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Studium KLARMACHEN - digitaler HochschulinformationstagStudium KLARMACHEN - digitaler Hochschulinformationstag

Sie möchten sich Klarheit über die einzelnen Studienangebote verschaffen, um herauszufinden, was am besten zu Ihnen passt?

Wir machen Ihnen am 18. November 2020 ab 10 Uhr den Bachelor klar! Ob dual oder im Vollzeitstudium, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof stellt die Praxis in den Fokus. Angewandt wird bei uns groß geschrieben, denn unsere Studierenden verfügen nach ihrem Studium neben theoretischem, vor allem auch über anwendungsbezogenes Wissen. In Projekten und unseren Forschungslaboren erfahren Sie, wie Sie Ihre Ideen wahr machen können.

Für Klarheit zu sorgen ist uns wichtig, deshalb stehen unsere Studienberatung und unser Ansprechpartner für Hochschule Dual, Prof. Dr. Boos während der gesamten Veranstaltung für Rückfragen zur Verfügung.

Zugang zum digitalen Hochschulinformationstag Studium KLARMACHEN 


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Hochschule Hof forscht gegen MarderschädenHochschule Hof forscht gegen Marderschäden

Mit einem innovativen Forschungsprojekt hat die Hochschule Hof einem der größten Ärgernisse der deutschen Autofahrer den Kampf angesagt: dem Marderschaden. Am Institut für Angewandte Biopolymerforschung (ibp) der Hochschule Hof unter Leitung von Prof. Dr. Michael Nase werden in Zusammenarbeit mit dem Automobilzulieferer UNIWELL Rohrsysteme GmbH & Co. KG derzeit Werkstoffe erprobt und getestet, die dem Biss des gemeinen Steinmarders weit besser trotzen sollen als derzeit gängige Materialen in handelsüblichen Schläuchen. Der Markt dafür ist riesig – das Interesse der Automobilindustrie natürlich ebenso.

 


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Beschreibung

Marder verursachen nach Angaben der großen deutschen Versicherer jedes Jahr einen Schaden von rund 60 Millionen Euro an Kraftfahrzeugen – alleine in Deutschland. Jedes Jahr werden demnach über 200.000 Fälle bei den Versicherungen gemeldet, die für die entstandenen Marderschäden zahlen. Geht es nach David Krieg aus dem oberfränkischen Naila, der das Projekt federführend bearbeitet, soll sich diese immense Schadensbilanz schon in absehbarer Zeit deutlich reduzieren. Dafür forschen Krieg und sein Mitarbeiter Rafael Erdmann in den Technika und Laboren des Instituts an einer wirklich effektiven Lösung für dieses häufige Problem.

Kostengünstige Lösungen gesucht

Ihr Ansatzpunkt ist dabei das, was so häufig dem Marder zum Opfer fällt: Die Schläuche des Motorinnenraums. „Unser Ziel ist es, Schläuche aus einem günstigen Massekunststoff zu entwickeln, welcher einerseits dieselben Eigenschaften wie PVC aufweist und andererseits einen besseren Schutz vor Marderverbiss bietet“. PVC selbst ist zwar aufgrund seiner thermischen und mechanischen Eigenschaften grundsätzlich sehr gut für die Produktion derartiger Schläuche geeignet, allerdings bildet es beim Recycling aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung Chlorwasserstoff. Andere, ebenso bissfeste Kunststoffe sind derzeit zu teuer für die industrielle Verwendung. Es gibt also eine Marktlücke, die es zu füllen gilt. 

Seit Juli 2019 mischen und modifizieren Krieg und sein Team darum nun Massekunststoffe, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten und die im Automobil verbauten Teile deutlich widerstandsfähiger zu machen und parallel dennoch eine kostengünstige Lösung zu erhalten.

