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Fakultät interdisziplinäre und innovative Wissenschaften

Innovative Gesundheitsversorgung / Digitale Gesundheit

Deutschlandweit einzigartiger interdisziplinärer Studiengang an der Schnittstelle Versorgung, ITTechnik und Management im Gesundheits- und Sozialwesen.

Worum geht es? Gewinnen Sie einen Überblick, informieren Sie sich zu unserer Vision und hören bzw. lesen Sie, was unsere Netzwerk- und Praxispartner über uns und unseren Studiengang sagen.

 

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  • Kontaktieren Sie uns unkompliziert via WhatsApp unter 0172 3425448!

 

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Wir nehmen Sie unverbindlich auf unsere Interessent:innenliste und halten Sie zu allen Neuigkeiten rund um unseren Studiengang auf dem Laufenden.

Übersicht

Im Rahmen des Studiums bilden wir Sie zur:zum Brückenbauer:in zwischen den Schnittstellen Gesundheitsversorgung, Informatik und Ingenieurwissenschaften aus.

Sie müssen hierfür kein IT-Nerd oder Ingenieurgenie sein! Im Studium machen wir Technologie für alle begreifbar. Mit Hilfe innovativer Lehrmethoden lernen Sie nicht nur theoretisch kennen, wie Technologien funktionieren, welche Einsatzmöglichkeiten es für diese gibt und welche Grenzen der Einsetzbarkeit diesen gesetzt sind, sondern probieren diese auch direkt selbst in einem unserer Labore aus. Ergänzend machen wichtige Inhalte aus der Medizin, Psychologie, Pädagogik und dem Management Sie fit für den Arbeitsmarkt.

Werden Sie eine:r der künftige:n Expert:innen für die Digitalisierung und Technologisierung des Gesundheits- und Sozialwesens! Zeigen Sie Beschäftigten des Gesundheits- und Sozialwesens, wo die Potenziale von IT und Technik liegen und leisten Sie damit einen Beitrag dazu, diese in ihrem Arbeitsumfeld zu unterstützen. Testen Sie neue Technologien, die Menschen helfen möglichst lange und selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu wohnen, wirken Sie bei deren (Weiter-)Entwicklung mit und implementieren Sie diese in der Praxis. Tragen Sie dazu bei, die Lebensqualität von Patient:innen, Pflegebedürftigen, Pflegenden aber auch Gesunden mit Hilfe innovativer Konzepte und digitaler Anwendungen zu erhöhen.

Kernmodule

Grundlagen der Gesundheitsversorgung

Im Kernbereich Gesundheitsversorgung werden Sie mit den institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen des Gesundheits- und Sozialwesens vertraut gemacht. Ferner stehen das Verständnis der medizinischen Sprache und des medizinischen Handelns sowie die Entstehung, Verbreitung und Bekämpfung von Krankheiten im Mittelpunkt des Moduls.

  • Diagnostik in Medizin und Pflege
  • Medizin
  • Sozial- und Medizinethik
  • Grundlagen der Statistik und Epidemiologie
  • Gesundheitsökonomie und Evidence Based Practice
  • Grundlagen der sozialen Arbeit und Pflege
  • Sozialversicherungsrecht
  • Gesundheitspädagogik​​​​​ und -psychologie

Gesundheitsinformatik

In diesem Kernbereich vermitteln wir Ihnen die Grundlagen der Informatik im Gesundheitswesen. Sie erwerben das Rüstzeug, um kreativ informationstechnische Lösungen für das Gesundheitssystem aber auch für die Menschen selbst mitentwickeln zu können. Kompetenzen zu Hard- und Software sowie zum IT-Management stehen im Mittelpunkt.

 

  • Informatik und Medizininformatik
  • User Experience Design
  • Internet- und Apptechnologien
  • Informationssysteme in der Gesundheitsversorgung
  • Telemedizin und Telematikinfrastruktur
  • IT-Management
  • Datenanalyse und Business Intelligence

Gesundheitstechnologie

In den einzelnen Modulen des Kernbereichs vermitteln wir Ihnen technische Grundlagen wie Sensorik, Signalverarbeitung, Konstruktion sowie deren Einsatz in der Gesundheitsversorgung, z. B. im Rahmen der Robotik oder von alltagsunterstützenden Assistenzsystemen.

