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Lehre in Zeiten der Pandemie: So soll das Sommersemester 2021 werdenLehre in Zeiten der Pandemie: So soll das Sommersemester 2021 werden

Stand 19.02.2021 sehen die Planungen für das Sommersemester 2021 wie folgt aus:

Zu Beginn des Semesters werden die Vorlesungen leider nur online stattfinden können. Wir hoffen jedoch sehr, dass die Pandemie-Lage es zulässt, im Verlauf des Semesters Schritt für Schritt zumindest einen Teil der Vorlesungen in Präsenz oder als hybride Vorlesungen durchführen zu können. 

Die derzeitige Rechtslage erlaubt die Durchführung von Laborpraktika in Präsenz – diese Möglichkeit wollen wir nutzen. Wir arbeiten derzeit an einem Konzept, wie wir durch Schnelltests die Durchführung dieser Praktika noch sicherer machen können. Nähere Informationen, welche Praktika in Präsenz durchgeführt werden, erhalten Sie von den Fakultäten bzw. Studiengangleitern

Bitte beachten Sie, dass sich aufgrund der ungewissen pandemischen Lage kurzfristige Änderungen dieses Konzeptes ergeben können. 


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Eröffnung des Kompetenzzentrums Digitale Verwaltung der Hochschule HofEröffnung des Kompetenzzentrums Digitale Verwaltung der Hochschule Hof

Verhindert die DSGVO die Digitalisierung der Verwaltung? Braucht eine Stadt einen Chief Digital Officer (CDO) und was soll diese Person dann eigentlich genau machen? Warum reicht es nicht, ein paar neue Technologiesysteme einzuführen? Und kann die Digitalisierung in den aktuell vorhandenen Strukturen überhaupt gelingen? Dies sind einige der Fragen, mit der sich am 19.03.21 von 9 bis 15 Uhr die Eröffnungsveranstaltung des neuen Kompetenzzentrums für Digitale Verwaltung an der Hochschule Hof auseinandersetzt.

 


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Beschreibung

Diskutiert wird bei der Online-Veranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern aus Landesbehörden, Städten und Landkreisen – auch der Bayerische Minsterpräsident Dr. Markus Söder ist der Veranstaltung zugeschaltet.

Prominente Diskussionsteilnehmer

Rede und Antwort stehen dabei unter anderem die Bayerische Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach, der Staatssekretär für Digitale Verwaltung in der Sächsischen Staatskanzlei Thomas Popp sowie der bayerische Landesdatenschutzbeauftragte Prof. Dr. Thomas Petri.

Als Gäste werden ebenso der CDO der Stadt Karlsruhe Markus Losert, der Leiter des Fachbereichs zentrale Dienste Nordfriesland Thorsten Wilcke und der Referatsleiter Finanzen, Personal und IT der Stadt Nürnberg Harald Riedel digital begrüßt. Ihre Expertise bringen ebenso ein Katja Köhler, Teamleiterin Digitalisierung bei der Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) und Stefan Fuhrmann vom Dienstleister Media Solutions zusammen mit Studierenden aus dem berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Digitale Verwaltung.

Moderiert wird die Eröffnung von Prof. Dr. Heike Markus und Prof. Dr. Thomas Meuche, beide haben die Leitung des neuen Kompetenzzentrums Digitale Verwaltung inne.

Musterbeispiel einer digitalen Behörde

Professor Meuche umreisst das Ziel der neuen Einrichtung wie folgt: „Wir möchten in den nächsten 5 Jahren den digitalen Zwilling einer deutschen Behörde erschaffen. Dieses Abbild soll zum einen der angewandten Forschung dienen, zum anderen aber auch der Lehre. Wir möchten für die Forschung eine Best-Practice-Behörde aufbauen, wobei es dabei nicht allein um technische, sondern auch um organisatorische Aspekte geht.“ Zudem will man sich zukünftig bei der Entwicklung von Lösungen auch um das sehr wichtige Thema der digitalen Kluft kümmern, d.h. darum, wie man möglichst allen Bürgerinnen und Bürgern Zugang zu digitalen Angeboten der öffentlichen Verwaltung ermöglichen kann. Der Aufbau des Zentrums wird durch das Bayerische Staatsministerium für Digitales gefördert und durch die Oberfrankenstiftung mit EUR 540.000 unterstützt.

Anmeldung

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist aus Gründen der besseren Planung jedoch über die Website www.kdv-hof.de erforderlich.

Dr. Heike Markus

Professor für Digitale Verwaltung mit dem Schwerpunkt KI
Leitung des Masterstudiengangs Digitale Transformation
Leitung des Kompetenzzentrums Digitale Verwaltung

Dr. Thomas Meuche
Professor für Betriebswirtschaft
Leitung der Studiengänge Digitale Verwaltung und Digitale Wirtschaft
Leitung des Kompetenzzentrums Digitale Verwaltung

Kompetenzzentrum Digitale Verwaltung der Hochschule Hof
Alfons-Goppel-Platz 1 , 95028 Hof

www.kdv-hof.de

Duales Studium: Jetzt informieren!Duales Studium: Jetzt informieren!

Die Hochschule Hof beteiligt sich am Donnerstag, 04.03.21 an der Onlinemesse "Einstieg", um über die vielfältigen Möglichkeiten des Dualen Studiums bei uns zu informieren. Dafür steht an diesem Tag Prof. Dr. Franz-Xaver Boos für Eure Fragen zur Verfügung. Insgesamt wird bei "Einstieg" über 250 duale Studiengänge in ganz Bayern informiert - schaut einfach mal rein!

https://www.einstieg.com/profil/hochschule-dual.html

 


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Nachhaltiges Wassermanagement als Lösungsansatz für eine Schicksalsfrage der MenschheitNachhaltiges Wassermanagement als Lösungsansatz für eine Schicksalsfrage der Menschheit

Der Bedarf der zunehmenden Weltbevölkerung nach hochqualitativem Wasser wächst ständig und auch die Herausforderungen, die der Klimawandel an die internationale Wasserwirtschaft stellt, werden zusehends komplexer. Zweifellos: Die dauerhafte Verfügbarkeit von Wasser an den unterschiedlichsten Orten der Welt ist eines der großen Zukunftsthemen der Menschheit. Mit einem neuen Masterstudiengang zum nachhaltigen Wassermanagement vermittelt die Hochschule Hof ab dem Wintersemester 2021/22 eine Qualifikation, die in einzigartiger Weise Management- und Technikkompetenzen verknüpft und dabei auch die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung integriert. Studierenden stehen damit international viele Möglichkeiten in einem Wachstumsbereich offen.

 


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Beschreibung

„Sustainable Water Management and Engineering“, so der vollständige Name des neuen Studienangebots, richtet sich ganz konkret an Menschen, die bereits im Besitz einer akademischen Ausbildung sind, sich gleichzeitig aber noch auf der Suche nach einem Betätigungsfeld mit gesellschaftlicher Relevanz und nachhaltigem Sinn befinden:

Nachhaltige Lösungen gegen den Klimawandel

"Wir möchten eine ganz neue Generation von Ingenieuren und Führungskräften ausbilden. Systemisches Denken mit multi- und interdisziplinären Fähigkeiten ist die Basis für die Gestaltung einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Wasserwirtschaft – einer Branche also, die gerade im Hinblick auf den Klimawandel in den nächsten Jahrzehnten durch komplexe Herausforderungen geprägt sein wird. Diese bewältigen zu können und dabei innovative und ökologische Lösungen zu finden, ist das Ziel unserer Lehre“, so Prof. Dr. Manuela Wimmer, Leiterin des in englischer Sprache angebotenen Studienganges. Die derzeitige Kernaufgabe im Bereich Wasser sei es ihr zufolge, bestehende Systeme, Konzepte und Technologien in der öffentlichen und privaten Wasserwirtschaft sowie in der Industrie den laufenden Veränderungen anzupassen oder sogar neu zu entwickeln.

Verknüpfung mit digitalen Lösungen als Alleinstellungsmerkmal 

Ganz besonders macht den neuen Kurs an der Hochschule Hof ein starker Schwerpunkt auf dem Bereich der Digitalisierung. Zwar gäbe es national wie international bereits einige interdisziplinäre Studiengänge zum Thema Wassermanagement, unter anderem in den USA, Kanada, Spanien oder Schweden. Dennoch sei das nun in Hof aus der Taufe gehobene Kursprojekt einzigartig: „Ohne den Aspekt der Digitalisierung zu würdigen, wird eine nachhaltige Wasserwirtschaft in Zukunft nur schwer umzusetzen sein. Aus diesem Grunde legen wir einen starken Fokus auf die Frage, wie die anstehenden Herausforderungen durch digitale Technik bewältigt werden können“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann und Prof. Dr. Manuela Wimmer unisono.