Schmelzpunkt als Herausforderung

Mittlerweile wurden über 200 unterschiedliche Proben aus 35 Werkstoffmischungen entwickelt und getestet. „Wir nutzen dabei die Technik der Strahlenvernetzung zur Modifizierung der Werkstoffe, wir bestrahlen sie also“, so Krieg. Dies geschehe vor dem Hintergrund so wenig wie möglich Additive und andere Zusätze zur Veränderung der Eigenschaften der Kunststoffe zu verwenden. Deutlich vorangekommen sei man bereits, allerdings stelle der immer noch zu niedrige Schmelzpunkt der fertigen Produkte die größte Hürde für den industriellen Einsatz der gefundenen Lösungen dar. Bis zum Ende des Projektes Mitte nächsten Jahres soll sich aber auch hierfür eine Lösung gefunden haben, zeigt sich David Krieg optimistisch.

Natürlich war von Anfang an das Interesse an den Forschungsergebnissen riesig. Entsprechend wird das Projekt durch die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF), einemindustriegetragenen Netzwerk zur Förderung von Forschung, Transfer und Innovation im Mittelstand, finanziert.

Das durchschnittliche Mardergebiss

Beeindruckend ist in jedem Falle, mit welcher Akribie die jungen Forscher gearbeitet haben, um den Erfolg ihrer Kunststoffforschung wissenschaftlich belastbar zu überprüfen. Auf echte Marder konnte man dabei freilich nicht zurückgreifen: „Zusammen mit dem Biologischen Institut Oldenburg haben wir deshalb das durchschnittliche Gebiss des Steinmarders und dessen Bisskraft ermittelt und uns einen Verbiss-Prüfstand gebaut“, so Krieg schmunzelnd. Gefräst aus einem knochenähnlichen Material aus der Zahntechnik findet sich das Mardergebiss deshalb nun an einer Aufhängung befestigt und beißt - angesteuert von einem Computer – in die unterschiedlichen Schlauch-Varianten.

Wie bissfest ist bissfest?

Doch wie viele Bisse muss ein guter Schlauch denn nun aushalten, um als „mardersicher“ zu gelten? Auch auf diese Frage versucht man in Hof die richtige Antwort zu geben. Dem Mardergebiss ausgesetzt werden deshalb auch die derzeit handelsüblichen Schläuche, die sich aktuell in den meisten Autos finden. „So finden wir unseren Referenzwert und können erkennen, ob unsere Materialen bessere Eigenschaften mitbringen“, so der junge Forscher.

Vergrämung durch Bitterstoffe

Freilich ganz allein auf das Material und seine Beschaffenheit will man sich im Kampf gegen den Marderschaden unterdessen nicht verlassen. Zusätzlich zur verbesserten Bisseigenschaft der Schläuche sollen diese zukünftig eine marderabweisen Schicht auf ihrer Oberfläche tragen. „Durch eine Plasmabehandlung mit aerosolgelösten Bitterstoffen möchten wir zusätzlich einen über Jahre anhaltenden Vergrämungseffekt für den Marder erzeugen“, so David Krieg.

Am Institut für Angewandte Biopolymerforschung (ibp) der Hochschule Hof tut man also derzeit alles, um es den flinken Tieren mit den scharfen Zähnen so unbequem wie möglich unter den Motorhauben der Republik zu machen. 

(rk) 

Hochschule Hof stellt auf Online-Vorlesungen umHochschule Hof stellt auf Online-Vorlesungen um

Corona-Inzidenzwert über 35:
Hochschule Hof stellt auf Online-Vorlesungen um

Nachdem das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Hof mitgeteilt hat, dass der für die Hochschule Hof maßgebliche Inzidenzwert 35 überschritten hat, hat sich die Hochschulleitung entschieden, komplett auf Online-Vorlesungen umzustellen. Diese Regelung gilt ab dem 23.10.2020. Präsenzveranstaltungen finden bis auf Weiteres nicht mehr statt. Ausschließlich der Lehrbetrieb in den Laboren findet weiterhin gemäß den Anweisungen Ihrer jeweiligen Lehrkräfte am Campus statt. Dabei muss durchgängig ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Alle Informationen finden Sie auch unter:
https://www.hof-university.de/studierende/infos-zum-wintersemester-2020/21.html


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Beschreibung

Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Lehmann: „Die Hochschule Hof hat während der kompletten Coronakrise schnell und entschlossen reagiert. Im Zuge des Bemühens um eine Eindämmung der Pandemie sehen wir derzeit keine andere Möglichkeit als erneut auf Präsenz zu verzichten. Wir bitten alle Studierende und Mitarbeiter zudem um eine disziplinierte Umsetzung des Hygienekonzeptes.“

