaftsjuristinnen und -juristen zugelassen werden.

Link zur Einwahl für den Online-Infoabend (Zoom):
https://hof-university.zoom.us/j/92427068678?pwd=alJCZEFybkRLTEliVlpJbmVkSlRCdz09
Meeting-ID: 924 2706 8678; Kenncode: 005925

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