Interdisziplinäre Lehre als Basis

Die angebotene Lehre basiert insgesamt auf einem multi- und interdisziplinärem Konzept: Es verbindet Nachhaltigkeits- und Risikomanagement mit dem Management vorhandener Ressourcen, Zusätzlich werden präzise Kenntnisse über Aufbereitungstechnologien, die Wasserkreislaufwirtschaft und über spezifische Bauwerke der Wasserwirtschaft, wie zum Beispiel Kanalsysteme, vermittelt. Auch das Wissen über Digitalisierungstechniken und gesellschaftliche Belange fließt darin ein. Die Studierenden erwerben auf diese Art vielfältige Analysefähigkeiten, Methodenkenntnisse sowie Lösungs- und Bewertungskompetenzen.

Kooperation mit vielen relevanten Akteuren

Der Kurs kann auf der Basis eines ingenieur- oder wirtschaftswissenschaftlichen Bachelorabschlusses mit Umwelt- und Wasserausrichtung besucht werden. „Auch eine einschlägige Berufserfahrung in der Wasserwirtschaft bereichert natürlich und ist von Vorteil. Eine enge Kooperation mit innovativen Firmen, Behörden und Forschungseinrichtungen findet aber in jedem Falle auch im Studium statt“, so Prof. Dr. Wimmer. Mehr noch: Der neue Studiengang kann auch dual - also parallel zu Praxiseinsätzen in Unternehmen - absolviert werden.

Soziale und ökologische Komponenten

Durch Gruppenprojekte zum Beispiel in Unternehmen sollen Theorie und Praxis miteinander verzahnt werden. „In Forschungsprojekten und Fallstudien sowie natürlich in der Masterarbeit möchten wir immer wieder die entscheidenden Zukunftsfaktoren miteinander kombinieren: Diese sind ökonomische Leistungsfähigkeit, die Beachtung sozialer Belange sowie natürlich die ökologische Verträglichkeit“, so Studiengangsleiterin Prof. Dr. Wimmer.

Wachsende Jobperspektiven

Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind für die kommenden AbsolventInnen bereits heute sehr gut: „Das Berufsbild des Nachhaltigkeitsmanagers mit Schwerpunkt Wasser oder des Wasseringenieurs mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung wird schon heute stark nachgefragt – man denke allein an viele innovative Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Planungsbüros oder staatliche Behörden, die hier als Arbeitgeber in Frage kommen. Auch als Projektingenieure, Sachverständige oder Gutachter können unsere Studierenden tätig werden. Klar ist: Mit steigenden Herausforderungen in der Wasserwirtschaft wird die Nachfrage nach multi- und interdisziplinär ausgebildeten Menschen absehbar immer größer“, so die Einschätzung von Prof. Dr. Manuela Wimmer, die selbst als Expertin in vielen Netzwerken der Wasserwirtschaft aktiv und engagiert ist.

Jetzt bewerben!

Der Studiengang „Sustainable Watermanagement and Engineering“ startet im Wintersemester 2021/22 an der Hochschule Hof. Bewerben kann man sich hierfür ab Mai 2021. Weitere Informationen unter: www.hof-university.de/studienangebot

Bilder:
- Prof. Dr. Manuela Wimmer, Studiengangsleiterin;
- istock.com/metamorworks

Digitale Fachtagung “Bioplastics - Science meets IndustryDigitale Fachtagung “Bioplastics - Science meets Industry

Umweltfreundlicher produzieren mit Biokunststoffen: Der Übergang von einer erdölbasierten Wirtschaft zu einer nachhaltigen Produktion auf der Basis nachwachsender Rohstoffe ist eines der Megathemen des 21. Jahrhunderts. Aufgrund riesiger Mengen Kunststoffmülls in Natur und Weltmeeren sowie der Verantwortung gegenüber kommenden Generationen sehen sich Wissenschaft, Unternehmen und Politik verpflichtet, zu einer Lösung des Umweltproblems beizutragen. Am Institut für angewandte Biopolymerforschung der Hochschule Hof (ibp) unter der Leitung von Prof. Michael Nase werden hierfür nachhaltige, auf Biokunststoffen basierende Lösungen entwickelt. Bei einer digitalen Fachtagung am 03.- 04. März 2021 werden aktuelle Erkenntnisse und Innovationen aus Wissenschaft und Industrie nun der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

 


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Mit der zweitägigen Fachtagung Bioplastics - Science meets Industry, die im Rahmen des Wissentransferprojektes BiopolyMEHR stattfindet, will die Hochschule Hof einen Rahmen schaffen, indem sich Firmen, Institute, Forschungsstellen und Interessierte aus der Kunststoff- und Recyclingindustrie über die neuesten Trends und Ergebnisse aus Wissenschaft und Praxis informieren können. Ziel der Fachtagung ist laut den Veranstaltern der gezielte Austausch zwischen Forschung und Wirtschaft. 

Im Mittelpunkt der Gespräche stehen Vorträge und Diskussionen zu den Themenschwerpunkten Synthese, Verarbeitung, Anwendung sowie Abbau von Biokunststoffen. Als Auftaktredner konnten die Veranstalter u.a. Dr. Bernhard Bauske vom WWF Deutschland gewinnen. Weitere namhafte ReferentInnen sind u.a. Dr. Friedrich von Hesler vom Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern und Dr. Gabriele Petereck von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. Im Rahmen eines sogenannten „Science Slam“ sollen zudem aktuelle Forschungsergebnisse unterhaltsam dargeboten werden.

Das Programm der Veranstaltung ist unter https://www.ibp-hof.de/fachtagung-bioplastics-science-meets-industry-2021/ einsehbar. Interessierte können sich dort noch kostenfrei bis zum 02. März 2021 für eine Teilnahme anmelden.

Das Wissentransferprojekt „BiopolyMEHR“ wird durch den Europäischen Sozialfonds ESF, die Oberfrankenstiftung und die Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V. unterstützt.

Neuer Studiengang „Innovative Gesundheitsversorgung“ der Hochschule Hof am Campus KronachNeuer Studiengang „Innovative Gesundheitsversorgung“ der Hochschule Hof am Campus Kronach

Brückenbauer zwischen Technologie sowie Gesundheits- und Sozialberufen gesucht! Im Wintersemester 2021/22 erweitert die Hochschule Hof ihr Angebot um einen neuartigen, deutschlandweit einmaligen Studiengang. Am neuen Campus Kronach wird dann der Bachelorstudiengang „Innovative Gesundheitsversorgung“ aus der Taufe gehoben. Er beschäftigt sich interdisziplinär mit den Schnittstellen zwischen Gesundheitsversorgung, Informatik und Ingenieurwissenschaften. Die künftigen Absolventen des neuen Berufsbildes sollen einen wertvollen Beitrag zur Gewährleistung einer hohen Lebensqualität der Bevölkerung über alle Phasen des Lebens hinweg leisten, aber auch dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten zu optimieren. Zudem sollen sie auch zur Bewältigung der Anforderungen des demografischen Wandels insbesondere in ländlichen Regionen beitragen.

 


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Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren fast alle Bereiche des Arbeits- und Privatlebens erfasst. Auch im Gesundheits-, Pflege- und Betreuungssektor bieten technische Anwendungen immense Möglichkeiten. Ihre Verbreitung ist, wie sich unter anderem während der Corona-Pandemie zeigt, allerdings noch gering.

Moderne Technik unterstützt

Gehören Körperwaagen, die Muskel- und Knochenmasse erfassen, heute schon fast zum Standard in jedem Privathaushalt, so bietet die Entwicklung weit mehr Möglichkeiten für alle, die in diesem Sektor tätig sind: Man denke an Trinkbecher, die an das Trinken erinnern und erfassen, wieviel getrunken wurde, ohne dass eine Fachkraft daran erinnern musste - oder auch an Smartwatches, die am Armgelenk ohne viel Aufwand und lästige Kabel ein 24-Stunden-EKG durchführen.

Veränderte Berufsbilder

Dies sind nur zwei von ganz vielen Beispielen dafür, wie sehr neue Technik die Arbeit erleichtert. Sie vermitteln aber eine Vorstellung davon, wie sehr sich auch traditionelle Berufsbilder verändern werden.

„Robotik, Telemedizin und vielerlei Assistenzsysteme gewinnen immer mehr Einfluss auf den Bereich der Gesundheitsversorgung. Und bei der Nutzung gewonnener Daten sowie dem Einsatz Künstlicher Intelligenz steht dieser Bereich noch ganz am Anfang. Es mangelt aber heute schon an Experten, die sowohl Technik als auch Fachprozesse verstehen und die wirtschaftlichen und kommunikativen Kompetenzen für die Zusammenführung aller beteiligten Disziplinen und Personen mitbringen“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann.