In diesem Sinne weist die Hochschule Hof auf folgende Punkte:

  • dass an allen Einzel-Arbeitsplätzen in den Foyers und auf den Gängen verpflichtend ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist.
  • Setzen Sie sich zudem bitte unbedingt an die jeweilige Seite des Tisches, an der die blaue Kennzeichnung angebracht ist, um den Mindestabstand zu den anderen Tischen zu gewährleisten.
  • Auch in den gekennzeichneten Außenbereichen am Campus Hof und am Campus Münchberg muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die beiden Lagepläne finden Sie unter: https://www.hof-university.de/studierende/infos-zum-wintersemester-2020/21.html
  • Aufgrund der rasanten Entwicklung der Infektionszahlen dürfen Hörsäle, Seminare, Labore oder Werkstätten ebenso ausschließlich mit Mund-Nasen-Schutz genutzt werden. Das heißt, auf den blau markierten Sitzplätzen muss dieser ab sofort getragen werden.

Rückfragen richten Sie bitte an:
wintersemester2020@hof-university.de

Cafeteria und Mensa geöffnetCafeteria und Mensa geöffnet

  • Die Cafeteria am Campus Hof hat ab sofort von Montag bis Freitag zwischen 09:30 und 16 Uhr geöffnet.
  • In der Mensa der HföD in Hof gibt es von Montag bis Freitag jeweils ab 11 Uhr Mittagessen.
  • Die Mensa am Campus Münchberg hat von Montag bis Freitag von 11 bis 13:30 Uhr geöffnet. 

Vor Ort ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und das Einhalten der Abstände Pflicht.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Studentenwerks Oberfranken. 


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Wo am Campus Maskenpflicht giltWo am Campus Maskenpflicht gilt

Liebe Hochschulangehörige,

Liebe Besucher*innen,

bitte beachten Sie, dass in allen Gängen und Foyers – auch an den Einzelarbeitsplätzen dort – sowie in den Toilettenräumen und auf den mit Schild und farbiger Linie gekennzeichneten Flächen im Außenbereich Maskenpflicht am Campus gilt.

Einen Lageplan mit den gekennzeichneten Außenflächen finden Sie unter Infos zum Wintersemester 2020/2021.

 


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Textilindustrie 4.0: EFRE-Technologietransfer am ifmTextilindustrie 4.0: EFRE-Technologietransfer am ifm

Das Projekt Textilindustrie 4.0 wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und sieht einen Technologietransfer des Instituts für Materialwissenschaften ifm in Bezug auf Innovationsmanagement, Maschentechnologie, Webtechnologie, Vliesstoffe, Flechtmethodiken oder Textilchemie an Kleinst- und Mittelstandsunternehmen (KMU) der Textilindustrie vor.

Welche technischen Möglichkeiten es am Campus Münchberg genau gibt und wie bleed organic clothing, einer der Projektpartner, die Zusammenarbeit sieht, erfahren Sie im Video: https://youtu.be/sr7vfxwBn3U


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Campus Münchberg: Technikum mit Schwerpunkt Textiltechnologie und Klimatisierung eingeweihtCampus Münchberg: Technikum mit Schwerpunkt Textiltechnologie und Klimatisierung eingeweiht

Das Technikum mit Schwerpunkt Textiltechnologie und Klimatisierung wurde am Donnerstag am Campus Münchberg der Hochschule Hof nach dreijähriger Bauzeit eingeweiht!
Mit den Forschungsthemen Vliesstofftechnologie sowie textile Verbundwerkstoffe unter Einsatz von Hochleistungsfasern wie Carbon und Keramik weist die Hochschule Hof ein Alleinstellungsmerkmal auf.

