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Anreiz für Spitzenleistung - 10 Jahre Deutschlandstipendium an der Hochschule HofAnreiz für Spitzenleistung - 10 Jahre Deutschlandstipendium an der Hochschule Hof

Das Deutschlandstipendium ist ein fachunabhängiges und bundesweit verfügbares Stipendienprogramm für begabte Studierende an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen. Im Jahr 2021 jährt sich seine Einführung zum zehnten Mal. Die Hochschule Hof war von Beginn an Programmpartner und konnte durch das Stipendium bereits rund eine Million EUR an Fördersumme für junge Talente einwerben - weitere Förderer sind aber herzlich willkommen.


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Beschreibung

Seit einem Jahrzehnt werden besonders Begabte mit dem Deutschlandstipendium belohnt: „Die ersten elf Stipendiaten wurden in Hof zum Wintersemester 2011 benannt. Seither vergeben wir jährlich in der Regel zwischen 25 und 32 Stipendien“, erzählt Melanie Fiedler-Zapf, die gemeinsam mit Claus Beyerlein an der Hochschule Hof das Stipendium koordiniert.

Geteilte Fördersumme

Unlängst wurden nun an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hof die Urkunden der Stipendien für das laufende akademische Jahr verliehen. „Dies geschieht normalerweise in einem sehr feierlichen Rahmen, zu dem dann auch die Förderer und Mitglieder der Auswahlkommission eingeladen werden. Dies war diesmal aber leider noch nicht wieder möglich“, so Claus Beyerlein. Freuen können sich die ausgewählten jungen Menschen aber natürlich trotzdem: Sie werden alle für mindestens ein Jahr mit einem Betrag von 3600 EUR, also 300 EUR im Monat, unterstützt. „Diese Fördersumme teilen sich in der Regel private Unternehmen und der Bund. Neben Unternehmen können aber auch Verbände, Vereine, Stiftungen oder Privatpersonen als Förderer auftreten“, erläutert Melanie Fiedler-Zapf. Allerdings muss die Förderung der jungen Talente nicht auf ein Jahr beschränkt sein, sondern kann auch die gesamte Studiendauer umfassen.

Über eine Million Fördersumme

Die nun für das Wintersemester vergebenen Stipendien entsprechen knapp einem Anteil von 1,5 Prozent aller Studierenden der Hochschule Hof. „Unser Ziel ist es, diese Quote mittelfristig auf etwa 2 Prozent zu erhöhen, was dann 70 Deutschlandstipendien pro Jahr entsprechen würde – zumindest beim aktuellen Stand unserer Studierenden“, so Claus Beyerlein. Seit 2011 wurden insgesamt 270 Einzelstipendien vergeben und so kommt die Hochschule dank des Engagements vieler treuer Förderer und des Bundes auf etwa eine Million Euro an Gesamtfördervolumen. „Für diese beeindruckende Leistung möchten wir allen Partnerinnen und Partnern, von denen uns viele über Jahre begleiten, ganz herzlich Danke sagen“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann.

Besonders treue Partner

Dabei sind einige Unterstützer besonders engagiert: So liefert die Wilo Foundation jährlich den privaten Anteil für zehn Stipendien, die Firmen Netzsch und ThügaSmartmetering GmbH leisten dies für jeweils drei Talente pro Jahr. Natürlich entstehen aus einer solchen Partnerschaft nach dem Studienabschluss auch oft Arbeitsverträge zwischen Absolventinnen und Absolventen und dem Unternehmen. Das ist dann natürlich die bestmögliche Win-Win-Situation“, so Claus Beyerlein. Die Firma Thüga ist es dann auch, die bisher etwa zehn Arbeitsverträge an Absolventinnnen und Absolventen des Deutschlandstipendiums vergeben hat.

Soziale Kompetenz erwünscht

Bewerber um das Deutschlandstipendium müssen sich einem Auswahlverfahren stellen. Dabei fließen die Studienleistungen zur Hälfte in die Bewertung ein. Daneben werden auch soziale Kompetenz und ehrenamtliches Engagement für die Gemeinschaft honoriert. Die Auswahlkriterien des Deutschlandstipendiums werden an jeder beteiligten Hochschule von einer eigenen Jury ausgelegt und interpretiert: „Berücksichtigt werden oft auch besondere soziale oder familiäre Umstände, ebenso sind besondere Integrationsleistungen bei Migrationshintergrund zu berücksichtigen“, so die beiden Koordinatoren. Naturgemäß besonders wichtig sind die Förderer, die mit ihren Geldbeträgen das Deutschlandstipendium überhaupt erst ermöglichen.