Schnittstellenkompetenz als Erfolgsfaktor

Genau bei diesem Mangel setzt das neue Studienangebot am Campus in Kronach jetzt an:

„Wir vermitteln Fachprozesse aus der Gesundheitsversorgung ebenso wie notwendige technische Kenntnisse. Während es bislang einerseits Berufsbilder der Versorgung wie Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten sowie Pädagogen gibt und andererseits Informatiker und Ingenieure, so sind diese vermeintlich starren Grenzen in der neuen Arbeitswelt nicht mehr zielführend. Wir wollen also Brückenbauerinnen und Brückenbauer zwischen diesen Bereichen ausbilden - denn wir sind überzeugt, dass hierin die Zukunft der Gesundheitsversorgung liegen wird“, so Prof. Dr. Gerald Schmola, Gründungsdekan der Fakultät Innovative und Interdisziplinäre Wissenschaften an der Hochschule Hof und erster Ansprechpartner für den neuen Studiengang.

Spezialisierung am Studienende

Diesem Anspruch entsprechend breit gefächert ist die Liste der Lehrinhalte, die ab Oktober 2021 in Kronach vermittelt werden. Der Studiengang fußt auf vier Säulen sowie einer Vertiefungsrichtung. Im Bereich „Grundlagen der Gesundheitsversorgung“ wird die Basis mit dem Erwerb von Kenntnissen wie beispielsweise den medizinischen Grundlagen oder auch zur Epidemiologie und zur Gesundheitspolitik gelegt. Ein weiterer Kernbereich widmet sich dem Themenfeld der „angewandten Informatik“. Seminare zu Datenanalyse und Business Intelligence oder zu Internet- und Apptechnologien sind beispielhafte Module dieses Bereichs. Im Kernbereich „Gesundheitstechnologie“ stehen spannende Vorlesungen und Übungen etwa zur Robotik oder zu alltagsunterstützenden Assistenzsystemen im Lehrplan. Vierte Säule des Studiums sind Managementgrundlagen und Methodenkenntnisse. Dort erhalten die Studierenden Einblick beispielsweise in das Projektmanagement oder Qualitätsmanagement.

Am Ende des Studiums kann man sich schließlich auf einen von drei Fachbereichen spezialisieren: Dafür stehen die Module zur Pflege, Angewandter Psychologie oder sozialen Arbeit/Sozialmanagement zur Auswahl.

Die Hochschule wird speziell für den Studiengang mehrere Labore einrichten, in denen die Studierenden die Technologien anwenden, damit selbst erleben und auch weiterentwickeln können.

Der Studiengang richtet sich ausdrücklich an Männer wie Frauen, die ein hohes Interesse für das Gesundheits- und Sozialwesen mitbringen, gleichzeitig aber auch an technologischen Themen interessiert sind. Dies können einerseits Absolventen des Gymnasiums oder der Fachober- und Berufsoberschulen sein, andererseits aber auch Personen, die bereits im Gesundheits- oder IT-Sektor arbeiten und sich weiterbilden möchten.

„Mit unserem neuen Studiengang können nach dem Abschluss zum Beispiel Berufe besetzt werden, die moderne Technik in bestehende Bereiche der Gesundheitsversorgung implementieren, z.B. in Krankenhäusern, Pflegeheimen, aber auch in der medizintechnischen Industrie oder bei Softwarenanbietern. Wir wollen unsere Absolventen aber auch dazu befähigen, bestehende Strukturen im Gesundheitswesen aufzubrechen und neue, visionäre Geschäftsmodelle zu etablieren“, so Prof. Dr. Dietmar Wolff, Vizepräsident Lehre der Hochschule Hof.

Jetzt bewerben!

Der Studiengang „Innovative Gesundheitsversorgung“ startet im Wintersemester 2021/22 am Campus Kronach. Für den neuen Studiengang bewerben kann man sich ab Mai 2021.  Weitere Informationen unter: www.hof-university.de/studienangebot

Neuer Studiengang „Design & Mobilität“ startet am Standort SelbNeuer Studiengang „Design & Mobilität“ startet am Standort Selb

Der Aufbruch in ein neues Zeitalter der menschlichen Fortbewegung! Wohl kaum ein Wirtschaftssektor ist derzeit so im Wandel wie jener der Mobilität. Egal, ob im Bereich der sich auf neue Antriebsformen spezialisierenden Automobilindustrie, der Elektro-gestützten Fahrräder oder auch der sich neuen Anforderungen anpassenden, öffentlichen Transportsysteme: Tiefgreifende Veränderungen in Klima- und Energiepolitik sowie in der gesamten Gesellschaft lassen völlig neue Formen der Mobilität entstehen. Die Chance Verkehrsmittel für die Zukunft im wahrsten Sinne des Wortes mitzugestalten, bietet nun die Hochschule Hof an. In Zusammenarbeit mit der Staatlichen Fachschule für Produktdesign Selb startet im Wintersemester 2021/22 der neue Studiengang „Design & Mobilität“, auf den sich Interessierte schon bald bewerben können. Studierenden winkt der Eintritt in einen Markt der Zukunft.


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Die Menschheit strebt nach neuen Antworten auf eines ihrer Grundbedürfnisse: Mobilität. Die Frage, wie wir uns in Zukunft von einem Punkt zu einem anderen fortbewegen werden, beschäftigt derzeit Wissenschaft, Unternehmen, Politik und Medien. Nicht zu Unrecht, schließlich sind damit insbesondere im Industrieland Deutschland auch Fragen unseres Wohlstands oder unserer Arbeitswelt unmittelbar verknüpft.

Bachelorstudiengang für zunächst 30 Studierende

Gefragt sind umso mehr innovative, wirtschaftliche, aber auch ökologisch nachhaltige und optisch ansprechende Lösungen. Junge Menschen zu befähigen, genau diese zu schaffen, das ist das ausdrückliche Ziel des neuen Studiengangs „Design & Mobilität“ am neuen Lernort Selb der Hochschule Hof. In Form eines Bachelorstudiengangs werden ab dem Wintersemester bis zu 30 Studierende in der Gestaltung der Mobilität neuester Prägung unterrichtet. Die Lehrveranstaltungen werden dabei zum ganz großen Teil in Selb und in wenigen Fällen am Campus der Hochschule Hof  stattfinden.

Beste Berufsaussichten

Im Mittelpunkt des Studiums steht unter anderem der Umgang mit digitalen Hilfsmitteln: „Die neueste Technik ermöglicht es uns, die Welt von Morgen neu zu gestalten. Wir möchten junge Menschen befähigen, funktionale und optisch überzeugende Gestaltung kommender Verkehrsmittel möglichst überzeugend zu verbinden. Dies ist eine ausgesprochen spannende und herausfordernde Aufgabe, der wir uns gerne stellen. Ich bin überzeugt, dass unsere zukünftigen Absolventen beste Berufsaussichten in diesem Bereich haben werden“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann. Letzteres gelte insbesondere deshalb, da eine präzise ausgerichtete Positionierung des neuen Studienganges bereits jetzt starkes Interesse seitens der Industrie erzeuge.

Digitale Gestaltung, handwerkliche Umsetzung

Das Design neuer Mobilität erfordert umfangreiches Wissen und Können, daran lässt Prof. Dr. Herbert Reichel keinen Zweifel. Er verantwortet an der Hochschule Hof das Fachgebiet Konstruktion und zeichnet maßgeblich für die Konzeption des neuen Studienganges in Selb verantwortlich: „Effiziente Bewegung wird durch genaue physikalische Berechnungen, durch maßgeschneiderte Werkstoffe, ergonomische Gestaltung und auch durch gute Bedienbarkeit des Endproduktes möglich. Unsere Lehre wird deshalb den Transfer von ersten Konzeptionen auf Papier über die körperliche Realisierung und handwerkliche Arbeit bis hin zur Übernahme in die digitale Welt umfassen“, erläutert er.  Ein selbstverständlicher Umgang mit High End Gestaltungsprogrammen, der Virtuellen Realität sowie dem 3D-Druck werden deshalb bereits im Studium vermittelt.

Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft

Der Studiengang Design & Mobilität der Hochschule Hof, beschränkt sich aber nicht allein auf die reine Hochschullehre, sondern arbeitet in intensivem Austausch mit relevanten Partnern der Mobilitätsindustrie zusammen. In Teamarbeit mit Entwicklungsingenieuren, Vertrieb oder auch Kaufleuten wird jeweils die beste Lösung für das Produkt erarbeitet. So sollen den Studierenden auch die Anforderungen relevanter Unternehmen vermittelt werden, die sich nicht allein auf das Lehrgebiet beziehen, deren Umsetzung aber elementar für den späteren Erfolg des Produktes sind.