 

  • Technische Grundlagen I und II
  • Medizinische Geräte 
  • Produktentwicklung
  • Robotik
  • Assistive Technologien

Management- und Systemgrundlagen

In diesem Kernbereich erwerben Sie grundlegende Management-, Selbstmanagement- und Kommunikations-Kompetenzen und trainieren ein strukturiertes Vorgehen und Fähigkeiten teamorientierten Arbeitens.

 

  • Grundlagen des betrieblichen Managements
  • Wissenschaftliches Arbeiten und Methodenlehre
  • Qualitäts- und Geschäftsprozessmanagement
  • Traditionelles und agiles Projektmanagement
  • Kommunikation und Präsentation
  • Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen

 

Wahlpflichtmodule

Wählen Sie aus folgenden Modulen drei aus und vertiefen Sie Ihre Kenntnisse:

  • Unternehmensethik und Organisationssoziologie

  • Klinische Psychologie

  • Interkulturelle Kompetenz

  • Gerontologie

  • IT-Security

  • Leadership- und Changemanagement

 

Praxisbezug

Wir legen großen Wert darauf, dass Sie das Erlernte, wo immer möglich, auch direkt ausprobieren, umsetzen und das angeeignete Wissen praxisbezogen vertiefen können.

Hierfür gibt es an unserem Campus Kronach mehrere interdisziplinäre Labore mit verschiedenen Schwerpunkten. Zum Beispiel zu den Themen AmbientAssistentLiving, also zu Alltagsunterstützenden Assistenzsystemen, Virtual Reality und Robotik.

Zudem beinhaltet das Studium eine interdisziplinäre praxisorientierte Projektarbeit und ein Praxissemester, um einen Einblick in die berufliche Praxis zu ermöglichen.

Im Gesundheits- und Sozialwesen besteht im Gegensatz zu vielen anderen Bereichen ein großer Nachholbedarf in Sachen Digitalisierung und Technisierung. Was in der Industrie schon lange Standard ist, steckt dort in weiten Teilen noch in den Kinderschuhen. Doch gerade im Gesundheits- und Sozialwesen könnten Digitalisierung und Technisierung – vor allem auch im Hinblick auf den bestehenden und sich künftig weiter verschärfenden Fachkräftemangel – wertvolle Unterstützung im Arbeitsalltag von z.B. Ärzt:innen, Pflegefachkräften, Erzieher:innen, Sozialpädagog:innen bringen.
Die beiden Seiten ITler, Techniker:innen und die typischen Gesundheits- und sozialen Berufe verstehen sich aber untereinander nicht wirklich – wie auch, hat zum Beispiel eine Pflegefachkraft doch in der Ausbildung keinerlei Berührungspunkte mit IT und Technik. Gleiches gilt andersherum für ITler und Techniker:innen. Und genau an dieser Stelle kommen Sie ins Spiel. Nach Ihrem Studium wissen Sie, wo die Bedarfe und Bedürfnisse in Gesundheits- und Sozialwesen liegen, kennen die neuesten Technologien und digitalen Anwendungen, wissen, wie diese funktionieren und können dies auch für nicht ITler und Techniker:innen begreifbar machen. Sie nehmen damit die wichtige Rolle des Vermittlers zwischen den traditionellen Professionen ein und tragen damit dazu bei digitale Anwendungen und Technologien passgenauer zu entwickeln und zügig in der Praxis einzuführen.
Damit sind Sie ein wertvoller Player sowohl für die Entwickler-, als auch für die Nutzerseite.

Sie besitzen damit ein hochattraktives Profil für Arbeitgeber wie z. B.:

  • Kliniken,
  • Medizinische Versorgungszentren,
  • Pflegeeinrichtungen,
  • Soziale Einrichtungen,
  • Krankenkassen,
  • Bundesagenturen für Arbeit,
  • Rentenversicherungsträger,
  • Jugend- und Sozialämter,
  • Berufsgenossenschaften,
  • Medizintechnische Anbieter,
  • Robotikhersteller,
  • die Wohnungswirtschaft,
  • Beratungsunternehmen und
  • Organisationen in der Gesundheitspolitik.

Auch der Weg in die Selbständigkeit steht Ihnen natürlich offen!

