StartUpLab

18. Juni 2020:

Ein neuer Baustein des Gründungsökosystems entsteht gerade an der Hochschule Hof: Im Rahmen der Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und und Forschung „StartUpLab@FH“ wird auf dem Campus eine Anlaufstelle für Tüftler, Bastler und Kreative in Form einer Prototypenwerkstatt „MakerSpace“ und eines Kreativraumes „ThinkBox“ geschaffen. Um dem Team mehr Flexibilität zu ermöglichen, sponsert die Auto Müller GmbH & Co.KG einen Kleinbus im Wert von 48.735 Euro. Dabei übernimmt sie fünfzig Prozent der Leasingsumme. Bis zu neun Personen oder auch Maschinen für den MakerSpace haben darin Platz. 

Herzlichen Dank an unseren Förderer!

Vollständige Pressemitteilung hier!

 

01. Juni 2020:

Wir begrüßen recht herzlich unsere beiden neuen Mitstreiter an Bord des StartUpLab-Projektes. Jörg Raithel übernimmt seit 01. Juni die Projektkoordination - er beantwortet euch alle Fragen rund um das Projekt, die ThinkBox und Veranstaltungen. René Göhring ist unser Mann für den Aufbau des Makerspaces.

Übergabe des Projektfahrzeugs bei Auto Müller in Naila
Studierende beim Ausprobieren!

BMBF StartUpLab@FHof

Die Hochschule Hof (HS Hof) hat in den vergangenen Jahren an vielen Stellen sehr gute Voraussetzungen in Gründungslehre, -Beratung, -Unterstützung und -Kultur sowie ein hervorragendes Image für gründungsinteressierte Hochschulmitglieder geschaffen, die bereits in guten Gründungserfolgen resultieren. Im aktuellen Gründungsradar 2018 belegt die HS Hof bundesweit Listenplatz 14 in der Kategorie kleine Hochschulena. Daraus abgeleitete interne Analysen zeigen, dass weitere wissenschaftliche und technologische Gründungen hinzukommen können, wenn die Innovationskultur und Gründermentalität in der kommenden Studierendengeneration durch eine gezielte, frühzeitige Gründungslehre und –Ausbildung in den Methoden des Design Thinkings geschaffen, Themenfelder für Kooperationen geöffnet und die Voraussetzungen für eine gründerfreundliche Testumgebung in einem FabLab/ Maker- Space geschaffen werden.

Die Hochschule Hof verfolgt mithilfe der Förderprogramms daher das Ziel, diese Potentiale zur Komplettierung des lokalen Gründungs-Ökosystems zu heben. Dafür ist es geplant, den bisher klassischen Ansatz der Gründerförderung im Rahmen des Wissenschaftsund Technologietransfers hin zu einem nachhaltigen Outbound-Konzept wandeln. Hierfür werden am Campus ein MakerSpace und eine ThinkBox realisiert, eine nachhaltige Lehre und Gründer-Ausbildung an der Hochschule Hof etabliert und niederschwellige Fördermöglichkeiten zum Austesten und ausprobieren geschaffen.

Die Projektbausteine

Modul MAKE & BUILD

Zum niederschwelligen Ausprobieren und Testen von Ideen fehlte der Hochschule bisher ein geeignetes modulares MakerSpace. Dieses wird in den nächsten Monaten an der Vorderseite des Maschinenlabors realisiert. Im MakerSpace können mittels additiver (Kunststoff, Metall, Plotting) sowie einfacher subtraktiver Fertigungsmethodenr (Tischfräse, Drehbank, Laserschneiden) Modelle, Demonstratoren und Prototypen hergestellt werden, es gibt ein MakerCarrel (Montagearbeitsplatz, einfache Handbearbeitungsmaschinen) sowie ein Elektronikarbeitsplatz dar. Bald dazu mehr!