 


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Beschreibung

Um diese Forschungsaktivitäten künftig auszubauen, die in Bereichen wie Luft- und Raumfahrt sowie Turbinentechnik Anwendung finden, entstand in Münchberg ein Neubau, der ein Carbon- und ein Vliesstofftechnikum mit modernster Maschinenausstattung sowie Büro- und Seminarräume beherbergen wird. Dafür stellte der Freistaat Bayern der Hochschule 9,56 Millionen Euro zur Verfügung. Das kombinierte Carbon- und Vliesstofftechnikum soll die Attraktivität des Campus Münchberg in Lehre und Forschung weiter steigern. Ziel ist die Entwicklung eines Textilkompetenzzentrums mit Strahlkraft für ganz Oberfranken.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler betont: „Am Campus Münchberg der Hochschule Hof gehen Wissenschaft und Wirtschaft, Tradition und Innovation Hand in Hand: Hochschule und Unternehmen forschen hier gemeinsam zu nachhaltigen Textilien der Zukunft. Dieser #Technologiecampus zeigt, dass unsere Hochschulen für angewandte Wissenschaften ihr Profil mit Blick auf die Wirtschaftsstruktur vor Ort schärfen und damit Innovationstreiber in den Regionen sind. Mit dem Neubau des Textiltechnikums bauen wir den Campus Münchberg weiter aus und sorgen so für noch attraktivere Rahmenbedingungen. Mit dieser Investition stärken wir die Region, hier gestalten wir Zukunft!“

MakerSpace der Hochschule Hof nimmt Gestalt anMakerSpace der Hochschule Hof nimmt Gestalt an

Es bewegt sich was im geplanten MakerSpace der Hochschule Hof. Die ersten Maschinen sind eingetroffen und werden derzeit von Projekttechniker René Göhring installiert und in Betrieb genommen. Letzte Woche wurde der neue Lasercutter mit einer Leistung von 55kW und der erste von insgesamt vier 3D-Druckern geliefert. Ein Highlight des MakerSpaces wird der BigRep, ein großformatiger 3D-Drucker mit einem Druckraum von einem Kubikmeter. Der MakerSpace entsteht im Rahmen des Projektes StartUpLab Hof in einem separaten Bereich der Maschinenhalle (C-Gebäude) und wird ab Ende des Jahres für Angehörige der Hochschule Hof zur Verfügung stehen.

 

Ansprechpartner: Jörg Raithel 

joerg.raithel.2@hof-university.de


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Studium KLARMACHEN - digitaler Hochschulinformationstag

Sie möchten sich Klarheit über die einzelnen Studienangebote verschaffen, um herauszufinden, was am besten zu Ihnen passt?

Wir machen Ihnen am 18. November 2020 ab 10 Uhr den Bachelor klar! Ob dual oder im Vollzeitstudium, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof stellt die Praxis in den Fokus. Angewandt wird bei uns groß geschrieben, denn unsere Studierenden verfügen nach ihrem Studium neben theoretischem, vor allem auch über anwendungsbezogenes Wissen. In Projekten und unseren Forschungslaboren erfahren Sie, wie Sie Ihre Ideen wahr machen können.

Für Klarheit zu sorgen ist uns wichtig, deshalb stehen unsere Studienberatung und unser Ansprechpartner für Hochschule Dual, Prof. Dr. Boos während der gesamten Veranstaltung für Rückfragen zur Verfügung.

Zugang zum digitalen Hochschulinformationstag Studium KLARMACHEN 


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Studium KLARMACHEN - digitaler Hochschulinformationstag
Hochschule Hof forscht gegen Marderschäden

Mit einem innovativen Forschungsprojekt hat die Hochschule Hof einem der größten Ärgernisse der deutschen Autofahrer den Kampf angesagt: dem Marderschaden. Am Institut für Angewandte Biopolymerforschung (ibp) der Hochschule Hof unter Leitung von Prof. Dr. Michael Nase werden in Zusammenarbeit mit dem Automobilzulieferer UNIWELL Rohrsysteme GmbH & Co. KG derzeit Werkstoffe erprobt und getestet, die dem Biss des gemeinen Steinmarders weit besser trotzen sollen als derzeit gängige Materialen in handelsüblichen Schläuchen. Der Markt dafür ist riesig – das Interesse der Automobilindustrie natürlich ebenso.

