Dr. Schneider Labor für Rapid Prototyping (C014)

 Im Labor werden zwei inhaltliche Schwerpunkte behandelt, welche eng mit der der Produktentwicklung verbunden sind. Einmal werden "Generative Verfahren" angewandt, andererseits werden 3D-Messtechniken, insbesondere optische, genutzt, um Gegenstände vollständig zu vermessen und daraus CAD-Daten zu generieren.

Jene Verfahren, bei denen Gegenstände direkt aus CAD-Daten ohne Zerspanungsvorgänge und spezielle formgebende Werkzeuge aufgebaut werden, fallen unter die "Generativen Fertigungsverfahren", oft als Rapid Prototyping bezeichnet. Hier werden "aus dem nichts" Körper  erstellt, welche als Modell, Prototyp oder auch als Fertigteil verwendet werden. Es wurden (und werden immer noch neue) Methoden entwickelt, um basierend auf  CAD Daten direkt generativ Gegenstände aus  Metall, Kunststoff, flüssigem Harz, Papier, Sand oder Wachs herzustellen. Der Bauprozeß aller momentan relevanten Verfahren ist durch ein schichtweises Vorgehen gekennzeichnet, das sich meist auch in den Eigenschaften des Prototypen abbildet.

Die Vorgehensweise, Gegenstände, beispielsweise handwerklich herstellte Designmodelle, in CAD-Daten über Messtechniken zu überführen, wird als Rerverse Engineering bezeichnet. Hier gibt es eine Anzahl von Methoden (Lasertechnik, Photogrammetrie etc.) spezialisierte Software. Einige Verfahren und Anwendung sind im Labor vorhanden und werden in die Lehre integriert.

Download: Flyer zum Labor

Generative Fertigungsverfahren

Reverse Engineering

Lasertriangulation 2

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Reverse Engineering gibt es schon lange. Eines der ersten Geräte am Markt, welche für Endverbraucher bezahlbar war, ist der hier gezeigte "LS 2000" von Conrad Elektronik.  Diese Gerät erlaubt bereits am Anfang diese Jahrtausends, von Objekten, die auf seinem Drehteller platziert werden, in 3D Daten zu erfassen und beispielsweise einem 3D Drucker zuzuführen. Ab und an wird das Gerät noch genutzt.

Structured Light Scan (ähnlich Streifenlicht)

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Der David SLS 2 Structured Light Scanner ist momentan das beste Gerät in dieser Galerie. Basierend auf Auswertalgorithmen, die vor einigen Jahren an einer deutschen Forschungseinrichtung entwickelt wurden, bietet es beste Leistungen.

 

Silhouettenschnittverfahren

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Auf einem Drehtisch wird das zu erfassende Objekt platziert. Mit einer einfachen Webcam werden aus vielen Drehwinkel (z.B. 36 Lagen) Fotos erstellt. Das Objekt wird vom Hintergrund freigestellt und daraus die Objektdaten errechnet. Daten aus einer zweiten Lage lassen sich verschneiden.  Konvexe Konturen lassen sich gut erfassen, konkave weniger gut.

Dr. Schneider Labor für Labor Rapid Prototyping (C014)

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Standorte

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Campus Hof

Alfons-Goppel-Platz-1
95028 Hof

Fon: +49 (0) 9281 / 409 3000

Campus Münchberg

Kulmbacher Straße 76
95213 Münchberg

Fon: +49 (0) 9281 / 409 8000

Campus Kronach

Kulmbacher Straße 11
96317 Kronach

Fon: +49 (0) 9281 / 409 3000

Campus Selb

Spiegelhaus / Wittelsbacher Straße 41

95100 Selb
Fon: +49 (0) 9281 / 409 3000