Design entscheidet über Erfolg

Dass für eine erfolgreiche Konstruktion neuer Mobilität neben allen zu erfüllenden Funktionalitäten auch das Auge des Betrachters ganz entscheidend ist, daran lassen die Verantwortlichen keinen Zweifel: „Die gestalterische Qualität ist eine Grundvoraussetzung für den Erfolg eines Produktes. Die besten Lösungen werden vom Kunden nur akzeptiert, wenn auch das Design modern und ansprechend ist“, so Bernd Rössler, Fachlehrer an der Berufsfachschule für Produktdesign.

Wessen Traum es ist, dass die eigenen Arbeitsergebnisse die Welt von morgen bewegen, der kann sich ab Mai 2021 an der Hochschule Hof für den neuen Studiengang „Design & Mobilität“ bewerben. Weitere Informationen finden Sie unter: www.hof-university.de/studienangebot 

Regionaler Wasserstoff aus Biomasse – sauber und effizient!Regionaler Wasserstoff aus Biomasse – sauber und effizient!

An der Hochschule Hof macht eine Unternehmensgründung auf sich aufmerksam, die wichtige Lösungen für die Energiewende liefern könnte: Die BtX energy GmbH bietet unterschiedliche Verfahren, um aus Biomasse hochwertigen Wasserstoff herzustellen. Neben dem Vertrieb schlüsselfertiger Anlagen zur Dampfreformierung von Biogas möchte die junge Firma zunächst für die Region Hof ein Gesamtkonzept zur regionalen Erzeugung und Nutzung von grünem Wasserstoff erstellen – ein wegweisendes Unterfangen.


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Beschreibung

Andy Gradel ist gelernter Maschinenbauer und Leitender Ingenieur am Institut für Wasser- und Energiemanagement der Hochschule Hof (iwe). Der 30Jährige, der vor kurzem seine Doktorarbeit fertigstellte, beschäftigt sich in seiner Forschung seit 2016 mit der Frage, wie aus Biomasse saubere Energie und Wärme gewonnen werden kann. In Zusammenarbeit mit seinem Industriepartner, der WS - Wärmeprozesstechnik GmbH aus dem schwäbischen Renningen gelang Gradel im Rahmen einer Promotion im Kontext der Technologieallianz Oberfranken (TAO) nun über viele Versuche die Entwicklung eines neuartigen Holzvergasers.

Auszeichnung für Forschung
„Unser Vergaser basiert auf der Nutzung der prozesseigenen Holzkohle als Teerfilter.  Dadurch erreichen wir einen deutlich wartungsärmeren und gleichzeitig flexibleren Betrieb der Anlage – gemessen am derzeitigen Stand der Technik. Das macht unseren Holzvergaser finanziell attraktiv“, erklärt Andy Gradel. Für seine Forschung am Verfahren wurde der gebürtige Bayreuther unlängst bei einer Fachkonferenz in Zittau mit dem „Young Academics Award for Bioenergy 2020“ als bester Nachwuchsforscher des Bereichs ausgezeichnet.

Marktgang mit Profis

Die erfolgreiche Technik möchte Andy Gradel nun auf den Markt bringen. Anders als anzunehmen ist die deshalb neu gegründete BtX energy GmbH kein Niemand in der Branche: Mitgesellschafter sind die renommierten Unternehmer Joachim Wünning und Martin Schönfelder, Geschäftsführer der WS Wärmeprozesstechnik GmbH, welche 2011 den deutschen Umweltpreis für die FLOX® Technologie (flammenlose Verbrennung) erhielt. Darüber hinaus beteiligt ist Prof. Tobias Plessing, Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Wasser- und Energiemanagement (iwe) an der Hochschule Hof. Gemeinsam möchte man einen Beitrag für die Energiewende leisten.

Hoffnung für Biogasbranche

Neben der Weiterentwicklung des Holzvergasers bis zur Marktreife wird das junge Unternehmen vor allem Wasserstoffproduktionsstätten für Biogasanlagen auf den Markt bringen. Wie wichtig derartige Erfindungen für die Biogasbranche sind, zeigt ein Blick auf deren aktuelle Herausforderungen:  In den kommenden Jahrzehnten ist die Biogas-Industrie nach Experteneinschätzungen von einem kompletten Rückbau bedroht. Grund dafür ist die auf 20 Jahre befristete Einspeisevergütung für grünen Strom aus diesen Anlagen. Anschlussverträge ermöglichen derzeit oft keinen wirtschaftlichen Weiterbetrieb der bestehenden Anlagen. Die Lösung für das Problem wollen nun die Akteure der BtX energy GmbH bieten. 

Wasserstoff in hoher Menge möglich
Wasserstoff ist ein bereits heute viel genutzter Grundstoff und gleichzeitig ein wesentlicher Energieträger der Zukunft. Wo und wie grüner Wasserstoff zu wirtschaftlichen Preisen industriell und in Masse produziert werden kann, ist allerdings nach wie vor eine ungelöste Frage:  „Während sich die meisten Akteure im Energiemarkt auf die Elektrolyse aus dem regenerativem Überschussstrom konzentrieren, werden durch die neue Technik schlüsselfertige Anlagen zur Dampfreformierung von Biogas möglich. Dies kann für die kriselnde Biogasbranche von enormem Nutzen sein“, so Prof. Tobias Plessing von der Hochschule Hof.

Platzsparende Containerlösung
Die schlüsselfertige Komplettlösung für die Biogasreformierung soll nun den Markt revolutionieren – in Form einer unauffälligen und platzsparenden Containerlösung. „Die Produktionskosten je Kilogramm Wasserstoff können dabei sogar deutlich niedriger ausfallen als bei der Elektrolyse“, so die Hoffnung des Jungunternehmers. Durch die dezentrale Erzeugung würde zudem der aufwändige und energieintensive Straßentransport des Wasserstoffs minimiert oder bestenfalls ganz vermieden, was sich ebenfalls positiv auf die Wirtschaftlichkeit der Anlage und die Gesamtenergiebilanz des Vorhabens auswirkt.

Unterstützung für Betreiber

Neben Produktion und Vertrieb der Anlagen möchte die neugegründete Firma auch die zukünftigen Betreiber dazu befähigen, den Wasserstoff auf den Märkten abzusetzen.  Betreiber von Biogasanlagen seien schließlich meist in der Landwirtschaft verankert und daher keine klassischen Energiehändler. „Sicherzustellen, dass die Anlage genug Gewinn abwirft, ist unbedingt notwendig. Dieser Herausforderung stellt sich die BtX energy GmbH als Anbieter von Komplettlösungen“, so Geschäftsführer Andy Gradel.  Von der Produktion bis zum Verkauf an der Zapfsäule, der Nutzung für Müllfahrzeuge, Landmaschinen oder im ÖPNV: „Überall, wo Wasserstoff die Energiewende vorantreiben kann, können die Landwirtschaft, die Bioabfallverwertungsbranche sowie viele weitere Akteure ihren Beitrag leisten: dezentral, sofort umsetzbar, rund um die Uhr auf Volllast und aufgrund der direkten stofflichen Umwandlung mit bestechend hohem Wirkungsgrad. Wir wollen dabei unterstützen.“

Konzept für die Region

Ziel der Forscher und Unternehmer ist darüber hinaus, anhand der Region Hof gemeinsam mit den regionalen Playern ein Beispielkonzept für die Erzeugung und die Nutzung grünen Wasserstoffs aufzulegen, das anschließend national oder gar international adaptiert werden kann. „Die Region ist wie die meisten bayerischen Regionen in Summe ländlich und landwirtschaftlich geprägt und gleichzeitig dicht mit Unternehmen im Bereich der Logistik besiedelt. Dies ist eine ideale Voraussetzung, um beispielhaft eine gesamte regionale Wertschöpfung von Wasserstoff aus Biomasse zu skizzieren und voranzutreiben. Wir sind dazu aktuell auf der Suche nach Partnern aus Politik und von kommunaler Seite. Unser klares Ziel ist es, dies vor Ort umzusetzen und so auch die Mobilitätswende in der Region Hof voranzubringen“, so Geschäftsführer Andy Gradel. Die erste Anlage zur Demonstration der Funktionsweise und Wirtschaftlichkeit ist für dieses Vorhaben bereits im Bau.

Wo am Campus Maskenpflicht giltWo am Campus Maskenpflicht gilt

Liebe Hochschulangehörige,

Liebe Besucher*innen,

bitte beachten Sie, dass in allen Gängen und Foyers – auch an den Einzelarbeitsplätzen dort – sowie in den Toilettenräumen und auf den mit Schild und farbiger Linie gekennzeichneten Flächen im Außenbereich Maskenpflicht am Campus gilt.

Einen Lageplan mit den gekennzeichneten Außenflächen finden Sie unter Infos zum Wintersemester 2020/2021.