 


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Hochschule Hof forscht gegen Marderschäden
Beschreibung

Marder verursachen nach Angaben der großen deutschen Versicherer jedes Jahr einen Schaden von rund 60 Millionen Euro an Kraftfahrzeugen – alleine in Deutschland. Jedes Jahr werden demnach über 200.000 Fälle bei den Versicherungen gemeldet, die für die entstandenen Marderschäden zahlen. Geht es nach David Krieg aus dem oberfränkischen Naila, der das Projekt federführend bearbeitet, soll sich diese immense Schadensbilanz schon in absehbarer Zeit deutlich reduzieren. Dafür forschen Krieg und sein Mitarbeiter Rafael Erdmann in den Technika und Laboren des Instituts an einer wirklich effektiven Lösung für dieses häufige Problem.

Kostengünstige Lösungen gesucht

Ihr Ansatzpunkt ist dabei das, was so häufig dem Marder zum Opfer fällt: Die Schläuche des Motorinnenraums. „Unser Ziel ist es, Schläuche aus einem günstigen Massekunststoff zu entwickeln, welcher einerseits dieselben Eigenschaften wie PVC aufweist und andererseits einen besseren Schutz vor Marderverbiss bietet“. PVC selbst ist zwar aufgrund seiner thermischen und mechanischen Eigenschaften grundsätzlich sehr gut für die Produktion derartiger Schläuche geeignet, allerdings bildet es beim Recycling aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung Chlorwasserstoff. Andere, ebenso bissfeste Kunststoffe sind derzeit zu teuer für die industrielle Verwendung. Es gibt also eine Marktlücke, die es zu füllen gilt. 

Seit Juli 2019 mischen und modifizieren Krieg und sein Team darum nun Massekunststoffe, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten und die im Automobil verbauten Teile deutlich widerstandsfähiger zu machen und parallel dennoch eine kostengünstige Lösung zu erhalten.

Schmelzpunkt als Herausforderung

Mittlerweile wurden über 200 unterschiedliche Proben aus 35 Werkstoffmischungen entwickelt und getestet. „Wir nutzen dabei die Technik der Strahlenvernetzung zur Modifizierung der Werkstoffe, wir bestrahlen sie also“, so Krieg. Dies geschehe vor dem Hintergrund so wenig wie möglich Additive und andere Zusätze zur Veränderung der Eigenschaften der Kunststoffe zu verwenden. Deutlich vorangekommen sei man bereits, allerdings stelle der immer noch zu niedrige Schmelzpunkt der fertigen Produkte die größte Hürde für den industriellen Einsatz der gefundenen Lösungen dar. Bis zum Ende des Projektes Mitte nächsten Jahres soll sich aber auch hierfür eine Lösung gefunden haben, zeigt sich David Krieg optimistisch.

Natürlich war von Anfang an das Interesse an den Forschungsergebnissen riesig. Entsprechend wird das Projekt durch die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF), einemindustriegetragenen Netzwerk zur Förderung von Forschung, Transfer und Innovation im Mittelstand, finanziert.

Das durchschnittliche Mardergebiss

Beeindruckend ist in jedem Falle, mit welcher Akribie die jungen Forscher gearbeitet haben, um den Erfolg ihrer Kunststoffforschung wissenschaftlich belastbar zu überprüfen. Auf echte Marder konnte man dabei freilich nicht zurückgreifen: „Zusammen mit dem Biologischen Institut Oldenburg haben wir deshalb das durchschnittliche Gebiss des Steinmarders und dessen Bisskraft ermittelt und uns einen Verbiss-Prüfstand gebaut“, so Krieg schmunzelnd. Gefräst aus einem knochenähnlichen Material aus der Zahntechnik findet sich das Mardergebiss deshalb nun an einer Aufhängung befestigt und beißt - angesteuert von einem Computer – in die unterschiedlichen Schlauch-Varianten.

Wie bissfest ist bissfest?

Doch wie viele Bisse muss ein guter Schlauch denn nun aushalten, um als „mardersicher“ zu gelten? Auch auf diese Frage versucht man in Hof die richtige Antwort zu geben. Dem Mardergebiss ausgesetzt werden deshalb auch die derzeit handelsüblichen Schläuche, die sich aktuell in den meisten Autos finden. „So finden wir unseren Referenzwert und können erkennen, ob unsere Materialen bessere Eigenschaften mitbringen“, so der junge Forscher.