Weitere Förderer gesucht

Ein Drittel der geförderten Stipendien muss frei und ungebunden vergeben werden, zwei Drittel können fachbezogen gespendet werden – also Studierende aus Fachrichtungen unterstützen, die für das Unternehmen selbst besonders relevant sind. „Das Stipendium ist eine wunderbare Möglichkeit die Leistungskultur zu stärken und gleichzeitig den Einsatz für die Gesellschaft zu belohnen“, so Claus Beyerlein. Und weiter: „Besonders schön ist es auch immer zu sehen, wenn Privatpersonen die Chance ergreifen, einen besonders talentierten jungen Menschen zu unterstützen. Wir vermitteln dann auch die Kontakte und sorgen dafür, dass sich Geförderte und Fördernde kennenlernen und begleiten können. Hier schafft das Deutschlandstipendium vielfach auch einen wunderbaren Kontakt zwischen den Generationen. Dies sind sinnvolle Investitionen, die ich jedem nur aus voller Überzeugung ans Herz legen kann.“

Interessenten an einer Förderpartnerschaft können sich melden unter:
Claus Beyerlein:+49(0)9281/4093342

Weitere Informationen über das Stipendium selbst unter:
www.deutschlandstipendium.de

An der Hochschule Hof unterstützen derzeit unter anderem folgende Förderer das Deutschlandstipendium:

Wilo Foundation, Erich Netzsch Holding GmbH & C0.KG, ThügaSmartmetering GmbH, F&P GmbH, KSB Stiftung, HFO Technology GmbH, Dennree, Rudolf GmbH, TÜV Süd, ontec automation, BD Sensors GmbH;

 

Botschaft des Präsidenten zum Wintersemester 2021/2022Botschaft des Präsidenten zum Wintersemester 2021/2022

Wie geht Ihr Studium an der Hochschule Hof weiter? In Präsenz.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann gibt im Video einen Überblick, wie das Wintersemester 2021/2022 aktuell geplant wird:

 

Fragen? Kontaktieren Sie gerne unser Team via Mail an sommersemester2021@hof-university.de

 

You can find the video message in English here. 


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Handwerkskammer und Hochschule: Kooperation bei Aus- und Weiterbildung in AussichtHandwerkskammer und Hochschule: Kooperation bei Aus- und Weiterbildung in Aussicht

Insgesamt 25 Antrittsbesuche in der Region absolviert derzeit die neuformierte Spitze der Handwerkskammer für Oberfranken. Zuletzt stand dabei die Hochschule Hof auf dem Besuchsprogramm des neu gewählten HWK-Vizepräsidenten Christian Herpich und HWK-Geschäftsführer Dr. Bernd Sauer.  Bei einem ausführlichen Gespräch mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann wurden dabei besonders die Themen der beruflichen Weiterbildung und die Frage zukünftiger Vernetzungen zwischen Handwerk und akademischer Lehre erörtert.
 


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„Eine bessere Verzahnung dieser Bereiche hat eine hohe Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Oberfranken“, so gibt sich Christian Herpich überzeugt. Aus diesem Grund – so die Vereinbarung beider Seiten - soll es gegen Ende des laufenden Jahres einen runden Tisch geben, in dem sich Vertreter von Handwerk und Hochschule Hof über die Möglichkeiten einer stärkeren Kooperation austauschen möchten. „Die gemeinsame Nutzung von Technik oder bestehender Schulungswerkstätten sind für die Zukunft ebenso zu diskutieren, wie eine Zusammenarbeit in den Bereichen von Digitalisierung, Existenzgründung oder Weiterbildung“, so Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann. In jedem Falle sollen die vielfältigen Verbindungslinien zwischen Handwerk und Mittelstand im Raum Hof genutzt und erweitert werden, so die Gesprächsteilnehmer unisono.

Bild: Freuten sich über einen sehr produktiven Austausch: v.l. Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. Jürgen Lehmann, Dr. Bernd Sauer (Geschäftsführer HWK Oberfranken und Christian Herpich, Vizepräsident HWK Oberfranken; Bild: Hochschule Hof;

Bewerbertag der Fakultät IngenieurwissenschaftenBewerbertag der Fakultät Ingenieurwissenschaften

Save the date: 3. August 2021, 10 bis 14 Uhr. Studiere deine Zukunft als Ingenieur:in an der Fakultät Ingenieurwissenschaften!