  • Health Innovation Manager:in

Ein sanfter Piepton ist zu hören. Sandra dreht sich um und macht automatisch einen Schritt zur Seite. Ein Lächeln kann sie sich dabei nicht verkneifen, als R2U mit dem heutigen Mittagsmenü an ihr vorbeifährt, um den Patient:innen pünktlich ihr Essen zu bringen. R2U ist ein autonom fahrender Roboter, welcher im Stillstand wie ein normaler Essenswagen aussieht, dabei aber selbstständig die Patient:innen am Tag mit Essen versorgt und anschließend das Geschirr wieder in die Küche fährt. Sandra ist dafür zuständig innovative Systeme in der Pflege einzuführen und R2U verbessert nicht nur Sandras Laune. Denn auch die Patient:innen spüren wie die Pflegekräfte durch ihn entlastet werden.

  • Consultant Digitale Transformation Gesundheitswesen

Offenheit und der Mut Systeme zu hinterfragen und verändern zu wollen, gehören definitiv zu Philipps Beruf. Er ist Berater für digitale Transformation im Gesundheitswesen und hatte in den letzten Jahren mit Krankenkassen und Krankenhäusern in der Umgebung zu tun. Zurzeit hat er in einer kleineren Helios-Klinik die Prozessanalyse fertiggestellt und wird damit ein Konzept entwickeln, wie zukünftig die Arbeitsschritte digitaler – ohne Papierdokumentation – ablaufen.

  • Health Application Engineer

„Mit Klick auf den Start-Button geht ihre individuelle Tourenplanung los. Zusätzlich können darüber mit wenig Aufwand ihre Tätigkeiten dokumentiert werden. Auch die Medikamente werden im Hintergrund mit einer Datenbank abgeglichen, sodass die Bestellung automatisch erfolgt“. Kevin hält regelmäßig Schulungen in Einrichtungen für die ambulante Pflege. Darüber hinaus ist er Ansprechpartner bei Fragen oder Feedback zu den Apps, schließlich kümmert er sich um deren kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung. Kevin arbeitet eng mit den Pflegekräften zusammen, schließlich will er Ihnen zum gesünderen Arbeiten verhelfen.

  • IT-Architekt:in für eHealth

Vertreter:innen von Kliniken, Krankenkassen, Physiopraxen und Apotheken sitzen gemeinsam an einem Tisch. Ronja moderiert das Treffen und skizziert die mögliche Gestaltung der neuen Telematikinfrastruktur (TI). Ronja ist Mitglied der MedArch, einer Organisation, die für eine einheitliche Architektur sorgt und alle Beteiligten im Gesundheitswesen vernetzen soll. Neben der Moderation darf Ronja die Migration der verschiedenen Systeme vorbereiten und ist zugleich Ansprechpartnerin für die Hersteller und Dienstleister der TI.

  • DiGA Produktmanager:in

Vor sich sieht Lucy die Auswertung des heutigen Tages. Das war ein neuer Rekord! Zwischen 11 und 12 Uhr zeigte ihr Gehirn β-Wellen auf – Gehirnwellen, die bei Stress auftreten. Faszinierender Weise konnte sie gestern bei dem Design-Thinking-Workshop sogar α-Wellen messen. Diese sind zuständig für kreative Zustände ohne analytisches Denken. Lucy ist DiGA Produktmanagerin und erhält regelmäßig neue, innovative Produkte. Soweit sie darin Potential entdeckt, darf sie deren Weiterentwicklung koordinieren und diese auf den Markt bringen. Erst vor ein paar Monaten hatte sie eine Virtual Reality-Anwendung für Blinde testen dürfen. Dabei konnten für blinde Personen, anhand einer Audio-Stimulation, Bewegungen im Raum simuliert werden, sodass diese virtuell durch den tropischen Regenwald gingen.

  • Gesundheitswissenschaftler:in mit Schwerpunkt Digitalisierung

Nach einer Woche im Kinderheim ETRIX hat Tim nicht nur die Kinder liebgewonnen, sondern kennt auch die Arbeitsabläufe der Erzieher:innen. Bereits nach dieser kurzen Zeit konnte er identifizieren, an welchen Stellen Standardisierungspotential und damit Ansätze zur Digitalisierung bestehen. In den nächsten Wochen wird er mit Hilfe der neu gewonnen Erkenntnisse ein Konzept ausarbeiten und anschließend direkt vor Ort im ETRIX einführen. Die Moderation der Arbeitsgruppen sowie das Durchführen der Schulungen gehören ebenfalls zu seinen Aufgaben. Dadurch ist seine Arbeit für die Erzieher:innen wirklich von Nutzen und Tim kann die Kinder noch länger sehen, die ihm schon ans Herz gewachsen sind.