Vergrämung durch Bitterstoffe

Freilich ganz allein auf das Material und seine Beschaffenheit will man sich im Kampf gegen den Marderschaden unterdessen nicht verlassen. Zusätzlich zur verbesserten Bisseigenschaft der Schläuche sollen diese zukünftig eine marderabweisen Schicht auf ihrer Oberfläche tragen. „Durch eine Plasmabehandlung mit aerosolgelösten Bitterstoffen möchten wir zusätzlich einen über Jahre anhaltenden Vergrämungseffekt für den Marder erzeugen“, so David Krieg.

Am Institut für Angewandte Biopolymerforschung (ibp) der Hochschule Hof tut man also derzeit alles, um es den flinken Tieren mit den scharfen Zähnen so unbequem wie möglich unter den Motorhauben der Republik zu machen. 

(rk) 

Hochschule Hof stellt auf Online-Vorlesungen um

Corona-Inzidenzwert über 35:
Hochschule Hof stellt auf Online-Vorlesungen um

Nachdem das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Hof mitgeteilt hat, dass der für die Hochschule Hof maßgebliche Inzidenzwert 35 überschritten hat, hat sich die Hochschulleitung entschieden, komplett auf Online-Vorlesungen umzustellen. Diese Regelung gilt ab dem 23.10.2020. Präsenzveranstaltungen finden bis auf Weiteres nicht mehr statt. Ausschließlich der Lehrbetrieb in den Laboren findet weiterhin gemäß den Anweisungen Ihrer jeweiligen Lehrkräfte am Campus statt. Dabei muss durchgängig ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Alle Informationen finden Sie auch unter:
https://www.hof-university.de/studierende/infos-zum-wintersemester-2020/21.html


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Hochschule Hof stellt auf Online-Vorlesungen um
Beschreibung

Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Lehmann: „Die Hochschule Hof hat während der kompletten Coronakrise schnell und entschlossen reagiert. Im Zuge des Bemühens um eine Eindämmung der Pandemie sehen wir derzeit keine andere Möglichkeit als erneut auf Präsenz zu verzichten. Wir bitten alle Studierende und Mitarbeiter zudem um eine disziplinierte Umsetzung des Hygienekonzeptes.“

In diesem Sinne weist die Hochschule Hof auf folgende Punkte:

  • dass an allen Einzel-Arbeitsplätzen in den Foyers und auf den Gängen verpflichtend ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist.
  • Setzen Sie sich zudem bitte unbedingt an die jeweilige Seite des Tisches, an der die blaue Kennzeichnung angebracht ist, um den Mindestabstand zu den anderen Tischen zu gewährleisten.
  • Auch in den gekennzeichneten Außenbereichen am Campus Hof und am Campus Münchberg muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die beiden Lagepläne finden Sie unter: https://www.hof-university.de/studierende/infos-zum-wintersemester-2020/21.html
  • Aufgrund der rasanten Entwicklung der Infektionszahlen dürfen Hörsäle, Seminare, Labore oder Werkstätten ebenso ausschließlich mit Mund-Nasen-Schutz genutzt werden. Das heißt, auf den blau markierten Sitzplätzen muss dieser ab sofort getragen werden.

Rückfragen richten Sie bitte an:
wintersemester2020@hof-university.de

Cafeteria und Mensa geöffnet

  • Die Cafeteria am Campus Hof hat ab sofort von Montag bis Freitag zwischen 09:30 und 16 Uhr geöffnet.
  • In der Mensa der HföD in Hof gibt es von Montag bis Freitag jeweils ab 11 Uhr Mittagessen.
  • Die Mensa am Campus Münchberg hat von Montag bis Freitag von 11 bis 13:30 Uhr geöffnet. 

Vor Ort ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und das Einhalten der Abstände Pflicht.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Studentenwerks Oberfranken. 


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Cafeteria und Mensa geöffnet
Wo am Campus Maskenpflicht gilt

Liebe Hochschulangehörige,

Liebe Besucher*innen,

bitte beachten Sie, dass in allen Gängen und Foyers – auch an den Einzelarbeitsplätzen dort – sowie in den Toilettenräumen und auf den mit Schild und farbiger Linie gekennzeichneten Flächen im Außenbereich Maskenpflicht am Campus gilt.

