Aktuelles

Folgeprojekt BayernMINT gestartet

29.11.2019

Am 29.11.2019 wurde das Projekt MINTerAKTIV des STMWK mit einer Veranstaltung an der TH Nürnberg GSO erfolgreich abgeschlossen. Mit der Übergabe der Urkunden für das Folgeprojekt BayernMINT an die ausgewählten Hochschulen durch MdL Bernd Sibler fiel für die Hochschule Hof der Startschuss für das Hofer MINT-Lenkrad 2.0.

Bilder Quelle "©StMWK", Fotos: Michael Pulczynski

Lesen Sie hier den Artikel auf den Seiten des Wissenschaftsministeriums

Übergabe der Urkunde BayernMINT (v.l.n.r.): Dr. Christof Prechtl, Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann, Wissenschaftsminister Bernd Sibler, Projektleiter Prof. Dr. Marco Linß
Übergabe der Urkunde BayernMINT (v.l.n.r.): Dr. Christof Prechtl, Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann, Wissenschaftsminister Bernd Sibler, Projektleiter Prof. Dr. Marco Linß
Wissenschaftsminister Bernd Sibler (rechts unten) und stellvertretender bayme vbm vbw Haupfgeschäftsführer Dr. Christof Prechtl (links unten) mit den Vertreterinnen und Vertretern der geförderten Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften im Programm
Wissenschaftsminister Bernd Sibler (rechts unten) und stellvertretender bayme vbm vbw Haupfgeschäftsführer Dr. Christof Prechtl (links unten) mit den Vertreterinnen und Vertretern der geförderten Universitäten und Hochschulen im Programm
Projektleiter Prof. Marco Linß stellt Wissenschaftsminister Bernd Sibler und Dr. Christof Prechtl, vbw, das NotenMonitoringProgramm vor
Projektleiter Prof. Marco Linß stellt Wissenschaftsminister Bernd Sibler und Dr. Christof Prechtl, vbw, das NotenMonitoringProgramm vor
Projektkoordinatorin Sarah Keil-Wagener (links) demonstriert die App für die digitale Anwesenheitskontrolle Wissenschaftsminister Bernd Sibler, Dr. Christof Prechtl und Projektkoordinatorin BayernMINT, Sonja Kießler. Im Hintergrund: Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann
Projektkoordinatorin Sarah Keil-Wagener (l.) demonstriert die App für die digitale Anwesenheitskontrolle Wissenschaftsminister Bernd Sibler, Dr. Christof Prechtl und Projektkoordinatorin BayernMINT, Sonja Kießler. Im Hintergrund: Prof. Dr. Dr. h.c. Jür
Das Konzept der MINT-Datenbank gewinnt den dritten Platz des Awards "Digitaler Aufbruch der Lehre" 2019 der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V.

Dritter Platz für die MINT-Datenbank

13.11.2019

Das Konzept der MINT-Datenbank gewinnt den dritten Platz des Awards "Digitaler Aufbruch der Lehre" 2019 der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V.


Ausführlicher Artikel in der Frankenpost

Logo BayernMINT

Hofer MINT-Lenkrad geht in die dritte Runde

03.09.2019

„Warum machen das nicht alle Hochschulen?“ fragte der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, Ministerialdirektor Dr. Jungk, als Prof. Dr.-Ing. Marco Linß, Projektleiter des Hofer MINT-Lenkrades, berichtete, wie die Hochschule Hof Studierende in Ihrem Studium durch das Noten Monitoring Programm unterstützt und freiwillige Veranstaltungen, wie durch das Projekt organisierten Einführungstage, Vorkurse, Brückenkurse sowie Tutorien und Repetitorien, systematisch evaluiert und auf ihre Wirksamkeit hin überprüft.

„Wir betrachten den gesamten Lebenszyklus eines Studierenden“, so der Projektleiter, denn nur so könne eine passgenaue Unterstützung erfolgen. Das Konzept des Hofer MINT-Lenkrades führt die MINT-Aktivitäten der Hochschule unter einem Dach zusammen und gliedert sie phasengerecht.

Durch diese ganzheitliche Vorgehensweise, die den gesamten Student-Life-Cycle umfasst, und die Messung der tatsächlichen Wirksamkeit von Maßnahmen, sei ein Eingehen auf die konkreten Bedürfnisse der Studierenden und eine Steigerung der Lehrqualität möglich, urteilte auch das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung, IHF, welches das Hofer MINT-Lenkrad neben den Projekten der TU München, der HTWK Leipzig und der Humboldt-Universität Berlin im März 2018 als Best-Practice-Maßnahme auszeichnete.

Das Hofer MINT-Lenkrad hat sich innerhalb der Hochschule zu einer Marke entwickelt. So ist es dem Projektteam kürzlich gelungen, für das Folgeprojekt „BayernMINT“ den Zuschlag zu erhalten und die erfolgreiche Arbeit, die 2012 mit dem BestMINT-Projekt begonnen hat, für zunächst drei weitere Jahre fortsetzen zu können.