  • Gesundheitsinformatiker:in

Ein Klick – und schon sind die Daten auf der Plattform MedDat aktualisiert und verfügbar. Chris ist zuständig für die Weiterentwicklung der Krankenhausinformationssysteme. Erst letzte Woche gab es eine Betriebsfeier, da er durch seine neueste Implementation die digitale Patientendokumentation vollständig von der Papierform lösen konnte. Die Pfleger:innen können nun mit Hilfe ihrer SmartGlasses ihre Arbeitsabläufe dokumentieren. Das spart 2 bis 3 Stunden am Tag, die sie intensiver für die Patient:innen nutzen können. Chris wollte schon immer Menschen im Gesundheitswesen helfen, aber auch seine technische Affinität wollte er ausleben. Nun kann er mit seinem Beruf seine Begeisterung für die Informatik anwenden, um die Arbeitsabläufe in der Pflege zu verbessern.

  • Healthcare Data Manager:in

Nicht nur die Datenerfassung, sondern auch die Auswertung der gewonnenen Gesundheitsdaten spielt eine große Rolle im Gesundheits- und Sozialwesen. Dadurch können Vorhersagen über gesundheitliche Herausforderungen getroffen und die angewandten Maßnahmen schneller bewertet werden. Erzielt die sturzsensitive Matte ihre Wirkung von Sicherheit und schneller Reaktionsmöglichkeit? Kann Herr Hummel durch seine Blinden-Brille, die ihm Schriftzüge vorliest, wirklich wieder selbstbestimmt am Leben teilhaben?

Datenauswertung und Bewertung, das sind Kernaufgaben aus Valeries Tätigkeit als Healthcare Data Managerin. Sie hat die aus den Gesundheitsanwendungen ihres Unternehmens gewonnenen Daten im Blick und leitet daraus gemeinsam mit einem Team aus medizinischem Fachpersonal, Techniker:innen und ITler:innen optimierte Behandlungsansätze und Produktverbesserungen für ihre Kund:innen ab. So trägt sie einen Teil dazu bei Nutzer:innen ein selbstbestimmteres Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen und deren Lebensqualität zu verbessern.

  • Strategieberater:in im Gesundheitswesen

Gründer:innen aus der IT- und Technikbranche verfügen oft über eine ausgezeichnete Produktidee, kennen jedoch die Rahmenbedingungen des Gesundheits- und Sozialmarktes und dessen Finanzierungssystem nicht, haben keine ausreichenden Kenntnisse im Projektmanagement und in der Unternehmensführung oder entwickeln an den Bedürfnissen der Klient:innen und Mitarbeitenden vorbei.

Und genau da kommt Ole ins Spiel. Er kennt die Besonderheiten des Gesundheits- und Sozialmarktes und unterstützt dabei, diese mit einem geeigneten Geschäfts- und Finanzierungsmodell zu untermauern. Gleichzeitig weiß er, wo Klient:innen, Patient:innen, Pflegebedürftigen, aber auch Sozialarbeiter:innen, Einrichtungsleiter:innen, medizinischem Personal und Pflegenden der Schuh drückt und worauf es den Endnutzer:innen ankommt.

Ole ist Strategieberater im Gesundheitswesen und unterstützt Healthcare Startups in der Gesundheitswirtschaft Fuß zu fassen.

  • Usability und User Experience Coach E-Health

Sind Technologien nicht nutzerfreundlich gestaltet, folgen der mit Spannung erwarteten Einführung oft Frustration und Ärger bei dem oder der Nutzer:in. Gerade bei Anwendungen aus dem E-Health-Bereich, wie Telemedizindiensten, Apps zum Tracking von Symptomen oder zur Überwachung des Gesundheitsstatus von Klient:innen, Wearables zur Aufzeichnung von Fitnessdaten oder zur Unterstützung bei der Ernährungsumstellung oder auch Notknöpfen, z. B. in Anlagen für Betreutes Wohnen, können Fehler bei der Bedienung aber noch viel weitreichendere Folgen haben.

Annabell hat sich genau auf diesen Bereich spezialisiert. Sie erstellt für einen Medizintechnikkonzern Personas und Nutzungsszenarien und testet die Nutzerfreundlichkeit und die Nutzererfahrung der Anwendungen in Zusammenarbeit mit Personen aus unterschiedlichen Zielgruppen.