Hier geht es zur Anmeldung für deinen Bewerbertag! Wir freuen uns auf dich.


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Die Optimierung der europäischen Bauwirtschaft – Großprojekt an der Hochschule Hof in der Modellregion Hofer LandDie Optimierung der europäischen Bauwirtschaft – Großprojekt an der Hochschule Hof in der Modellregion Hofer Land

Großer Erfolg für Hochschule Hof, Landkreis Hof und die LGA Landesgewerbeanstalt Bayern: Zusammen mit neun weiteren Partnern wurden sie im GAIA-X Förderwettbewerb für die Durchführung eines wegweisenden Projektes ausgewählt, das digitale Datenstandards für die gesamte Baubranche schaffen soll – zuverlässig und datensouverän. Zudem soll privates und öffentliches Bauen zukünftig noch effizienter werden.


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Technisch umgesetzt werden soll dies auf Basis der europäischen Cloud-Plattform GAIA-X, welche die EU in den kommenden Jahren als Alternative zu US-amerikanischen Anbietern wie Microsoft etablieren will. „GAIA-X ist ein Projekt zum Aufbau einer wettbewerbsfähigen und gleichzeitig vertrauenswürdigen Dateninfrastruktur für Europa. Es wurde 2019 nach dem gemeinsamen Manifest des deutschen und französischen Wirtschaftsministers für eine europäische Industriepolitik für das 21. Jahrhundert vorgestellt und seither immer weiterentwickelt. Es soll mittelfristig helfen, die europäische Datensouveränität und Datenverfügbarkeit zu gewährleisten“, erklärt Prof. Dr. Beatrix Weber, Leiterin der Forschungsgruppe Recht am Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof (iisys), welche die Leitung des Arbeitspaketes „Governance, Daten- und Rechtemanagement“ übernehmen wird. Für die 11 Gewinnerkonsortien stehen nach Angaben der Bundesnetzagentur insgesamt 122 Mio. EUR im Fördertopf zur Verfügung.

Modellregion zur Entwicklung der Bauindustrie

Zusammen mit dem Landkreis Hof als Baugenehmigungsbehörde und der Landesgewerbeanstalt Bayern hatte sich die Hochschule mit dem Projekt „iECO: intelligent Empowerment of Construction Industry (Intelligente Stärkung der Bauindustrie)“ im Förderwettbewerb des Bundeswirtschaftsministeriums in einem hochkarätig besetzten Konsortium beworben und war erfolgreich: „Unser Konsortium wurde als eines von nur elf Projekten aus über 130 Bewerbern ausgewählt und aufgefordert einen offiziellen Förderantrag zu stellen“, freut sich Prof. Dr. Beatrix Weber. Nach Zustellung eines offiziellen Zuwendungsbescheides wolle man voraussichtlich im Herbst des Jahres umgehend zusammen mit den 10 weiteren Partnern an die Arbeit gehen. 

Ineffizienz aufdecken

Ziel des iECO-Projektes ist es, einen gemeinsamen Datenraum für die Bauwirtschaft als eine der Schlüsselindustrien der deutschen Wirtschaft zu schaffen und dabei den gesamten Bauprozess zu verbessern: „Konkret heißt dies: Wir möchten in diesem Projekt den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden digital abbilden und so Ineffizienzen bei Bau, Wartung und Sanierung aufdecken. So können Bauabläufe und weitere Arbeiten effektiver gestaltet werden. Die Plattform registriert dann auch frühzeitig, wo Probleme entstehen können“, so Beatrix Weber.  „Das iECO-Projekt liefert damit einen völlig neuen digitalen Ansatz, die Prüfverfahren im Bauwesen mit Unternehmen und Genehmigungsbehörden zur verlinken. Als Institution zur Erbringung von bautechnischen Beratungen und Prüfungen sind wir Vorreiter der digitalen Prüfung und unterstützen das Projekt sehr gerne mit unserem Know-how“, so Hans-Peter Trinkl, Vorstand der LGA Landesgewerbeanstalt Bayern. „Dieser Projektgewinn ist etwas sehr Besonderes. Das Hofer Land zeigt einmal mehr seine Digitalkompetenz und kann als Modellregion für den digitalen Bauantrag Akzente für die gesamte Baubranche setzen. Als assoziierter Partner gratulieren wir dem gesamten Konsortium sehr herzlich zu diesem beachtenswerten Erfolg“, so Landrat Dr. Oliver Bär.