 

Hofer MINT-Lenkrad

Hofer MINT-Lenkrad ist „Best Practice“

05.03.2019

Im Rahmen des MINTerAKTIV-Projektes des Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst beschäftigt sich das Hofer MINT-Lenkrad mit der Frage, wie Studieninteressierte bei der Orientierung unterstützt und Studierende und von Beginn an in ihrem Studium begleitet werden können.  Das Projekt wird geleitet von Prof. Dr.-Ing. Marco Linß, Professor an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften an der Hochschule Hof und koordiniert von Dipl. Kauffrau Sarah Keil-Wagener.

Das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) hat im Rahmen eines Projektes des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Thema Studienabbruch (InMaSS) bundesweit insgesamt 217 Hochschulen und Universitäten untersucht. Als eines von vier Konzepten wurde das Hofer MINT-Lenkrad der Hochschule Hof neben den Konzepten der Technischen Universität München, der Humboldt-Universität Berlin und der HTWK Leipzig als Best Practice für MINT-Studierende ausgewählt.

Die Verfasser der Studie hoben die ganzheitliche Vorgehensweise des Konzeptes hervor, welches den gesamten Student-Life-Cycle umfasst und damit die Maßnahmen (z.B. Selbsteinschätzungstests, Brückenkurse und Tutorien) besonders erfolgversprechend macht.

Die Studie wurde vom IHF in seiner Publikation „IHF Kompakt“ vom März 2018 veröffentlicht:

http://www.ihf.bayern.de/uploads/media/IHF_kompakt_Maerz-2018.pdf

v.l.n.r.: Patrik Püttner, Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Lehmann, Prof. Dr. Marco Linß, Bernd Sibler, Hans-Joachim Fösch, Sarah Keil-Wagener
v.l.n.r.: Patrik Püttner, Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Lehmann, Prof. Dr. Marco Linß, Bernd Sibler, Hans-Joachim Fösch, Sarah Keil-Wagener

Staatssekretär begeistert von den Aktivitäten des Hofer MINT-Lenkrades

1. 12. 2017

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Am 1. Dezember besuchte der Staatssekretär für Wissenschaft und Kunst im Bayerischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler gemeinsam mit Ministerialrat Hans-Joachim Fösch unsere Hochschule um sich über die MINT-Aktivitäten der Hochschule Hof zu informieren. Der Besuch fand im Rahmen des MINTerAktiv Projektes statt, dessen Teilprojekt „Hofer MINT-Lenkrad“, geleitet durch Prof. Dr. Marco Linß, die Maßnahmen des MINT-Bereiches bündelt, koordiniert und maßgeblich vorantreibt.

Um den in Zukunft weiter steigenden Bedarf an Fachkräften im MINT-Bereich zu decken gebe es bereits Ansätze, die Informatik bereits an Schulen mehr zu fördern: „Wir stehen nicht am Ende, sondern am Anfang einer Entwicklung“, gab der Staatssekretär an. Dazu gehöre es auch, mehr Unternehmen für das Projekt MINT zu begeistern und die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Hochschulen und Firmen weiter voranzutreiben. „Die Technik soll dabei auch der Pädagogik dienen und ist nicht nur Selbstzweck“, stellte Sibler klar.

Schüler für Technik begeistern – MINT-Nachwuchs sichern

Was die Hochschule dafür tut, fasste Projektkoordinatorin Sarah Keil-Wagener bei der Vorstellung des Konzeptes des Hofer MINT-Lenkrades kurz zusammen. Anschließend führte der Projektleiter Prof. Linß den Staatssekretär durch die Maschinenhalle, wo die Beteiligten über die Teilbereiche des Projektes berichteten: Laboringenieurin Franziska Beck sicherte er Unterstützung zu bei der Gewinnung von Schulen für die Schulbesuche im Rahmen der Initiative Junge Forscher. Die Hochschule Hof ist seit 2016 einer von fünf Stützpunkten der IJF und führte bereits in bisher 20 Schulbesuchen in den Bereichen „Leichtbau“ und „Erneuerbare Energien“ ca. 1000 Schülerinnen und Schüler durch forschendes Lernen in die Welt der Technik ein.

Begabte fördern und Heterogenität rechtzeitig auffangen

Die Förderung von begabten Studenten durch wettkampfartige Hackathons im Studiengang Mobile Computing und innovative Projekte wie das Voteback-System, geleitet von Prof. Dr. Peter Stöhr, stieß auf sehr positive Resonanz. „Durch die semesterübergreifende Zusammenarbeit wird besonders die vertikale Vernetzung der Studierenden gefördert“, so Stöhr.

Prof. Dr. Herbert Reichel, Initiator und Organisator des Brückenkurses Technik sowie die Laboringenieure Martin Thoß und Roland Martin sorgten bei Herrn Sibler für eine bleibende Erinnerung, indem sie ihn einen Handystuhl, wie ihn Studienanfänger im Brückenkurs Technik herstellen, eigenhändig mit Schlagbuchstaben, Elektroschreiber und CNC-Maschine beschriften ließen: „Ein Hoch auf Hof“ prägte er auf die Lehne aus Metall. Der Brückenkurs Technik ist bayernweit der erste Vorbereitungskurs, der Abiturienten gezielt auf das praktische Arbeiten in einem technischen Studium vorbereitet und damit die technologische Lücke zwischen Gymnasium und Hochschule schließen soll.  