Modul THINK & DESIGN

Im Modul Think&Design ist es Ziel, die Methodik des Design Thinkings schon frühzeitig und nachhaltig in den kreativen Köpfen aller Hochschulmitglieder zu verankern. Hier wird Folgendes passieren:

  • Im Gebäude des Digitalen Gründerzentrums EINSTEIN1 wird ein Raum als ThinkBox für die Gründungslehre eingerichtet. Diese dient  als Lern- und Kreativumgebung, er wird mit entsprechendem Mobiliar, beschreibbaren Wänden, Video/Bluebox sowie Software und LEGO Serious Play sowie diverser Maker-/Gründer-/Kreativliteratur ausgestattet!
  • Die Lehre wird Schwerpunkte im Design Thinking setzen. Hierfür wird es einen Design Thinking Coach, Weiterbildungen für die Hochschuldozenten, neue Wahlpflichtveranstaltungen, BarCamps und Workshops im Kontext des Innovationsmanagements, StartUpTeam-Datings geben und vieles mehr!
  • Wir suchen die zuküngtigen GründerInnen: Kooperation mit Schulen, Gründungsplanspiele, etc. Ein ähnliches Prinzip zur Vermittlung von Programmierfähigkeiten an SchülerInnen wird bereits erfolgreich bei Coding Kids an der HS Hof umgesetzt.
  • Erhöhung der Mobilität der Gründetalente
  • Schülerwettbewerbe auf den Spuren von McGyver; Special-Meetups  und Kurse für gründungsinteressierte Mädchen und internationale Studierende

Modul PUSH & WIN

Ein KickStart-Wettbewerb, wird jährlich bis zu sechs Teams mit 7.500 € über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten unterstützen, um Ideen auf Tauglichkeit zu prüfen, bevor über eine konkrete Gründung nachgedacht wird. Mit diesem Geld können GründerInnen oder -teams Prototypen anfertigen, Werkstoffe erwerben, externe Beratungen nutzen, Marktstudien durchführen, um den nächsten Schritt in die Gründungsplanung und die Entwicklung eines konkreten Geschäftsmodells zu wagen. Und wenn es geklappt hat, dann steht das Digitale Gründerzentrum EINSTEIN1 als Support auf dem weiteren Weg zur Verfügung.

Projektstart, Jobs und Kontakt

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Die Projektlaufzeit des vom BMBF geförderten Projektes "StartUpLab@FHof" startete am 01. April 2020 (Förderkennzeichen: 13FH002SU8).

Derzeit suchen wir tatkräftige MitarbeiterInnen für das Projekt: Habt ihr Interesse uns als Hiwi zu unterstüzen? Dann meldet euch! (Aufgabenbereiche: Webseitenpflege, Social Media, Printmedienvorbereitung, Veranstaltungsunterstützung)

Bald gibt es mehr Infos! Bis dahin erreicht ihr uns via startuplabhof-university.LÖSCHEN.de. Oder kontaktiert den Projektkoordinator Jörg Raithel.

BMBF Programm "Forschung an Fachhochschulen" - StartUpLabs

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Innovative Gründungen, junge Unternehmen und deren Ideen sind unverzichtbar für eine hohe und nachhaltige Wertschöpfung einer Marktwirtschaft. Neben technischen Innovationen tragen gerade auch soziale Innovationen entscheidend dazu bei, gesellschaftliche Strukturen zu verbessern, Zukunftsaufgaben zu lösen und somit Lebensqualität zu steigern.


Fachhochschulen (FH) sind aufgrund ihrer Anwendungs- und Praxisnähe sowie Lösungsorientierung besonders geeignet, Studierenden und Mitarbeitenden unternehmerisches Denken und eine praxisnahe Gründungskultur anhand konkreter Forschungs- und Gründungsideen zu vermitteln.
Das BMBF fördert im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen" mit der Fördermaßnahme „StartUpLab@FH“ die Einrichtung und den Betrieb von Forschungs-Freiräumen mit dem Ziel, notwendige Strukturen zu schaffen und die interne Vernetzung aller Akteure bezüglich der individuellen Förderung von unternehmerischem Denken und der Unternehmensgründung an den Fachhochschulen zu stärken.