Offizielle Beantragung noch im Juli

Die elf durch die Bundesnetzagentur ausgewählten Vorhaben können nun bis Ende Juli 2021 förmliche Förderanträge auf Zuwendung bei der Bundesnetzagentur stellen. Diese müssen eine Vorhabenbeschreibung sowie eine Arbeits-, Finanzierungs- und Verwertungsplanung enthalten. Fünf weitere Vorhaben werden - vorbehaltlich der Verfügbarkeit ausreichender Haushaltsmittel - im Rahmen einer zweiten Bewilligungstranche im Jahr 2022 einen Antrag stellen können. Die bislang ausgewählten Ideen decken nach Angaben der Bundesnetzagentur die Anwendungsbereiche Gesundheit, Recht, Bildung, Finanzen, Mobilität, Geoinformationen, Energie, Luft- und Raumfahrt, Agrar, Bauwirtschaft sowie den öffentlichen Sektor ab.

___________________________________
 

Das Konsortium zur Antragstellung iECO-Projekt:


A1 Digital Deutschland GmbH, Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung
e. V., Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof, Implenia Hochbau GmbH, IOTA Stiftung, IPROconsult GmbH, N+P Informationssysteme GmbH, LGA Landesgewerbeanstalt Bayern,  Software AG, Technische Universität Dresden; Landkreis Hof (assoziierter Partner)

Konsortialführung: RIB Information Technologies AG

Hintergrund zum Projekt GAIA-X

Das Projekt GAIA-X strebt den Aufbau einer wettbewerbsfähigen und vertrauenswürdigen digitalen Dateninfrastruktur an. Ziel ist die Schaffung eines offenen, transparenten digitalen Ökosystems, in dem Daten und Dienstleistungen in einer Umgebung des Vertrauens verfügbar gemacht, zusammengeführt und gemeinsam genutzt werden können. Basierend auf der GAIA-X Infrastruktur können ökonomische Potenziale realisiert werden, beispielsweise durch die Förderung von Innovationen, die Erzeugung von Synergien sowie die Ermöglichung neuer, schnell skalierbarer Geschäftsmodelle. Weitere Informationen zu GAIA-X finden Sie unter: www.bnetza.de/gaia-x

Sommersemester 2021: Neue Hygieneregelungen an der Hochschule HofSommersemester 2021: Neue Hygieneregelungen an der Hochschule Hof

Liebe Hochschulangehörige,

das Sommersemester 2021 läuft weitgehend im Onlinebetrieb. Auch wenn sich die Lage mittlerweile deutlich entspannt hat, müssen wir weiterhin Vorsicht üben und vor allem nach wie vor auf ausreichenden Abstand achten. Praktische Arbeiten in den Laboren werden in Präsenz ermöglicht. Zum Schutz aller Teilnehmer:innen stellen wir zu diesem Zweck Schnelltests zur Verfügung. Alles Wichtige dazu sowie das aktuelle Hygienekonzept, das ab 10. Juni 2021 gilt,  finden Sie bei den Infos zum Sommersemester 2021. Und checken Sie bitte regelmäßig Ihre Mails, um über neue Entwicklungen während des Semesters informiert zu bleiben. Dort erhalten Sie zeitnah weitere Hygienekonzepte, die speziell für Laborübungen und Prüfungen gelten. 

Bitte beachten Sie, dass in allen Gängen und Foyers – auch an den Einzelarbeitsplätzen dort – sowie in den Toilettenräumen und auf den mit Schild und farbiger Linie gekennzeichneten Flächen im Außenbereich Maskenpflicht am Campus gilt. Einen Lageplan mit den gekennzeichneten Außenflächen finden Sie hier.


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Jetzt online für das Wintersemester 2021 bewerben!Jetzt online für das Wintersemester 2021 bewerben!

Die Hochschule Hof bietet aktuell mehr als 40 verschiedene Studiengänge: von Design und Informatik, über Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, bis hin zu Innovativen und Interdisziplinären Wissenschaften.