Moderne Lehrmethoden und ein umfassendes und ganzheitliches NotenMonitoringProgramm

Die Hochschule Hof setzt auf moderne Lehrmethoden. Julia Feldmann, Projektkoordinatorin „Digitalisierung der Lehre“, stellte ein AudienceRespondSystem („Clicker-System“) vor, welches eine interaktive und aktivierende Lehre (z.B. Peer Instruction) ermöglicht.

Besonders begeistert gab sich Sibler vom NotenMonitoringProgramm (NMP), dass Prof. Dr. Linß vorstellte. Darin würde – auf freiwilliger Basis – über das gesamte Studium die Entwicklung des Studierenden beobachtet. Auf diese Weise könne man rechtzeitig bei Fehlentwicklungen reagieren und so individuell möglichen Schwächen entgegenwirken, so der Professor. Der umfassende Ansatz des Hofer NMP ist bundesweit eines der wenigen Systeme, welche notenbasiert arbeiten und durch Zusatzinfos angereichert umfassende Betrachtungen ermöglichen.

Die Basis für das NMP bietet die MINT-Datenbank, welche Informationen aus dem PRIMUSS-System verarbeitet und mit eigenen Erhebungen anreichert. Mit Hilfe dieses Systems können weitere Untersuchungen, z.B. zur Wirksamkeit von Veranstaltungen und zur Anerkennung von Prüfungsleistungen („Notenanerkennung“) durchgeführt werden, um der gesteigerten Heterogenität der Studierenden begegnen zu können und den hohen Qualitätsstandard der Lehre an der Hochschule Hof zu halten und nachhaltig weiter auszubauen.

An der Veranstaltung nahmen außerdem der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Oberfranken der vbw, Patrik Püttner, teil sowie MdL Alexander König.

Gut gelaunt fuhr der Staatssekretär nach einem kleinen Imbiss gemeinsam mit dem Präsidenten weiter nach Münchberg, um sich ein Bild von der Entwicklung des dortigen Campus zu machen.

Das Hofer MINT-Lenkrad ist ein Teilprojekt MINTerAKTIV Projektes und wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Weitere Informationen zum Projekt und alle Aktivitäten der Hochschule im MINT-Bereich finden Sie unter www.hof-university.de/mint.

 

Ralf Oesterreicher
Sarah Keil-Wagener

Projektvorstellung durch Prof. Dr. Marco Linß
Projektvorstellung durch Prof. Dr. Marco Linß
Experimentelle Schulbesuche - So begeistert die Hochschule Schüler für MINT
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Sibler betrachtet Schachfiguren, wie sie von Studenten der Ingenieurwissenschaften im Rahmen des Studiums an der Hochschule hergestellt werden
Sibler betrachtet Schachfiguren, wie sie von Studenten der Ingenieurwissenschaften im Rahmen des Studiums an der Hochschule hergestellt werden
Der Staatsekretär mit Schlagbuchstaben und Hammer
Der Staatsekretär mit Schlagbuchstaben und Hammer
Zusammenbau des Handystuhls
Zusammenbau des Handystuhls
Gravur an der CNC-Maschine
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Herr Sibler zeigt großes Interesse am NotenMonitoringProgramm
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Active Response System - digitale Medien zur unterstützung der aktivierenden Lehre
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Regionalisierung im MINT-Bereich
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Projektkoordinatiorin IJF Franziska Beck berichtet über die Schulbesuche für die Initiative Junger Forscherinnen und Forscher
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Die Hochschule Hof fördert Begabte mit verschiedenen Projekten
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Gravur mit dem Elektroschreiber
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Der Handystuhl ist fertig
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Die Stuhllehne - "Ein Hoch auf Hof"
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Projektkoorinatorin DAL Julia Feldmann erläutert, wie die Hochschule moderne Lehrmethoden einsetzt
Projektkoorinatorin DAL Julia Feldmann erläutert, wie die Hochschule moderne Lehrmethoden einsetzt
Gruppenfoto
Carl-Victor Dienstbier, Prof. Dr. H. Reichel, Julia Feldmann, Patrik Püttner, Prof. Dr. Dr. h.c. J. Lehmann, Prof. Dr. M. Linß, Bernd Sibler, Hans-Joachim Fösch, Sarah Keil-Wagener, Doreen Rustler, Melanie Fiedler-Zapf, Prof. Dr. P. Stöhr

Standorte

Corner

Campus Hof

Alfons-Goppel-Platz-1
95028 Hof

Fon: +49 (0) 9281 / 409 3000

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Kulmbacher Str. 76
95213 Münchberg

Fon: +49 (0) 9281 / 409 8000