 


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Lehre in Zeiten der Pandemie: So soll das Sommersemester 2021 werden

Stand 19.02.2021 sehen die Planungen für das Sommersemester 2021 wie folgt aus:

Zu Beginn des Semesters werden die Vorlesungen leider nur online stattfinden können. Wir hoffen jedoch sehr, dass die Pandemie-Lage es zulässt, im Verlauf des Semesters Schritt für Schritt zumindest einen Teil der Vorlesungen in Präsenz oder als hybride Vorlesungen durchführen zu können. 

Die derzeitige Rechtslage erlaubt die Durchführung von Laborpraktika in Präsenz – diese Möglichkeit wollen wir nutzen. Wir arbeiten derzeit an einem Konzept, wie wir durch Schnelltests die Durchführung dieser Praktika noch sicherer machen können. Nähere Informationen, welche Praktika in Präsenz durchgeführt werden, erhalten Sie von den Fakultäten bzw. Studiengangleitern

Bitte beachten Sie, dass sich aufgrund der ungewissen pandemischen Lage kurzfristige Änderungen dieses Konzeptes ergeben können. 


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Lehre in Zeiten der Pandemie: So soll das Sommersemester 2021 werden
Eröffnung des Kompetenzzentrums Digitale Verwaltung der Hochschule Hof

Verhindert die DSGVO die Digitalisierung der Verwaltung? Braucht eine Stadt einen Chief Digital Officer (CDO) und was soll diese Person dann eigentlich genau machen? Warum reicht es nicht, ein paar neue Technologiesysteme einzuführen? Und kann die Digitalisierung in den aktuell vorhandenen Strukturen überhaupt gelingen? Dies sind einige der Fragen, mit der sich am 19.03.21 von 9 bis 15 Uhr die Eröffnungsveranstaltung des neuen Kompetenzzentrums für Digitale Verwaltung an der Hochschule Hof auseinandersetzt.

 


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Eröffnung des Kompetenzzentrums Digitale Verwaltung der Hochschule Hof
Beschreibung

Diskutiert wird bei der Online-Veranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern aus Landesbehörden, Städten und Landkreisen – auch der Bayerische Minsterpräsident Dr. Markus Söder ist der Veranstaltung zugeschaltet.

Prominente Diskussionsteilnehmer

Rede und Antwort stehen dabei unter anderem die Bayerische Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach, der Staatssekretär für Digitale Verwaltung in der Sächsischen Staatskanzlei Thomas Popp sowie der bayerische Landesdatenschutzbeauftragte Prof. Dr. Thomas Petri.

Als Gäste werden ebenso der CDO der Stadt Karlsruhe Markus Losert, der Leiter des Fachbereichs zentrale Dienste Nordfriesland Thorsten Wilcke und der Referatsleiter Finanzen, Personal und IT der Stadt Nürnberg Harald Riedel digital begrüßt. Ihre Expertise bringen ebenso ein Katja Köhler, Teamleiterin Digitalisierung bei der Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) und Stefan Fuhrmann vom Dienstleister Media Solutions zusammen mit Studierenden aus dem berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Digitale Verwaltung.

Moderiert wird die Eröffnung von Prof. Dr. Heike Markus und Prof. Dr. Thomas Meuche, beide haben die Leitung des neuen Kompetenzzentrums Digitale Verwaltung inne.

Musterbeispiel einer digitalen Behörde

Professor Meuche umreisst das Ziel der neuen Einrichtung wie folgt: „Wir möchten in den nächsten 5 Jahren den digitalen Zwilling einer deutschen Behörde erschaffen. Dieses Abbild soll zum einen der angewandten Forschung dienen, zum anderen aber auch der Lehre. Wir möchten für die Forschung eine Best-Practice-Behörde aufbauen, wobei es dabei nicht allein um technische, sondern auch um organisatorische Aspekte geht.“ Zudem will man sich zukünftig bei der Entwicklung von Lösungen auch um das sehr wichtige Thema der digitalen Kluft kümmern, d.h. darum, wie man möglichst allen Bürgerinnen und Bürgern Zugang zu digitalen Angeboten der öffentlichen Verwaltung ermöglichen kann. Der Aufbau des Zentrums wird durch das Bayerische Staatsministerium für Digitales gefördert und durch die Oberfrankenstiftung mit EUR 540.000 unterstützt.

Anmeldung

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist aus Gründen der besseren Planung jedoch über die Website www.kdv-hof.de erforderlich.

Dr. Heike Markus

Professor für Digitale Verwaltung mit dem Schwerpunkt KI
Leitung des Masterstudiengangs Digitale Transformation
Leitung des Kompetenzzentrums Digitale Verwaltung

Dr. Thomas Meuche
Professor für Betriebswirtschaft
Leitung der Studiengänge Digitale Verwaltung und Digitale Wirtschaft
Leitung des Kompetenzzentrums Digitale Verwaltung

Kompetenzzentrum Digitale Verwaltung der Hochschule Hof
Alfons-Goppel-Platz 1 , 95028 Hof

www.kdv-hof.de

Duales Studium: Jetzt informieren!

Die Hochschule Hof beteiligt sich am Donnerstag, 04.03.21 an der Onlinemesse "Einstieg", um über die vielfältigen Möglichkeiten des Dualen Studiums bei uns zu informieren. Dafür steht an diesem Tag Prof. Dr. Franz-Xaver Boos für Eure Fragen zur Verfügung. Insgesamt wird bei "Einstieg" über 250 duale Studiengänge in ganz Bayern informiert - schaut einfach mal rein!

https://www.einstieg.com/profil/hochschule-dual.html

 


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Duales Studium: Jetzt informieren!
Nachhaltiges Wassermanagement als Lösungsansatz für eine Schicksalsfrage der Menschheit

Der Bedarf der zunehmenden Weltbevölkerung nach hochqualitativem Wasser wächst ständig und auch die Herausforderungen, die der Klimawandel an die internationale Wasserwirtschaft stellt, werden zusehends komplexer. Zweifellos: Die dauerhafte Verfügbarkeit von Wasser an den unterschiedlichsten Orten der Welt ist eines der großen Zukunftsthemen der Menschheit. Mit einem neuen Masterstudiengang zum nachhaltigen Wassermanagement vermittelt die Hochschule Hof ab dem Wintersemester 2021/22 eine Qualifikation, die in einzigartiger Weise Management- und Technikkompetenzen verknüpft und dabei auch die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung integriert. Studierenden stehen damit international viele Möglichkeiten in einem Wachstumsbereich offen.

 


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Nachhaltiges Wassermanagement als Lösungsansatz für eine Schicksalsfrage der Menschheit
Beschreibung

„Sustainable Water Management and Engineering“, so der vollständige Name des neuen Studienangebots, richtet sich ganz konkret an Menschen, die bereits im Besitz einer akademischen Ausbildung sind, sich gleichzeitig aber noch auf der Suche nach einem Betätigungsfeld mit gesellschaftlicher Relevanz und nachhaltigem Sinn befinden:

Nachhaltige Lösungen gegen den Klimawandel

"Wir möchten eine ganz neue Generation von Ingenieuren und Führungskräften ausbilden. Systemisches Denken mit multi- und interdisziplinären Fähigkeiten ist die Basis für die Gestaltung einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Wasserwirtschaft – einer Branche also, die gerade im Hinblick auf den Klimawandel in den nächsten Jahrzehnten durch komplexe Herausforderungen geprägt sein wird. Diese bewältigen zu können und dabei innovative und ökologische Lösungen zu finden, ist das Ziel unserer Lehre“, so Prof. Dr. Manuela Wimmer, Leiterin des in englischer Sprache angebotenen Studienganges. Die derzeitige Kernaufgabe im Bereich Wasser sei es ihr zufolge, bestehende Systeme, Konzepte und Technologien in der öffentlichen und privaten Wasserwirtschaft sowie in der Industrie den laufenden Veränderungen anzupassen oder sogar neu zu entwickeln.

Verknüpfung mit digitalen Lösungen als Alleinstellungsmerkmal 

Ganz besonders macht den neuen Kurs an der Hochschule Hof ein starker Schwerpunkt auf dem Bereich der Digitalisierung. Zwar gäbe es national wie international bereits einige interdisziplinäre Studiengänge zum Thema Wassermanagement, unter anderem in den USA, Kanada, Spanien oder Schweden. Dennoch sei das nun in Hof aus der Taufe gehobene Kursprojekt einzigartig: „Ohne den Aspekt der Digitalisierung zu würdigen, wird eine nachhaltige Wasserwirtschaft in Zukunft nur schwer umzusetzen sein. Aus diesem Grunde legen wir einen starken Fokus auf die Frage, wie die anstehenden Herausforderungen durch digitale Technik bewältigt werden können“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann und Prof. Dr. Manuela Wimmer unisono.