Informieren Sie sich hier über unser Studienangebot an den Standorten #Hof#Kronach und #Münchberg sowie am Lernort #Selb

Bewerben Sie sich hier online für einen Studienplatz! Die Bewerbungsfristen finden Sie in der Tabelle. 


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Anreiz für Spitzenleistung - 10 Jahre Deutschlandstipendium an der Hochschule Hof

Das Deutschlandstipendium ist ein fachunabhängiges und bundesweit verfügbares Stipendienprogramm für begabte Studierende an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen. Im Jahr 2021 jährt sich seine Einführung zum zehnten Mal. Die Hochschule Hof war von Beginn an Programmpartner und konnte durch das Stipendium bereits rund eine Million EUR an Fördersumme für junge Talente einwerben - weitere Förderer sind aber herzlich willkommen.


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Anreiz für Spitzenleistung - 10 Jahre Deutschlandstipendium an der Hochschule Hof
Beschreibung

Seit einem Jahrzehnt werden besonders Begabte mit dem Deutschlandstipendium belohnt: „Die ersten elf Stipendiaten wurden in Hof zum Wintersemester 2011 benannt. Seither vergeben wir jährlich in der Regel zwischen 25 und 32 Stipendien“, erzählt Melanie Fiedler-Zapf, die gemeinsam mit Claus Beyerlein an der Hochschule Hof das Stipendium koordiniert.

Geteilte Fördersumme

Unlängst wurden nun an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hof die Urkunden der Stipendien für das laufende akademische Jahr verliehen. „Dies geschieht normalerweise in einem sehr feierlichen Rahmen, zu dem dann auch die Förderer und Mitglieder der Auswahlkommission eingeladen werden. Dies war diesmal aber leider noch nicht wieder möglich“, so Claus Beyerlein. Freuen können sich die ausgewählten jungen Menschen aber natürlich trotzdem: Sie werden alle für mindestens ein Jahr mit einem Betrag von 3600 EUR, also 300 EUR im Monat, unterstützt. „Diese Fördersumme teilen sich in der Regel private Unternehmen und der Bund. Neben Unternehmen können aber auch Verbände, Vereine, Stiftungen oder Privatpersonen als Förderer auftreten“, erläutert Melanie Fiedler-Zapf. Allerdings muss die Förderung der jungen Talente nicht auf ein Jahr beschränkt sein, sondern kann auch die gesamte Studiendauer umfassen.

Über eine Million Fördersumme

Die nun für das Wintersemester vergebenen Stipendien entsprechen knapp einem Anteil von 1,5 Prozent aller Studierenden der Hochschule Hof. „Unser Ziel ist es, diese Quote mittelfristig auf etwa 2 Prozent zu erhöhen, was dann 70 Deutschlandstipendien pro Jahr entsprechen würde – zumindest beim aktuellen Stand unserer Studierenden“, so Claus Beyerlein. Seit 2011 wurden insgesamt 270 Einzelstipendien vergeben und so kommt die Hochschule dank des Engagements vieler treuer Förderer und des Bundes auf etwa eine Million Euro an Gesamtfördervolumen. „Für diese beeindruckende Leistung möchten wir allen Partnerinnen und Partnern, von denen uns viele über Jahre begleiten, ganz herzlich Danke sagen“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann.

Besonders treue Partner

Dabei sind einige Unterstützer besonders engagiert: So liefert die Wilo Foundation jährlich den privaten Anteil für zehn Stipendien, die Firmen Netzsch und ThügaSmartmetering GmbH leisten dies für jeweils drei Talente pro Jahr. Natürlich entstehen aus einer solchen Partnerschaft nach dem Studienabschluss auch oft Arbeitsverträge zwischen Absolventinnen und Absolventen und dem Unternehmen. Das ist dann natürlich die bestmögliche Win-Win-Situation“, so Claus Beyerlein. Die Firma Thüga ist es dann auch, die bisher etwa zehn Arbeitsverträge an Absolventinnnen und Absolventen des Deutschlandstipendiums vergeben hat.

Soziale Kompetenz erwünscht

Bewerber um das Deutschlandstipendium müssen sich einem Auswahlverfahren stellen. Dabei fließen die Studienleistungen zur Hälfte in die Bewertung ein. Daneben werden auch soziale Kompetenz und ehrenamtliches Engagement für die Gemeinschaft honoriert. Die Auswahlkriterien des Deutschlandstipendiums werden an jeder beteiligten Hochschule von einer eigenen Jury ausgelegt und interpretiert: „Berücksichtigt werden oft auch besondere soziale oder familiäre Umstände, ebenso sind besondere Integrationsleistungen bei Migrationshintergrund zu berücksichtigen“, so die beiden Koordinatoren. Naturgemäß besonders wichtig sind die Förderer, die mit ihren Geldbeträgen das Deutschlandstipendium überhaupt erst ermöglichen.