Das bringen Sie mit:

  • Hochschulzugangsberechtigung, z. B. (Fach-)Abitur oder eine mind. 2jährige Berufsausbildung mit mind. 3jähriger hauptberuflicher Berufspraxis

Weitere Informationen zu Ihrem Studieneinstieg ohne Abitur mit einem Hochschulzugang aus dem beruflichen Umfeld finden Sie hier.

Auf einen Blick - die wichtigsten Infos zum Download:

Studiengangflyer Innovative Gesundheitsversorgung

Erfahrungsbericht

Eine unserer Studierenden berichtet...

  • Fachabitur* und Pflegeausbildung in der Tasche, Anstellung gefunden – Wieso trotzdem studieren?
  • Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Studium – geht das?
  • Was ist am Studium der „Innovativen Gesundheitsversorgung“ besonders hervorzuheben?

...hier finden Sie mehr!

 

*Anmerkung: Ein Studieneinstieg ist auch ohne (Fach-)Abitur möglich! Hier finden Sie weitere Informationen.

Innovative Gesundheitsversorgung / Digitale Gesundheit

Abschluss
B.Sc.
Fakultät
Interdisziplinäre und Innovative Wissenschaften
Regelstudienzeit
7 Semester
Studienbeginn
Wintersemester in Präsenz
Bewerbungsfrist

Wintersemester: 1. Mai bis 15. Juli

Studiengebühren
Keine
Unterrichtssprache
Deutsch
Campus
Kronach

Stundenplan

Hier finden Sie Ihren Stundenplan in der Wochenübersicht und werden über etwaige Änderungen informiert

Innovative Gesundheitsversorgung - Studiengangvideo

Campus Kronach

Die Fakultät für Interdisziplinäre und Innovative Wissenschaften bietet Ihnen am Lucas Cranach Campus in Kronach ein Studium, bei dem Innovation und eine interdisziplinäre Ausrichtung im Vordergrund stehen.

Campus Kronach: Hintergrund und visuell 

 

Unsere Vision

Das Gesundheits- und Sozialwesen als eigene Welten zu bezeichnen, ist nicht einfach aus der Luft gegriffen. Beide gehören mit ihren eigenen Systemen und Regeln zu einer der komplexesten, aber auch konservativsten Instanzen in unserer Gesellschaft. Die Digitalisierung steckt in beiden Welten noch in den Kinderschuhen.

Die Vielfalt an Ideen und Visionen zeigt allerdings, dass ein Großteil der Akteur:innen – seien es Ärzt:innen, Erzieher:innen, Pfleger:innen oder Sozialpädagog:innen – mit Hilfe der Digitalisierung eine Veränderung und Entlastung herbeiführen will. Erste Schritte in die richtige Richtung sind und werden bereits gemacht. Doch um die Chancen der Digitalisierung und neuer Technologien sinnvoll nutzen zu können, z.B. zur Unterstützung der Klient:innen, Entlastung des Personals, Prozessoptimierung und Qualitätssteigerungen der Arbeit im Gesundheits- und Sozialwesen, reicht eine Kooperation und Vernetzung mit den Beteiligten der jeweiligen Branche untereinander nicht aus.

Es ist ein Schulterschluss mit Ingenieur:innen aus der Technikbranche und Informatiker:innen aus der IT-Branche gefragt. Denn genau hier treffen zwei Welten aufeinander, die sich – zumindest bisher – wechselseitig kaum verstehen. Dieser Schulterschluss ist bisher noch nicht gelungen. Nur durch eine Vernetzung dieser Professionen kann die Expertise weit über das Kernbetätigungsfeld jedes und jeder Einzelnen dieser Akteur:innen gebündelt und zur Entwicklung zukunftsfähiger und praktikabler digitaler und technischer Lösungen genutzt werden.

Genau an dieser Stelle setzen wir mit dem Studiengang „Innovative Gesundheitsversorgung“ an. Wir bringen alle Professionen und Akteur:innen zusammen und leisten einen Beitrag, dass sich neue Ansätze und Technologien effizient verbreiten. Wir unterstützen dabei, etablierte Technologien zu implementieren, und arbeiten gleichzeitig an der Entwicklung neuer Ansätze.

"Gestalten und nicht verwalten" ist unsere Denkmaxime. Der Dampfer „traditionelles Gesundheitswesen" hat ausgedient, dem Raumschiff „Innovative Gesundheitsversorgung" gehört die Zukunft!