Quelle: Forschung an Fachhochschulen - StartUpLabs

Die FabLab und MakerCommunity

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Das weltweite Netzwerk

FabLab, MakerSpace, Hakerspace, 3Druck- und Mitwachwerkstatt, Repair-Café .... - die Begriffe sind vielfältig, aber sie haben alle etwas gemein: Eine solche "offene Werkstatt2 dient dem Ziel, Privatpersonen - oder wie in unserem Fall Studierenden und Hochschulangehörigen, den Zugang zu modernen Fertigungsverfahren für eine Einzelstückfertigung (Prototyp) bereitzustellen. FabLab ist die Abkürzung von englisch fabrication laboratory; so nennen darf sich dabei nur, wer dem weltweiten Fablab-Netzwerk angehört. Für eine Aufnahme gelten besondere Regeln. Im Netzwerk haben sich FabLabs aus der ganzen Welt zusammengeschlossen. Mehr Infos unter: www.fablabs.io

 

Make it: Mundschutz selber nähen!

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Langeweile und Stoffreste in Zeiten von Corona sinnvoll nutzen!

Ihr wollt was Sinnvolles tun? Dann Nadel, Faden, Nähmaschine von Oma rausholen. Hier gibt es die Anleitung zur Anfertigung eines Mundschutzes von Prof. Martina Ziegenthaler! Und wer Gefallen daran findet, auch eure Nachbaren und Verwandeten freuen sich sicher darüber! Postet doch auf Facebook und Instagram eure Ergebnisse!

Und wer nicht nähen kann, ist trotzdem ein Maker! (Mundschutz ohne nähen)

Und für die Profis unter euch mit eigenem 3D-Drucker @home, gibt es hier die Anleitung!

mehr

Kontakt zum Projektkoordinator

 Jörg Raithel | University of Applied Science Hof

Jörg Raithel

StartUpLab@FHof
- Freiräume für Gründungsideen in der Region Hochfranken

Hochschule Hof
Alfons-Goppel-Platz 1
95028 Hof

Raum: Digitales Gründerzentrum
Fon: +49 (0) 9281 / 409 4682
Fax: +49 (0) 9281 / 409 55 4682
E-Mail: joerg.raithel.2hof-university.LÖSCHEN.de

 

Kontakt zum Projektingenieur MakerSpace

 Rene Göhring | University of Applied Science Hof

Rene Göhring

StartUpLab@FHof
– Freiräume für Gründungsideen in der Region Hochfranken

Hochschule Hof
Alfons-Goppel-Platz 1
95028 Hof

Raum: C101e
Fon: +49 (0) 9281 / 409 4681
Fax: +49 (0) 9281 / 409 55 4681
E-Mail: rene.goehringhof-university.LÖSCHEN.de

 

Kontakt zur Projektleiterin, insb. MakerSpace, Design Thinking

Prof. Dr. Anke Müller | University of Applied Science Hof

Prof. Dr. Anke Müller

Ingenieurwissenschaften
Wirtschaftsingenieurwesen

Hochschule Hof
Alfons-Goppel-Platz 1
95028 Hof

Raum: C 101e
Fon: +49 (0) 9281 / 409 4680
Fax: +49 (0) 9281 / 409 55 4680
E-Mail: anke.muellerhof-university.LÖSCHEN.de

Kontakt zum Projektleiter, insb. Gründungen, Transferberatung, Design Thinking

Prof. Dr. Michael Seidel | University of Applied Science Hof

Prof. Dr. Michael Seidel

Wirtschaft
Betriebswirtschaft

Hochschule Hof
Alfons-Goppel-Platz 1
95028 Hof

Raum: Einstein1
Fon: +49 (0) 9281 / 409 4250
Fax: +49 (0) 9281 / 409 55 4250
E-Mail: michael.seidelhof-university.LÖSCHEN.de

Standorte

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Campus Hof

Alfons-Goppel-Platz-1
95028 Hof

Fon: +49 (0) 9281 / 409 3000

Campus Münchberg

Kulmbacher Str. 76
95213 Münchberg

Fon: +49 (0) 9281 / 409 8000