Weitere Förderer gesucht

Ein Drittel der geförderten Stipendien muss frei und ungebunden vergeben werden, zwei Drittel können fachbezogen gespendet werden – also Studierende aus Fachrichtungen unterstützen, die für das Unternehmen selbst besonders relevant sind. „Das Stipendium ist eine wunderbare Möglichkeit die Leistungskultur zu stärken und gleichzeitig den Einsatz für die Gesellschaft zu belohnen“, so Claus Beyerlein. Und weiter: „Besonders schön ist es auch immer zu sehen, wenn Privatpersonen die Chance ergreifen, einen besonders talentierten jungen Menschen zu unterstützen. Wir vermitteln dann auch die Kontakte und sorgen dafür, dass sich Geförderte und Fördernde kennenlernen und begleiten können. Hier schafft das Deutschlandstipendium vielfach auch einen wunderbaren Kontakt zwischen den Generationen. Dies sind sinnvolle Investitionen, die ich jedem nur aus voller Überzeugung ans Herz legen kann.“

Interessenten an einer Förderpartnerschaft können sich melden unter:
Claus Beyerlein:+49(0)9281/4093342

Weitere Informationen über das Stipendium selbst unter:
www.deutschlandstipendium.de

An der Hochschule Hof unterstützen derzeit unter anderem folgende Förderer das Deutschlandstipendium:

Wilo Foundation, Erich Netzsch Holding GmbH & C0.KG, ThügaSmartmetering GmbH, F&P GmbH, KSB Stiftung, HFO Technology GmbH, Dennree, Rudolf GmbH, TÜV Süd, ontec automation, BD Sensors GmbH;

 

Botschaft des Präsidenten zum Wintersemester 2021/2022

Wie geht Ihr Studium an der Hochschule Hof weiter? In Präsenz.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann gibt im Video einen Überblick, wie das Wintersemester 2021/2022 aktuell geplant wird:

 

Fragen? Kontaktieren Sie gerne unser Team via Mail an sommersemester2021@hof-university.de

 

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Botschaft des Präsidenten zum Wintersemester 2021/2022
Handwerkskammer und Hochschule: Kooperation bei Aus- und Weiterbildung in Aussicht

Insgesamt 25 Antrittsbesuche in der Region absolviert derzeit die neuformierte Spitze der Handwerkskammer für Oberfranken. Zuletzt stand dabei die Hochschule Hof auf dem Besuchsprogramm des neu gewählten HWK-Vizepräsidenten Christian Herpich und HWK-Geschäftsführer Dr. Bernd Sauer.  Bei einem ausführlichen Gespräch mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann wurden dabei besonders die Themen der beruflichen Weiterbildung und die Frage zukünftiger Vernetzungen zwischen Handwerk und akademischer Lehre erörtert.
 


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Handwerkskammer und Hochschule: Kooperation bei Aus- und Weiterbildung in Aussicht
Beschreibung

„Eine bessere Verzahnung dieser Bereiche hat eine hohe Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Oberfranken“, so gibt sich Christian Herpich überzeugt. Aus diesem Grund – so die Vereinbarung beider Seiten - soll es gegen Ende des laufenden Jahres einen runden Tisch geben, in dem sich Vertreter von Handwerk und Hochschule Hof über die Möglichkeiten einer stärkeren Kooperation austauschen möchten. „Die gemeinsame Nutzung von Technik oder bestehender Schulungswerkstätten sind für die Zukunft ebenso zu diskutieren, wie eine Zusammenarbeit in den Bereichen von Digitalisierung, Existenzgründung oder Weiterbildung“, so Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann. In jedem Falle sollen die vielfältigen Verbindungslinien zwischen Handwerk und Mittelstand im Raum Hof genutzt und erweitert werden, so die Gesprächsteilnehmer unisono.