… Brücken bauen

Im Studiengang „Innovative Gesundheitsversorgung“ bauen wir Brücken zwischen den Feldern GesundheitsversorgungSozialwesenIngenieurwesenInformatik und Management.

Unsere Absolvent:innen sind firm in den Strukturen und Begrifflichkeiten des Gesundheits- und Sozialwesens sowie den Arbeitsabläufen der einzelnen Professionen, kennen die Bedürfnisse der Anwender:innen und haben gleichzeitig ein fundiertes Wissen zu technischen Grundlagen und Funktionsweisen einzelner Technologien sowie digitaler Anwendungen und deren Nutzen.

… vernetzen

Sie bilden das Bindeglied zwischen den Disziplinen, stärken deren Zusammenarbeit, bündeln bereits vorhandene und praktikable Technologien und bauen Kommunikationshürden ab. Gemeinsam mit allen Beteiligten finden sie zudem nachhaltige Lösungen, die die Bedürfnisse jedes Einzelnen decken.

… Vielfalt aufzeigen

Gleichzeitig kennen sie die Vielfalt an Anwendungen und Maßnahmen sowie deren Einsatzmöglichkeiten und -grenzen.

… den Menschen in den Mittelpunkt stellen

Dabei stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt unserer Bemühungen. Ziel des Studiengangs „Innovative Gesundheitsversorgung“ ist es, Angestellte im Gesundheits- und Sozialwesen zu entlasten, indem Prozesse mit Hilfe neuer Technologien und digitaler Anwendungen vereinfacht werden oder gar wegfallen. Verlässliche Dienstpläne durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz oder körperliche Entlastungen durch Robotik sollen nicht länger Themen der Zukunft sein, sondern bereits zeitnah unter Berücksichtigung von Nutzerfreundlichkeit und Nutzererfahrung eingesetzt werden können.

… Mehrwert für alle generieren

Gemeinsam mit unseren Student:innen innovieren wir auf Grundlage der tatsächlichen Bedarfe, entwickelnerproben und bewerten. So generieren wir einen Mehrwert für alle.

Unsere Mission ist es…

…innovative Personen auszubilden, deren Stärke darin besteht, in Veränderungen Chancen zu sehen und Strukturen zu hinterfragen – kurz gesagt, die ein Growth Mindset mit sich bringen.

Unsere Studierenden hinterlassen ihren Fußabdruck, denn sie machen zukünftig den Unterschied. Durch ihre Ideenvielfalt und Offenheit können bestehende Systeme überdacht und angepasst werden.

Wir stellen ihnen dazu – gemeinsam mit den Kooperationspartnern – ein Gerüst aus persönlichem Know-how und praktischer Erfahrung zur Verfügung. In unseren interdisziplinären Laboren heben wir die starren Grenzen der einzelnen Disziplinen auf und bieten viel Raum, dass Technologien aus dem Ingenieurbereich mit den medizinischen und pflegerischen Systemen zusammenwachsen können.

Ein Ort zur Entfaltung, eine Möglichkeit um Netzwerke aufzubauen und ein Freiraum,in dem Kreativität und das Hinterfragen des Status Quo gefördert und mit konstruktiven Lösungsansätzen hinterlegt wird – wir bieten noch mehr. Wir wollen die helfende Hand sein, die mit unseren Student:innen Ideen umsetzt, ihre individuellen Stärken erkennt und ausbaut. Wir wollen in unseren Studierenden den Mut zum Ausprobieren wecken, denn später bereuen wir selten das, was wir getan haben, sondern das, was wir nicht gewagt haben. Wir wollen ihnen die Möglichkeit geben – als Studierende und Partner – gemeinsam an etwas Größerem zu arbeiten. Denn wir sehen nicht nur das, was direkt vor unserer Nase steht, sondern wagen auch einen Blick über den Tellerrand hinaus.

Stimmen aus unserem Netzwerk

Wolfgang Hofmann – Direktor AOK Bayern, Direktion Hof-Wunsiedel

Unsere Praxispartner

"Der BRK Kreisverband Kronach ist mit über 1200 ehrenamtlichen und 520 hauptamtlichen Mitarbeitern eines der führenden Dienstleistungsunternehmen der Sozialwirtschaft im Landkreis Kronach.

Wir bieten ein nahtloses Hilfs-, Betreuungs- und Versorgungsnetzwerk und damit „Lebensqualität für Generationen“.