Interdisziplinäre Lehre als Basis

Die angebotene Lehre basiert insgesamt auf einem multi- und interdisziplinärem Konzept: Es verbindet Nachhaltigkeits- und Risikomanagement mit dem Management vorhandener Ressourcen, Zusätzlich werden präzise Kenntnisse über Aufbereitungstechnologien, die Wasserkreislaufwirtschaft und über spezifische Bauwerke der Wasserwirtschaft, wie zum Beispiel Kanalsysteme, vermittelt. Auch das Wissen über Digitalisierungstechniken und gesellschaftliche Belange fließt darin ein. Die Studierenden erwerben auf diese Art vielfältige Analysefähigkeiten, Methodenkenntnisse sowie Lösungs- und Bewertungskompetenzen.

Kooperation mit vielen relevanten Akteuren

Der Kurs kann auf der Basis eines ingenieur- oder wirtschaftswissenschaftlichen Bachelorabschlusses mit Umwelt- und Wasserausrichtung besucht werden. „Auch eine einschlägige Berufserfahrung in der Wasserwirtschaft bereichert natürlich und ist von Vorteil. Eine enge Kooperation mit innovativen Firmen, Behörden und Forschungseinrichtungen findet aber in jedem Falle auch im Studium statt“, so Prof. Dr. Wimmer. Mehr noch: Der neue Studiengang kann auch dual - also parallel zu Praxiseinsätzen in Unternehmen - absolviert werden.

Soziale und ökologische Komponenten

Durch Gruppenprojekte zum Beispiel in Unternehmen sollen Theorie und Praxis miteinander verzahnt werden. „In Forschungsprojekten und Fallstudien sowie natürlich in der Masterarbeit möchten wir immer wieder die entscheidenden Zukunftsfaktoren miteinander kombinieren: Diese sind ökonomische Leistungsfähigkeit, die Beachtung sozialer Belange sowie natürlich die ökologische Verträglichkeit“, so Studiengangsleiterin Prof. Dr. Wimmer.

Wachsende Jobperspektiven

Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind für die kommenden AbsolventInnen bereits heute sehr gut: „Das Berufsbild des Nachhaltigkeitsmanagers mit Schwerpunkt Wasser oder des Wasseringenieurs mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung wird schon heute stark nachgefragt – man denke allein an viele innovative Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Planungsbüros oder staatliche Behörden, die hier als Arbeitgeber in Frage kommen. Auch als Projektingenieure, Sachverständige oder Gutachter können unsere Studierenden tätig werden. Klar ist: Mit steigenden Herausforderungen in der Wasserwirtschaft wird die Nachfrage nach multi- und interdisziplinär ausgebildeten Menschen absehbar immer größer“, so die Einschätzung von Prof. Dr. Manuela Wimmer, die selbst als Expertin in vielen Netzwerken der Wasserwirtschaft aktiv und engagiert ist.

Jetzt bewerben!

Der Studiengang „Sustainable Watermanagement and Engineering“ startet im Wintersemester 2021/22 an der Hochschule Hof. Bewerben kann man sich hierfür ab Mai 2021. Weitere Informationen unter: www.hof-university.de/studienangebot

Bilder:
- Prof. Dr. Manuela Wimmer, Studiengangsleiterin;
- istock.com/metamorworks

Digitale Fachtagung “Bioplastics - Science meets Industry

Umweltfreundlicher produzieren mit Biokunststoffen: Der Übergang von einer erdölbasierten Wirtschaft zu einer nachhaltigen Produktion auf der Basis nachwachsender Rohstoffe ist eines der Megathemen des 21. Jahrhunderts. Aufgrund riesiger Mengen Kunststoffmülls in Natur und Weltmeeren sowie der Verantwortung gegenüber kommenden Generationen sehen sich Wissenschaft, Unternehmen und Politik verpflichtet, zu einer Lösung des Umweltproblems beizutragen. Am Institut für angewandte Biopolymerforschung der Hochschule Hof (ibp) unter der Leitung von Prof. Michael Nase werden hierfür nachhaltige, auf Biokunststoffen basierende Lösungen entwickelt. Bei einer digitalen Fachtagung am 03.- 04. März 2021 werden aktuelle Erkenntnisse und Innovationen aus Wissenschaft und Industrie nun der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

 


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Digitale Fachtagung “Bioplastics - Science meets Industry
Beschreibung

Mit der zweitägigen Fachtagung Bioplastics - Science meets Industry, die im Rahmen des Wissentransferprojektes BiopolyMEHR stattfindet, will die Hochschule Hof einen Rahmen schaffen, indem sich Firmen, Institute, Forschungsstellen und Interessierte aus der Kunststoff- und Recyclingindustrie über die neuesten Trends und Ergebnisse aus Wissenschaft und Praxis informieren können. Ziel der Fachtagung ist laut den Veranstaltern der gezielte Austausch zwischen Forschung und Wirtschaft. 

Im Mittelpunkt der Gespräche stehen Vorträge und Diskussionen zu den Themenschwerpunkten Synthese, Verarbeitung, Anwendung sowie Abbau von Biokunststoffen. Als Auftaktredner konnten die Veranstalter u.a. Dr. Bernhard Bauske vom WWF Deutschland gewinnen. Weitere namhafte ReferentInnen sind u.a. Dr. Friedrich von Hesler vom Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern und Dr. Gabriele Petereck von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. Im Rahmen eines sogenannten „Science Slam“ sollen zudem aktuelle Forschungsergebnisse unterhaltsam dargeboten werden.

Das Programm der Veranstaltung ist unter https://www.ibp-hof.de/fachtagung-bioplastics-science-meets-industry-2021/ einsehbar. Interessierte können sich dort noch kostenfrei bis zum 02. März 2021 für eine Teilnahme anmelden.

Das Wissentransferprojekt „BiopolyMEHR“ wird durch den Europäischen Sozialfonds ESF, die Oberfrankenstiftung und die Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V. unterstützt.

Neuer Studiengang „Innovative Gesundheitsversorgung“ der Hochschule Hof am Campus Kronach

Brückenbauer zwischen Technologie sowie Gesundheits- und Sozialberufen gesucht! Im Wintersemester 2021/22 erweitert die Hochschule Hof ihr Angebot um einen neuartigen, deutschlandweit einmaligen Studiengang. Am neuen Campus Kronach wird dann der Bachelorstudiengang „Innovative Gesundheitsversorgung“ aus der Taufe gehoben. Er beschäftigt sich interdisziplinär mit den Schnittstellen zwischen Gesundheitsversorgung, Informatik und Ingenieurwissenschaften. Die künftigen Absolventen des neuen Berufsbildes sollen einen wertvollen Beitrag zur Gewährleistung einer hohen Lebensqualität der Bevölkerung über alle Phasen des Lebens hinweg leisten, aber auch dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten zu optimieren. Zudem sollen sie auch zur Bewältigung der Anforderungen des demografischen Wandels insbesondere in ländlichen Regionen beitragen.

 


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Neuer Studiengang „Innovative Gesundheitsversorgung“ der Hochschule Hof am Campus Kronach
Beschreibung

Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren fast alle Bereiche des Arbeits- und Privatlebens erfasst. Auch im Gesundheits-, Pflege- und Betreuungssektor bieten technische Anwendungen immense Möglichkeiten. Ihre Verbreitung ist, wie sich unter anderem während der Corona-Pandemie zeigt, allerdings noch gering.

Moderne Technik unterstützt

Gehören Körperwaagen, die Muskel- und Knochenmasse erfassen, heute schon fast zum Standard in jedem Privathaushalt, so bietet die Entwicklung weit mehr Möglichkeiten für alle, die in diesem Sektor tätig sind: Man denke an Trinkbecher, die an das Trinken erinnern und erfassen, wieviel getrunken wurde, ohne dass eine Fachkraft daran erinnern musste - oder auch an Smartwatches, die am Armgelenk ohne viel Aufwand und lästige Kabel ein 24-Stunden-EKG durchführen.

Veränderte Berufsbilder

Dies sind nur zwei von ganz vielen Beispielen dafür, wie sehr neue Technik die Arbeit erleichtert. Sie vermitteln aber eine Vorstellung davon, wie sehr sich auch traditionelle Berufsbilder verändern werden.

„Robotik, Telemedizin und vielerlei Assistenzsysteme gewinnen immer mehr Einfluss auf den Bereich der Gesundheitsversorgung. Und bei der Nutzung gewonnener Daten sowie dem Einsatz Künstlicher Intelligenz steht dieser Bereich noch ganz am Anfang. Es mangelt aber heute schon an Experten, die sowohl Technik als auch Fachprozesse verstehen und die wirtschaftlichen und kommunikativen Kompetenzen für die Zusammenführung aller beteiligten Disziplinen und Personen mitbringen“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann.