Bild: Freuten sich über einen sehr produktiven Austausch: v.l. Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. Jürgen Lehmann, Dr. Bernd Sauer (Geschäftsführer HWK Oberfranken und Christian Herpich, Vizepräsident HWK Oberfranken; Bild: Hochschule Hof;

Bewerbertag der Fakultät Ingenieurwissenschaften

Save the date: 3. August 2021, 10 bis 14 Uhr. Studiere deine Zukunft als Ingenieur:in an der Fakultät Ingenieurwissenschaften!

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Bewerbertag der Fakultät Ingenieurwissenschaften
Die Optimierung der europäischen Bauwirtschaft – Großprojekt an der Hochschule Hof in der Modellregion Hofer Land

Großer Erfolg für Hochschule Hof, Landkreis Hof und die LGA Landesgewerbeanstalt Bayern: Zusammen mit neun weiteren Partnern wurden sie im GAIA-X Förderwettbewerb für die Durchführung eines wegweisenden Projektes ausgewählt, das digitale Datenstandards für die gesamte Baubranche schaffen soll – zuverlässig und datensouverän. Zudem soll privates und öffentliches Bauen zukünftig noch effizienter werden.


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Die Optimierung der europäischen Bauwirtschaft – Großprojekt an der Hochschule Hof in der Modellregion Hofer Land
Beschreibung

Technisch umgesetzt werden soll dies auf Basis der europäischen Cloud-Plattform GAIA-X, welche die EU in den kommenden Jahren als Alternative zu US-amerikanischen Anbietern wie Microsoft etablieren will. „GAIA-X ist ein Projekt zum Aufbau einer wettbewerbsfähigen und gleichzeitig vertrauenswürdigen Dateninfrastruktur für Europa. Es wurde 2019 nach dem gemeinsamen Manifest des deutschen und französischen Wirtschaftsministers für eine europäische Industriepolitik für das 21. Jahrhundert vorgestellt und seither immer weiterentwickelt. Es soll mittelfristig helfen, die europäische Datensouveränität und Datenverfügbarkeit zu gewährleisten“, erklärt Prof. Dr. Beatrix Weber, Leiterin der Forschungsgruppe Recht am Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof (iisys), welche die Leitung des Arbeitspaketes „Governance, Daten- und Rechtemanagement“ übernehmen wird. Für die 11 Gewinnerkonsortien stehen nach Angaben der Bundesnetzagentur insgesamt 122 Mio. EUR im Fördertopf zur Verfügung.

Modellregion zur Entwicklung der Bauindustrie

Zusammen mit dem Landkreis Hof als Baugenehmigungsbehörde und der Landesgewerbeanstalt Bayern hatte sich die Hochschule mit dem Projekt „iECO: intelligent Empowerment of Construction Industry (Intelligente Stärkung der Bauindustrie)“ im Förderwettbewerb des Bundeswirtschaftsministeriums in einem hochkarätig besetzten Konsortium beworben und war erfolgreich: „Unser Konsortium wurde als eines von nur elf Projekten aus über 130 Bewerbern ausgewählt und aufgefordert einen offiziellen Förderantrag zu stellen“, freut sich Prof. Dr. Beatrix Weber. Nach Zustellung eines offiziellen Zuwendungsbescheides wolle man voraussichtlich im Herbst des Jahres umgehend zusammen mit den 10 weiteren Partnern an die Arbeit gehen. 

Ineffizienz aufdecken

Ziel des iECO-Projektes ist es, einen gemeinsamen Datenraum für die Bauwirtschaft als eine der Schlüsselindustrien der deutschen Wirtschaft zu schaffen und dabei den gesamten Bauprozess zu verbessern: „Konkret heißt dies: Wir möchten in diesem Projekt den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden digital abbilden und so Ineffizienzen bei Bau, Wartung und Sanierung aufdecken. So können Bauabläufe und weitere Arbeiten effektiver gestaltet werden. Die Plattform registriert dann auch frühzeitig, wo Probleme entstehen können“, so Beatrix Weber.  „Das iECO-Projekt liefert damit einen völlig neuen digitalen Ansatz, die Prüfverfahren im Bauwesen mit Unternehmen und Genehmigungsbehörden zur verlinken. Als Institution zur Erbringung von bautechnischen Beratungen und Prüfungen sind wir Vorreiter der digitalen Prüfung und unterstützen das Projekt sehr gerne mit unserem Know-how“, so Hans-Peter Trinkl, Vorstand der LGA Landesgewerbeanstalt Bayern. „Dieser Projektgewinn ist etwas sehr Besonderes. Das Hofer Land zeigt einmal mehr seine Digitalkompetenz und kann als Modellregion für den digitalen Bauantrag Akzente für die gesamte Baubranche setzen. Als assoziierter Partner gratulieren wir dem gesamten Konsortium sehr herzlich zu diesem beachtenswerten Erfolg“, so Landrat Dr. Oliver Bär.