Dies ist eine ideale Plattform für den Studiengang „Innovative Gesundheitsversorgung“ der Hochschule Hof mit dem BRK Kronach im Rahmen des Lucas Cranach Campus.

Diese Kooperation bietet sowohl für die Unternehmen als auch die gesamte Region, vor allem aber für die Studierenden, enorme Entwicklungspotentiale.

„Lebensqualitäts-Management“ wird die Herausforderung aber auch die Chance der Zukunft."

Der Caritasverband für den Landkreis Kronach e.V., steht, wie der Name CARITAS schon sagt, für Nächstenliebe. Mit dieser Grundhaltung gegenüber Menschen betreibt unser Wohlfahrtsverband mit insgesamt 480 Mitarbeitern und 300 Ehrenamtlichen die unterschiedlichsten Einrichtungen der Wohlfahrtspflege. Die Entwicklungen der Gesundheits- und Pflegewirtschaft haben uns schon vor Jahren dazu veranlasst auf neue Wege und Innovation zu setzen. Seit ca. 6 Jahren arbeitet unsere Abteilung „Digitalisierung und Entwicklung“ daher mit unterschiedlichsten Playern aus Forschung, Lehre und Entwicklung zusammen.

Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Hof, dem Lucas-Cranach-Campus und dem Forschungslabor pulsnetz.de ist großartig und für alle Seiten eine Bereicherung. Sehr gerne stellen wir den Studierenden sowohl unsere Pflegekompetenz als auch unsere Kompetenz in Entwicklung und Forschung zur Verfügung. Wir arbeiten stetig daran Digitalisierung, KI und unsere Kernkompetenz der menschlichen Zuwendung zu verschmelzen. Das Eine tun und das Andere nicht lassen, dafür braucht die Sozialwirtschaft in die Zukunft gerichtete Fachkräfte. Wir sind stolz, diesen Weg beim Studiengang „Innovative Gesundheitsversorgung“ mit unseren Mitteln unterstützen zu können.

Die Digitalisierung und der Einsatz neuer Technologien im Gesundheitswesen, in der Pflege und in sozialen Institutionen sind das Mittel der Wahl, um die Versorgung der Menschen für die nächsten Jahrzehnte zu sichern. Es wird anders, aber nicht schlechter! Dafür braucht es „Mittler zwischen den Welten“ mit Biss, Weitsicht, Begeisterung für Neues, dem Willen zu interdisziplinärer Zusammenarbeit und dem Blick für die "Bedürfnisse des Menschen“.

Digitalisierung und Technisierung in all ihren Facetten sind kein Selbstzweck, ebenso wenig wie Ethik, Pflege und medizinische Versorgung! An oberster Stelle steht immer das Wohl des Menschen.

Dafür braucht es in allen Disziplinen die notwendigen Kompetenzen und Mut zur Veränderung!

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 20 Millionen Patient:innen pro Jahr. Die Helios Frankenwaldklinik Kronach ist ein vielseitiges Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung, dass Patient:innen aus dem Landkreis Kronach und umliegenden Regionen mit Medizin auf höchstem Niveau versorgt. Wir bieten modernste diagnostische Verfahren, beispielsweise betreiben wir ein eigenes biplanes Herzkatheterlabor mit Elektrophysiologie-Messplatz und ein 40-Zeiler-CT.

Damit sind wir ein idealer Kooperationspartner für den Studiengang „Innovative Gesundheitsversorgung“ der Hochschule Hof. Die Digitalisierung und der Einsatz künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen bietet enormes Potential für Vorsorge, Diagnose und Behandlung. Wir arbeiten stetig daran, die Stärken der Digitalisierung für die persönliche Gesundheitsversorgung zu nutzen. Gerne stellen wir den Studierenden unsere personelle Kompetenz sowie unsere Technologien zur Verfügung, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln, um die Versorgungsqualität für Patienten weiter zu steigern.

Der gemeinnützige WohnXperium e. V. betreibt in Chemnitz/Sachsen ein Test- und Demonstrationszentrum, in dem Schulungen und Erprobungen von Raum-Entwürfen, Hilfsmitteln, Produkten und Prototypen rund um das barrierefreie und assistierte Wohnen, Leben und Arbeiten stattfinden. Das Lernen durch Erleben, Experimentieren und „Erfahrungen machen“ ist dabei zentral. Im Verein sind über 20 Vertreterinnen aus Wissenschaft, Industrie, Handwerk, Wohnungs- und Sozialwirtschaft sowie Privatpersonen engagiert.