Schnittstellenkompetenz als Erfolgsfaktor

Genau bei diesem Mangel setzt das neue Studienangebot am Campus in Kronach jetzt an:

„Wir vermitteln Fachprozesse aus der Gesundheitsversorgung ebenso wie notwendige technische Kenntnisse. Während es bislang einerseits Berufsbilder der Versorgung wie Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten sowie Pädagogen gibt und andererseits Informatiker und Ingenieure, so sind diese vermeintlich starren Grenzen in der neuen Arbeitswelt nicht mehr zielführend. Wir wollen also Brückenbauerinnen und Brückenbauer zwischen diesen Bereichen ausbilden - denn wir sind überzeugt, dass hierin die Zukunft der Gesundheitsversorgung liegen wird“, so Prof. Dr. Gerald Schmola, Gründungsdekan der Fakultät Innovative und Interdisziplinäre Wissenschaften an der Hochschule Hof und erster Ansprechpartner für den neuen Studiengang.

Spezialisierung am Studienende

Diesem Anspruch entsprechend breit gefächert ist die Liste der Lehrinhalte, die ab Oktober 2021 in Kronach vermittelt werden. Der Studiengang fußt auf vier Säulen sowie einer Vertiefungsrichtung. Im Bereich „Grundlagen der Gesundheitsversorgung“ wird die Basis mit dem Erwerb von Kenntnissen wie beispielsweise den medizinischen Grundlagen oder auch zur Epidemiologie und zur Gesundheitspolitik gelegt. Ein weiterer Kernbereich widmet sich dem Themenfeld der „angewandten Informatik“. Seminare zu Datenanalyse und Business Intelligence oder zu Internet- und Apptechnologien sind beispielhafte Module dieses Bereichs. Im Kernbereich „Gesundheitstechnologie“ stehen spannende Vorlesungen und Übungen etwa zur Robotik oder zu alltagsunterstützenden Assistenzsystemen im Lehrplan. Vierte Säule des Studiums sind Managementgrundlagen und Methodenkenntnisse. Dort erhalten die Studierenden Einblick beispielsweise in das Projektmanagement oder Qualitätsmanagement.

Am Ende des Studiums kann man sich schließlich auf einen von drei Fachbereichen spezialisieren: Dafür stehen die Module zur Pflege, Angewandter Psychologie oder sozialen Arbeit/Sozialmanagement zur Auswahl.

Die Hochschule wird speziell für den Studiengang mehrere Labore einrichten, in denen die Studierenden die Technologien anwenden, damit selbst erleben und auch weiterentwickeln können.

Der Studiengang richtet sich ausdrücklich an Männer wie Frauen, die ein hohes Interesse für das Gesundheits- und Sozialwesen mitbringen, gleichzeitig aber auch an technologischen Themen interessiert sind. Dies können einerseits Absolventen des Gymnasiums oder der Fachober- und Berufsoberschulen sein, andererseits aber auch Personen, die bereits im Gesundheits- oder IT-Sektor arbeiten und sich weiterbilden möchten.

„Mit unserem neuen Studiengang können nach dem Abschluss zum Beispiel Berufe besetzt werden, die moderne Technik in bestehende Bereiche der Gesundheitsversorgung implementieren, z.B. in Krankenhäusern, Pflegeheimen, aber auch in der medizintechnischen Industrie oder bei Softwarenanbietern. Wir wollen unsere Absolventen aber auch dazu befähigen, bestehende Strukturen im Gesundheitswesen aufzubrechen und neue, visionäre Geschäftsmodelle zu etablieren“, so Prof. Dr. Dietmar Wolff, Vizepräsident Lehre der Hochschule Hof.

Jetzt bewerben!

Der Studiengang „Innovative Gesundheitsversorgung“ startet im Wintersemester 2021/22 am Campus Kronach. Für den neuen Studiengang bewerben kann man sich ab Mai 2021.  Weitere Informationen unter: www.hof-university.de/studienangebot

Neuer Studiengang „Design & Mobilität“ startet am Standort Selb

Der Aufbruch in ein neues Zeitalter der menschlichen Fortbewegung! Wohl kaum ein Wirtschaftssektor ist derzeit so im Wandel wie jener der Mobilität. Egal, ob im Bereich der sich auf neue Antriebsformen spezialisierenden Automobilindustrie, der Elektro-gestützten Fahrräder oder auch der sich neuen Anforderungen anpassenden, öffentlichen Transportsysteme: Tiefgreifende Veränderungen in Klima- und Energiepolitik sowie in der gesamten Gesellschaft lassen völlig neue Formen der Mobilität entstehen. Die Chance Verkehrsmittel für die Zukunft im wahrsten Sinne des Wortes mitzugestalten, bietet nun die Hochschule Hof an. In Zusammenarbeit mit der Staatlichen Fachschule für Produktdesign Selb startet im Wintersemester 2021/22 der neue Studiengang „Design & Mobilität“, auf den sich Interessierte schon bald bewerben können. Studierenden winkt der Eintritt in einen Markt der Zukunft.


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Neuer Studiengang „Design & Mobilität“ startet am Standort Selb
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Die Menschheit strebt nach neuen Antworten auf eines ihrer Grundbedürfnisse: Mobilität. Die Frage, wie wir uns in Zukunft von einem Punkt zu einem anderen fortbewegen werden, beschäftigt derzeit Wissenschaft, Unternehmen, Politik und Medien. Nicht zu Unrecht, schließlich sind damit insbesondere im Industrieland Deutschland auch Fragen unseres Wohlstands oder unserer Arbeitswelt unmittelbar verknüpft.

Bachelorstudiengang für zunächst 30 Studierende

Gefragt sind umso mehr innovative, wirtschaftliche, aber auch ökologisch nachhaltige und optisch ansprechende Lösungen. Junge Menschen zu befähigen, genau diese zu schaffen, das ist das ausdrückliche Ziel des neuen Studiengangs „Design & Mobilität“ am neuen Lernort Selb der Hochschule Hof. In Form eines Bachelorstudiengangs werden ab dem Wintersemester bis zu 30 Studierende in der Gestaltung der Mobilität neuester Prägung unterrichtet. Die Lehrveranstaltungen werden dabei zum ganz großen Teil in Selb und in wenigen Fällen am Campus der Hochschule Hof  stattfinden.

Beste Berufsaussichten

Im Mittelpunkt des Studiums steht unter anderem der Umgang mit digitalen Hilfsmitteln: „Die neueste Technik ermöglicht es uns, die Welt von Morgen neu zu gestalten. Wir möchten junge Menschen befähigen, funktionale und optisch überzeugende Gestaltung kommender Verkehrsmittel möglichst überzeugend zu verbinden. Dies ist eine ausgesprochen spannende und herausfordernde Aufgabe, der wir uns gerne stellen. Ich bin überzeugt, dass unsere zukünftigen Absolventen beste Berufsaussichten in diesem Bereich haben werden“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann. Letzteres gelte insbesondere deshalb, da eine präzise ausgerichtete Positionierung des neuen Studienganges bereits jetzt starkes Interesse seitens der Industrie erzeuge.

Digitale Gestaltung, handwerkliche Umsetzung

Das Design neuer Mobilität erfordert umfangreiches Wissen und Können, daran lässt Prof. Dr. Herbert Reichel keinen Zweifel. Er verantwortet an der Hochschule Hof das Fachgebiet Konstruktion und zeichnet maßgeblich für die Konzeption des neuen Studienganges in Selb verantwortlich: „Effiziente Bewegung wird durch genaue physikalische Berechnungen, durch maßgeschneiderte Werkstoffe, ergonomische Gestaltung und auch durch gute Bedienbarkeit des Endproduktes möglich. Unsere Lehre wird deshalb den Transfer von ersten Konzeptionen auf Papier über die körperliche Realisierung und handwerkliche Arbeit bis hin zur Übernahme in die digitale Welt umfassen“, erläutert er.  Ein selbstverständlicher Umgang mit High End Gestaltungsprogrammen, der Virtuellen Realität sowie dem 3D-Druck werden deshalb bereits im Studium vermittelt.

Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft

Der Studiengang Design & Mobilität der Hochschule Hof, beschränkt sich aber nicht allein auf die reine Hochschullehre, sondern arbeitet in intensivem Austausch mit relevanten Partnern der Mobilitätsindustrie zusammen. In Teamarbeit mit Entwicklungsingenieuren, Vertrieb oder auch Kaufleuten wird jeweils die beste Lösung für das Produkt erarbeitet. So sollen den Studierenden auch die Anforderungen relevanter Unternehmen vermittelt werden, die sich nicht allein auf das Lehrgebiet beziehen, deren Umsetzung aber elementar für den späteren Erfolg des Produktes sind.