Einen Lageplan mit den gekennzeichneten Außenflächen finden Sie unter Infos zum Wintersemester 2020/2021.

 


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Textilindustrie 4.0: EFRE-Technologietransfer am ifm

Das Projekt Textilindustrie 4.0 wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und sieht einen Technologietransfer des Instituts für Materialwissenschaften ifm in Bezug auf Innovationsmanagement, Maschentechnologie, Webtechnologie, Vliesstoffe, Flechtmethodiken oder Textilchemie an Kleinst- und Mittelstandsunternehmen (KMU) der Textilindustrie vor.

Welche technischen Möglichkeiten es am Campus Münchberg genau gibt und wie bleed organic clothing, einer der Projektpartner, die Zusammenarbeit sieht, erfahren Sie im Video: https://youtu.be/sr7vfxwBn3U


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Textilindustrie 4.0: EFRE-Technologietransfer am ifm
Campus Münchberg: Technikum mit Schwerpunkt Textiltechnologie und Klimatisierung eingeweiht

Das Technikum mit Schwerpunkt Textiltechnologie und Klimatisierung wurde am Donnerstag am Campus Münchberg der Hochschule Hof nach dreijähriger Bauzeit eingeweiht!
Mit den Forschungsthemen Vliesstofftechnologie sowie textile Verbundwerkstoffe unter Einsatz von Hochleistungsfasern wie Carbon und Keramik weist die Hochschule Hof ein Alleinstellungsmerkmal auf.

 


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Campus Münchberg: Technikum mit Schwerpunkt Textiltechnologie und Klimatisierung eingeweiht
Beschreibung

Um diese Forschungsaktivitäten künftig auszubauen, die in Bereichen wie Luft- und Raumfahrt sowie Turbinentechnik Anwendung finden, entstand in Münchberg ein Neubau, der ein Carbon- und ein Vliesstofftechnikum mit modernster Maschinenausstattung sowie Büro- und Seminarräume beherbergen wird. Dafür stellte der Freistaat Bayern der Hochschule 9,56 Millionen Euro zur Verfügung. Das kombinierte Carbon- und Vliesstofftechnikum soll die Attraktivität des Campus Münchberg in Lehre und Forschung weiter steigern. Ziel ist die Entwicklung eines Textilkompetenzzentrums mit Strahlkraft für ganz Oberfranken.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler betont: „Am Campus Münchberg der Hochschule Hof gehen Wissenschaft und Wirtschaft, Tradition und Innovation Hand in Hand: Hochschule und Unternehmen forschen hier gemeinsam zu nachhaltigen Textilien der Zukunft. Dieser #Technologiecampus zeigt, dass unsere Hochschulen für angewandte Wissenschaften ihr Profil mit Blick auf die Wirtschaftsstruktur vor Ort schärfen und damit Innovationstreiber in den Regionen sind. Mit dem Neubau des Textiltechnikums bauen wir den Campus Münchberg weiter aus und sorgen so für noch attraktivere Rahmenbedingungen. Mit dieser Investition stärken wir die Region, hier gestalten wir Zukunft!“

MakerSpace der Hochschule Hof nimmt Gestalt an

Es bewegt sich was im geplanten MakerSpace der Hochschule Hof. Die ersten Maschinen sind eingetroffen und werden derzeit von Projekttechniker René Göhring installiert und in Betrieb genommen. Letzte Woche wurde der neue Lasercutter mit einer Leistung von 55kW und der erste von insgesamt vier 3D-Druckern geliefert. Ein Highlight des MakerSpaces wird der BigRep, ein großformatiger 3D-Drucker mit einem Druckraum von einem Kubikmeter. Der MakerSpace entsteht im Rahmen des Projektes StartUpLab Hof in einem separaten Bereich der Maschinenhalle (C-Gebäude) und wird ab Ende des Jahres für Angehörige der Hochschule Hof zur Verfügung stehen.

 

Ansprechpartner: Jörg Raithel 

joerg.raithel.2@hof-university.de


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