Einen Teil unseres Konzepts – wie frei konfigurierbare „Labor“-Wände, 1:1-Modelle von Wohnungsausstattungen, Simulationen von Seh- und Höreinschränkungen – und unserer didaktischen Erfahrungen durften wir in das „WohnXLab“ Kronach für den Studiengang „Innovative Gesundheitsversorgung“ einbringen. Wir freuen uns sehr, dass sich Studierende in Franken für das Thema Gesundheit und Soziales in Verbindung mit Zukunftstechnologien begeistern, und arbeiten gern weiter mit der Hochschule Hof und dem Lucas Cranach Campus Kronach zusammen.

Forschung

pulsnetz.de – Mensch und Technik im Gemeinwesen (pulsnetz MuTiG) ist das ambulante und virtuelle Zukunftszentrum für das Gesundheits- und Sozialwesen in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Das Ziel ist es, die Digitalisierung insbesondere in ambulanten und stationären Einrichtungen der Altenpflege voran zu bringen. 

Die “Trucks der Digitalisierung” (TruDis) erlauben es Mitarbeitenden und Führungskräften, digitale Technologien in der eigenen Einrichtung vor Ort zu erleben, ihre Chancen und Risiken zu verstehen und eine eigene, fundierte Haltung zu ihnen zu entwickeln. Gleichzeitig werden Berührungsängste abgebaut und erste eigene Erfahrungen im Umgang mit digitalen Technologien ermöglicht. 

In individuellen Beratungen werden Einrichtungen begleitet und befähigt, erste eigene Digitalisierungsprojekte zu konzipieren, zu starten und umzusetzen. Aufgrund des vielfältig zusammengesetzten Konsortiums können die Projektmitarbeitenden dabei bei technischen, organisatorischen, betriebswirtschaftlichen und fachlichen Fragestellungen unterstützen. 

Parallel dazu werden Führungskräften und Mitarbeitenden im Gesundheits- und Sozialwesen im Rahmen innovativer Qualifizierungskonzepte zentrale Kompetenzen im Umgang mit digitalen Technologien vermittelt. Dazu wird unter anderem eine Internetplattform genutzt, die zu einer zentralen Anlaufstelle für Informationen, Austausch und Lernen ausgebaut wird.

Flankiert wird diese Arbeit von wissenschaftlich fundierten Marktstudien zu zentralen Technologien, wie zum Beispiel Virtuelle Realität oder Sprachsteuerung. 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Neue Technologien kennenlernen und ausprobieren – kostenlos

Die TruDi-Roadshow bietet die Möglichkeit, moderne Technologien für den Arbeitsalltag kennenzulernen und auszuprobieren – praktisch und konkret, in den Einrichtungen vor Ort. Das Angebot richtet sich an Mitarbeitende der Sozialwirtschaft in Bayern, Baden-Württemberg, Berlin und Nordrhein-Westfalen.

TruDi ist der Truck der Digitalisierung des Projekts pulsnetz KI. Sophia Giegold und Désirée Neeb, die Beraterinnen für Bayern und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am iisys, probieren gemeinsam mit Pflegekräften die Technologien aus und helfen dabei, Ideen für einen gesünderen Arbeitsalltag zu entwickeln.

Wenn Sie in der Altenpflege, der Kinderbetreuung oder der Sozialberatung arbeiten, schreiben Sie uns an!

FAQ

Antje Tries vom Lucas-Cranach-Campus Kommunalunternehmen kümmert sich um die Vermittlung von WGs und Wohnungen am LCC Kronach. Bei Fragen wenden Sie sich gerne per Mail direkt an sie.

Der Bachelor „Innovative Gesundheitsversorgung“ wird nicht explizit als Teilzeitstudium oder berufsbegleitend angeboten. Grundsätzlich steht es Ihnen aber frei sich Ihr Studium selbst einzuteilen. Demnach liegt es in Ihrer Verantwortung alle Fristen, Präsenztermine und berufliche Tätigkeiten zu koordinieren.

Der Studiengang ist gebührenfrei.

In jedem Semester fallen an allen Hochschulen aber der sogenannte Studentenwerksbeitrag sowie Kosten für das Semesterticket an. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

...hilft Ihnen unser Studienbüro gerne weiter!

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