Design entscheidet über Erfolg

Dass für eine erfolgreiche Konstruktion neuer Mobilität neben allen zu erfüllenden Funktionalitäten auch das Auge des Betrachters ganz entscheidend ist, daran lassen die Verantwortlichen keinen Zweifel: „Die gestalterische Qualität ist eine Grundvoraussetzung für den Erfolg eines Produktes. Die besten Lösungen werden vom Kunden nur akzeptiert, wenn auch das Design modern und ansprechend ist“, so Bernd Rössler, Fachlehrer an der Berufsfachschule für Produktdesign.

Wessen Traum es ist, dass die eigenen Arbeitsergebnisse die Welt von morgen bewegen, der kann sich ab Mai 2021 an der Hochschule Hof für den neuen Studiengang „Design & Mobilität“ bewerben. Weitere Informationen finden Sie unter: www.hof-university.de/studienangebot 

Regionaler Wasserstoff aus Biomasse – sauber und effizient!

An der Hochschule Hof macht eine Unternehmensgründung auf sich aufmerksam, die wichtige Lösungen für die Energiewende liefern könnte: Die BtX energy GmbH bietet unterschiedliche Verfahren, um aus Biomasse hochwertigen Wasserstoff herzustellen. Neben dem Vertrieb schlüsselfertiger Anlagen zur Dampfreformierung von Biogas möchte die junge Firma zunächst für die Region Hof ein Gesamtkonzept zur regionalen Erzeugung und Nutzung von grünem Wasserstoff erstellen – ein wegweisendes Unterfangen.


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Regionaler Wasserstoff aus Biomasse – sauber und effizient!
Beschreibung

Andy Gradel ist gelernter Maschinenbauer und Leitender Ingenieur am Institut für Wasser- und Energiemanagement der Hochschule Hof (iwe). Der 30Jährige, der vor kurzem seine Doktorarbeit fertigstellte, beschäftigt sich in seiner Forschung seit 2016 mit der Frage, wie aus Biomasse saubere Energie und Wärme gewonnen werden kann. In Zusammenarbeit mit seinem Industriepartner, der WS - Wärmeprozesstechnik GmbH aus dem schwäbischen Renningen gelang Gradel im Rahmen einer Promotion im Kontext der Technologieallianz Oberfranken (TAO) nun über viele Versuche die Entwicklung eines neuartigen Holzvergasers.

Auszeichnung für Forschung
„Unser Vergaser basiert auf der Nutzung der prozesseigenen Holzkohle als Teerfilter.  Dadurch erreichen wir einen deutlich wartungsärmeren und gleichzeitig flexibleren Betrieb der Anlage – gemessen am derzeitigen Stand der Technik. Das macht unseren Holzvergaser finanziell attraktiv“, erklärt Andy Gradel. Für seine Forschung am Verfahren wurde der gebürtige Bayreuther unlängst bei einer Fachkonferenz in Zittau mit dem „Young Academics Award for Bioenergy 2020“ als bester Nachwuchsforscher des Bereichs ausgezeichnet.

Marktgang mit Profis

Die erfolgreiche Technik möchte Andy Gradel nun auf den Markt bringen. Anders als anzunehmen ist die deshalb neu gegründete BtX energy GmbH kein Niemand in der Branche: Mitgesellschafter sind die renommierten Unternehmer Joachim Wünning und Martin Schönfelder, Geschäftsführer der WS Wärmeprozesstechnik GmbH, welche 2011 den deutschen Umweltpreis für die FLOX® Technologie (flammenlose Verbrennung) erhielt. Darüber hinaus beteiligt ist Prof. Tobias Plessing, Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Wasser- und Energiemanagement (iwe) an der Hochschule Hof. Gemeinsam möchte man einen Beitrag für die Energiewende leisten.

Hoffnung für Biogasbranche

Neben der Weiterentwicklung des Holzvergasers bis zur Marktreife wird das junge Unternehmen vor allem Wasserstoffproduktionsstätten für Biogasanlagen auf den Markt bringen. Wie wichtig derartige Erfindungen für die Biogasbranche sind, zeigt ein Blick auf deren aktuelle Herausforderungen:  In den kommenden Jahrzehnten ist die Biogas-Industrie nach Experteneinschätzungen von einem kompletten Rückbau bedroht. Grund dafür ist die auf 20 Jahre befristete Einspeisevergütung für grünen Strom aus diesen Anlagen. Anschlussverträge ermöglichen derzeit oft keinen wirtschaftlichen Weiterbetrieb der bestehenden Anlagen. Die Lösung für das Problem wollen nun die Akteure der BtX energy GmbH bieten. 

Wasserstoff in hoher Menge möglich
Wasserstoff ist ein bereits heute viel genutzter Grundstoff und gleichzeitig ein wesentlicher Energieträger der Zukunft. Wo und wie grüner Wasserstoff zu wirtschaftlichen Preisen industriell und in Masse produziert werden kann, ist allerdings nach wie vor eine ungelöste Frage:  „Während sich die meisten Akteure im Energiemarkt auf die Elektrolyse aus dem regenerativem Überschussstrom konzentrieren, werden durch die neue Technik schlüsselfertige Anlagen zur Dampfreformierung von Biogas möglich. Dies kann für die kriselnde Biogasbranche von enormem Nutzen sein“, so Prof. Tobias Plessing von der Hochschule Hof.

Platzsparende Containerlösung
Die schlüsselfertige Komplettlösung für die Biogasreformierung soll nun den Markt revolutionieren – in Form einer unauffälligen und platzsparenden Containerlösung. „Die Produktionskosten je Kilogramm Wasserstoff können dabei sogar deutlich niedriger ausfallen als bei der Elektrolyse“, so die Hoffnung des Jungunternehmers. Durch die dezentrale Erzeugung würde zudem der aufwändige und energieintensive Straßentransport des Wasserstoffs minimiert oder bestenfalls ganz vermieden, was sich ebenfalls positiv auf die Wirtschaftlichkeit der Anlage und die Gesamtenergiebilanz des Vorhabens auswirkt.

Unterstützung für Betreiber

Neben Produktion und Vertrieb der Anlagen möchte die neugegründete Firma auch die zukünftigen Betreiber dazu befähigen, den Wasserstoff auf den Märkten abzusetzen.  Betreiber von Biogasanlagen seien schließlich meist in der Landwirtschaft verankert und daher keine klassischen Energiehändler. „Sicherzustellen, dass die Anlage genug Gewinn abwirft, ist unbedingt notwendig. Dieser Herausforderung stellt sich die BtX energy GmbH als Anbieter von Komplettlösungen“, so Geschäftsführer Andy Gradel.  Von der Produktion bis zum Verkauf an der Zapfsäule, der Nutzung für Müllfahrzeuge, Landmaschinen oder im ÖPNV: „Überall, wo Wasserstoff die Energiewende vorantreiben kann, können die Landwirtschaft, die Bioabfallverwertungsbranche sowie viele weitere Akteure ihren Beitrag leisten: dezentral, sofort umsetzbar, rund um die Uhr auf Volllast und aufgrund der direkten stofflichen Umwandlung mit bestechend hohem Wirkungsgrad. Wir wollen dabei unterstützen.“

Konzept für die Region

Ziel der Forscher und Unternehmer ist darüber hinaus, anhand der Region Hof gemeinsam mit den regionalen Playern ein Beispielkonzept für die Erzeugung und die Nutzung grünen Wasserstoffs aufzulegen, das anschließend national oder gar international adaptiert werden kann. „Die Region ist wie die meisten bayerischen Regionen in Summe ländlich und landwirtschaftlich geprägt und gleichzeitig dicht mit Unternehmen im Bereich der Logistik besiedelt. Dies ist eine ideale Voraussetzung, um beispielhaft eine gesamte regionale Wertschöpfung von Wasserstoff aus Biomasse zu skizzieren und voranzutreiben. Wir sind dazu aktuell auf der Suche nach Partnern aus Politik und von kommunaler Seite. Unser klares Ziel ist es, dies vor Ort umzusetzen und so auch die Mobilitätswende in der Region Hof voranzubringen“, so Geschäftsführer Andy Gradel. Die erste Anlage zur Demonstration der Funktionsweise und Wirtschaftlichkeit ist für dieses Vorhaben bereits im Bau.

Wo am Campus Maskenpflicht gilt

Liebe Hochschulangehörige,

Liebe Besucher*innen,

bitte beachten Sie, dass in allen Gängen und Foyers – auch an den Einzelarbeitsplätzen dort – sowie in den Toilettenräumen und auf den mit Schild und farbiger Linie gekennzeichneten Flächen im Außenbereich Maskenpflicht am Campus gilt.

Einen Lageplan mit den gekennzeichneten Außenflächen finden Sie unter Infos zum Wintersemester 2020/2021.

 


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