Offizielle Beantragung noch im Juli

Die elf durch die Bundesnetzagentur ausgewählten Vorhaben können nun bis Ende Juli 2021 förmliche Förderanträge auf Zuwendung bei der Bundesnetzagentur stellen. Diese müssen eine Vorhabenbeschreibung sowie eine Arbeits-, Finanzierungs- und Verwertungsplanung enthalten. Fünf weitere Vorhaben werden - vorbehaltlich der Verfügbarkeit ausreichender Haushaltsmittel - im Rahmen einer zweiten Bewilligungstranche im Jahr 2022 einen Antrag stellen können. Die bislang ausgewählten Ideen decken nach Angaben der Bundesnetzagentur die Anwendungsbereiche Gesundheit, Recht, Bildung, Finanzen, Mobilität, Geoinformationen, Energie, Luft- und Raumfahrt, Agrar, Bauwirtschaft sowie den öffentlichen Sektor ab.

___________________________________
 

Das Konsortium zur Antragstellung iECO-Projekt:


A1 Digital Deutschland GmbH, Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung
e. V., Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof, Implenia Hochbau GmbH, IOTA Stiftung, IPROconsult GmbH, N+P Informationssysteme GmbH, LGA Landesgewerbeanstalt Bayern,  Software AG, Technische Universität Dresden; Landkreis Hof (assoziierter Partner)

Konsortialführung: RIB Information Technologies AG

Hintergrund zum Projekt GAIA-X

Das Projekt GAIA-X strebt den Aufbau einer wettbewerbsfähigen und vertrauenswürdigen digitalen Dateninfrastruktur an. Ziel ist die Schaffung eines offenen, transparenten digitalen Ökosystems, in dem Daten und Dienstleistungen in einer Umgebung des Vertrauens verfügbar gemacht, zusammengeführt und gemeinsam genutzt werden können. Basierend auf der GAIA-X Infrastruktur können ökonomische Potenziale realisiert werden, beispielsweise durch die Förderung von Innovationen, die Erzeugung von Synergien sowie die Ermöglichung neuer, schnell skalierbarer Geschäftsmodelle. Weitere Informationen zu GAIA-X finden Sie unter: www.bnetza.de/gaia-x

Sommersemester 2021: Neue Hygieneregelungen an der Hochschule Hof

Liebe Hochschulangehörige,

das Sommersemester 2021 läuft weitgehend im Onlinebetrieb. Auch wenn sich die Lage mittlerweile deutlich entspannt hat, müssen wir weiterhin Vorsicht üben und vor allem nach wie vor auf ausreichenden Abstand achten. Praktische Arbeiten in den Laboren werden in Präsenz ermöglicht. Zum Schutz aller Teilnehmer:innen stellen wir zu diesem Zweck Schnelltests zur Verfügung. Alles Wichtige dazu sowie das aktuelle Hygienekonzept, das ab 10. Juni 2021 gilt,  finden Sie bei den Infos zum Sommersemester 2021. Und checken Sie bitte regelmäßig Ihre Mails, um über neue Entwicklungen während des Semesters informiert zu bleiben. Dort erhalten Sie zeitnah weitere Hygienekonzepte, die speziell für Laborübungen und Prüfungen gelten. 

Bitte beachten Sie, dass in allen Gängen und Foyers – auch an den Einzelarbeitsplätzen dort – sowie in den Toilettenräumen und auf den mit Schild und farbiger Linie gekennzeichneten Flächen im Außenbereich Maskenpflicht am Campus gilt. Einen Lageplan mit den gekennzeichneten Außenflächen finden Sie hier.


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Sommersemester 2021: Neue Hygieneregelungen an der Hochschule Hof
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Die Hochschule Hof bietet aktuell mehr als 40 verschiedene Studiengänge: von Design und Informatik, über Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, bis hin zu Innovativen und Interdisziplinären Wissenschaften.

Informieren Sie sich hier über unser Studienangebot an den Standorten #Hof#Kronach und #Münchberg sowie am Lernort #Selb

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